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Coronavirus und Homeoffice

Öffentlicher Verkehr und Coronavirus: beste Voraussetzungen für Verbreitung.

11.03.2020: Der Coronavirus verbreitet sich recht schnell, Wissenschaftler warnen vor den Risiken einer schnellen Ausbreitung. Regionen sind - wie aktuell in Italien - mehr oder weniger abgesperrt. Veranstaltungen werden abgesagt, um so die Ansteckungsgefahr wenigstens in dieser Hinsicht zu reduzieren. Es gibt Empfehlungen, Abstände zu fremden Personen von 1,5 m einzuhalten. Kurz: Es wird schon reagiert.

Was aber dennoch funktionieren muss, ist die Wirtschaft - die Tätigkeiten dort müssen also ausgeübt werden. Daraus ergeben sich jedoch immer noch Ansteckungsgefahren; sei es im Unternehmen oder in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das wird sich nicht vermeiden lassen, jedoch kommt immer wieder eine Möglichkeit ins Spiel: Homeoffice dort, wo sich das umsetzen lässt:

Business Insider: Vorteil Home Office: Coronavirus-Krise könnte überraschende Nebenwirkung für euren Arbeitsalltag haben

Ein Problem könnte es dabei geben: Sind die Daten und Programme, die zur Arbeit benötigt werden, lokal auf Firmencomputern oder im Firmennetzwerk enthalten, kann es problematisch sein, die zu Hause zu verwenden.

Da können dann Probleme und/oder Aufwand beginnen: Die Daten, die im Homeoffice benötigt werden, müssen kopiert werden - und nur nichts vergessen! Programme, die man am Arbeitsplatz hat, müssen auch zu Hause zur Verfügung stehen - also installieren. Was aber, wenn Soft- und Hardware zu Hause überhaupt nicht die Voraussetzungen (Mindestanforderungen) für diese Programme haben? Und was ist mit dem Datenschutz, wenn massig Daten kopiert und transportiert werden?

All diese Probleme müssten nicht sein, wenn als Software eine Onlineanwendung verwendet würde. Die läuft auf einem Server, vergleichbar mit Websites, nur eben in geschützten Bereichen. Gearbeitet würde in einem Browser; separate Software wäre nicht erforderlich. Aufrufen, Zugangsdaten eingeben - und man findet die Software vor, die man auch am Arbeitsplatz nutzt. Egel wo, egal wann. Und sei es am Smartphone.

Ich hatte den Fall schon öfter: Da kamen Anfragen nach Excellösungen. Bei jeder Aufgabenstellung prüfe ich jedoch zunächst, ob alternative Konzeptionen zweckmäßiger sind, weil sich potenzielle Kunden i. d. R. damit gar nicht ausreichend beschäftigt haben können.
Oft empfehle ich dann auch aus verschiedenen Gründen (Zukunftssicherheit, Unabhängigkeit von Microsoft, dezentrales Arbeiten usw.) Online-Anwendungen. Das sind, wie schon geschrieben, Programme mit den gewünschten Anforderungen, nur dass die sich in einem abgesicherten Bereich im Internet befinden. Hat der Nutzer seine Zugangsdaten zu diesem Bereich, kann er von überall aus arbeiten, wo WLAN oder Datenverbindungen zur Verfügung stehen - und sei es am Mobiltelefon. Und wenn wirklich bestimmte Funktionen von Excel gebraucht werden, lässt sich auch dazu eine Schnittstelle einbauen.

Ob größere Baumarktkette, ob Verlag, ob Lehrinstitut usw.: immer wieder erlebe ich jedoch leider, dass man bei den lokalen Lösungen bleiben möchte. Es lief bisher so gut, man sei diese Oberfläche gewöhnt, die Admins der Firma hätten etwas gegen Onlineanwendungen - auf der Basis solcher Aussagen muss es dann eben doch eine Excel- oder andere lokale Anwendung sein. Nun gut, der Kunde entscheidet.

Dabei bekommt diese Überlegung gerade mit dem Ausbreiten der Coronainfektionen eine größere Bedeutung, die hier auf der Website steht:

Ob automatischer Austausch von Daten, automatische Übernahme zentraler Daten oder gemeinsame Arbeit an Daten von verschiedenen Orten aus - all dies lässt sich einrichten.

Muss es überhaupt Excel sein? In vielen Fällen - zum Beispiel, wenn man von unterwegs aus am Smartphone arbeiten möchte - sind Serveranwendungen zweckmäßiger.

Als ich dies schrieb, war an Corona überhaupt noch nicht zu denken, aber schon damals hatten diese Konzeptionen/Techniken oft große Vorteile.

Jetzt erst recht also der Hinweis: Ziehen Sie bei neuer Software auch in Betracht, ob statt lokaler Anwendungen Onlineanwendungen geeigneter sind. Dabei handelt es sich nicht um normale Websites oder Präsentationen, sondern um Programme, die auf einem Server laufen und im Browser (oder wenn es denn unbedingt sein muss, auch in Officeprogrammen wie Excel) bedienbar sind. So kann damit überall gearbeitet werden - auch zu Hause.

Ihre Mitarbeiter und letztendlich auch Ihr Unternehmen werden es Ihnen in der Zukunft danken.