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Anleitung: Zelldaten in Userform und zurückMakro/Sub/ProzedurTipp

Kategorie: Steuerelemente ▸ Userform

(Tipp 76) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich Daten aus Zellen in eine Userform-Listbox einlesen lassen, die zugehörigen Angaben beim Klick auf die Listbox in Textboxen anzeigen lassen und Änderungen in der Userform in die Zellen schreiben lassen?

Bei der Arbeit mit Userforms gibt es immer verschiedene Wege, die zu einem Ziel führen. Die Kunst ist immer, Techniken/Konzeptionen zu wählen, die den eigenen Anforderungen am besten entsprechen; die am sichersten sind, möglichst kurze Laufzeiten aufweisen und Ressourcen am besten schonen. Darum soll es hier aber nicht gehen. An dieser Stelle stehen grundsätzliche Möglichkeiten im Mittelpunkt, die aufzeigen, wie die Aufgabenstellung prinzipiell gelöst werden kann. Auf Fehlerbehandlungen, Ergonomie und Schönheit wird hier deshalb verzichtet.

Für das Beispiel wird die abgebildete kleine Tabelle auf dem Blatt Daten verwendet; funktionieren soll dann die Userform1 mit den folgenden grundsätzlichen Elementen:

  • Listbox1 (das wird die Obstliste)
  • TextBox1
  • TextBox2
  • TextBox3
  • TextBox4
  • CommandButton1 (Neu)
  • CommandButton2 (Schließen)

Tipp: Auch wenn wir hier die Standardbezeichnungen der Elemente verwenden - übersichtlicher ist es, wenn Sie jedem Element eine aussagekräftige Eigenschaft bei Name vergeben. Commandbutton1 könnte so zum Beispiel cmdNeu genannt werden.

Nun müssen wir uns schon entscheiden: Der Code kann in ein allgemeines Modul (Modul1, Modul2, …) oder in diesem Fall in das Klassenmodul der Userform. Nehmen wir ein allgemeines Modul, muss im Code immer die gesamte Userform angesprochen werden, denn allgemeine Module stehen für die gesamte (in diesem Fall) Mappe - wenn mit mehreren Userforms gearbeitet würde, müsste der Code dort wissen, welche Userform angesprochen werden soll. Wir entscheiden uns hier für das Klassenmodul der Userform, das konkret dieser Userform zugeordnet ist.

Klassenmodul der Userform: Basis für den Code

In das Modul der Userform gelangt man am einfachsten und schnellsten, indem man auf das Element, für das der Code erstellt werden soll, doppelklickt. Wir wollen zuerst einmal dafür sorgen, dass die Userform per Klick auf Schließen geschlossen werden kann. Dazu also ein Doppelklick auf den Button (Commandbutton2 war das). Wir gelangen in das Klassenmodul, haben schon den vorbereiteten Code, der für das Klicken auf den Button zuständig ist und tragen dort einfach Unload Me ein:

Private Sub CommandButton2_Click() Unload Me End Sub

Mit F5 kann das auch gleich getestet werden Userform aufrufen und Button anklicken.

Einlesen der Daten aus der Tabelle

Der nächste Schritt ist das Einlesen der Daten von der Tabelle in die Listbox. Dies soll geschehen, wenn die Userform aufgerufen, also geladen wird.

Dazu wählen wir - wenn es noch nicht eingestellt ist - links oben das Element, die Userform. Rechts wählen wir das Ereignis, also wann es geschehen soll. Das ist hier Initlialize.

Wenn wir das gewählt haben, steht auch schon der Code dafür da, den wir vervollständigen. Im ersten Beispiel wählen wir die gebundene Form - die Daten erscheinen in der Listbox genau so, wie sie in der Tabelle stehen:

Private Sub UserForm_Initialize() ListBox1.RowSource = "Daten!B2:B10" End Sub

Manchmal kann es jedoch notwendig sein, die Daten ungebunden in die Liste einzutragen, wenn zum Beispiel Einträge ergänzt werden sollen. Im folgenden Beispiel wird dies gezeigt, indem die Daten aus Spalte A vorangestellt werden. Verwendet werden hier die Daten von Zeile 2 bis zur letzten in Spalte 2 ausgefüllten Zelle:

Private Sub UserForm_Initialize() 'ListBox1.RowSource = "Daten!B2:B10" Dim lngZ As LongPtr With Sheets("Daten") For lngZ = 2 To .Cells(Rows.Count, 2).End(xlUp).Row ListBox1.AddItem .Cells(lngZ, 1) & " - " & .Cells(lngZ, 2) Next End With End Sub

Im zweiten Beispiel sind die Daten ungebunden in der Liste - ändern sich die Daten in der Tabelle, bleibt die Listbox so, wie sie erstellt wurde.

Details zu gewähltem Listeneintrag anzeigen

Nun können wir unsere Einträge in der Liste anklicken, aber es passiert natürlich noch nichts. Dass rechts in den Textboxen die Details zum angeklickten Eintrag erscheinen, müssen wir erst eingeben. Es soll etwas beim Anklicken der Listbox passieren - also doppelklicken wir im Editor doppelt auf die Listbox und haben den Rahmen für den Code:

Private Sub ListBox1_Click() End Sub

Zunächst einmal ist wichtig, aus welcher Zeile des Tabellenblattes die Daten kommen sollen, wenn wir auf einen Eintrag in der Listbox klicken.

Dazu nutzen wir die Listindex-Eigenschaft der Listbox. Wenn wir in einer Listbox einen Eintrag auswählen, hat der immer einen Listindex, beginnend mit 0. Ist kein Eintrag ausgewählt, ist der Listindex -1.

Wenn wir also den ersten Eintrag anklicken, sollen die Daten aus der Zeile 2 erscheinen, beim zweiten Eintrag die Daten aus Zeile 3 usw. Wir addieren also zum Listindex einfach 2 und verwenden für die einzelne Textbox den jeweiligen Eintrag aus den Spalten 1 bis 4. Das kann so aussehen:

Dim intIndex As Integer intIndex = ListBox1.ListIndex With Sheets("Daten") TextBox1.Text = .Cells(intIndex + 2, 1) TextBox2.Text = .Cells(intIndex + 2, 2) TextBox3.Text = .Cells(intIndex + 2, 3) TextBox4.Text = .Cells(intIndex + 2, 4) End With

Nun kann allerdings der Fall eintreten, dass mal kein Eintrag gewählt ist. Dann sollen die Textboxen leer sein. Dafür verwenden wir hier eine kleine Schleife - da wir das später nochmal benötigen, lagern wir das in eine separate Sub() aus, die wir dann einfach aufrufen:

Sub TextBoxenLeer() Dim ctrControl As Control For Each ctrControl In Me.Controls If ctrControl.Name Like "TextBox*" Then ctrControl.Text = "" Next End Sub

Damit vervollständigen wir den Code der Listbox, so dass er so aussieht und wir es mit z. B. F5 testen können:

Private Sub ListBox1_Click() Dim intIndex As Integer intIndex = ListBox1.ListIndex If intIndex >= 0 Then With Sheets("Daten") TextBox1.Text = .Cells(intIndex + 2, 1) TextBox2.Text = .Cells(intIndex + 2, 2) TextBox3.Text = .Cells(intIndex + 2, 3) TextBox4.Text = .Cells(intIndex + 2, 4) End With Else TextBoxenLeer End If End Sub

Änderungen aus der Userform in die Tabelle übernehmen

Nun sollen Änderungen, die in den Textboxen vorgenommen werden, auch in die Tabelle übernommen werden. Hierbei ist es besonders wichtig, wie man vorgeht - bei vier Textboxen ist das sicher kein Problem, aber bei größeren Datenmasken kann bei einer unzweckmäßigen Technik schon viel überflüssiger Code entstehen. Für den Anfang sei hier jedoch nur auf das Erstellen einer separaten Klasse verwiesen oder auch auf das Verwenden eines Frames und das komplette Übernehmen mit einem Klick. Der Einfachheit halber weisen wir das Übernehmen hier den Textboxen direkt zu.

Damit wir nicht bei jeder Textbox überflüssigen Code wiederholen müssen, bereiten wir eine Sub() vor, die wir dann bei den Textboxen nur noch aufrufen. Die Sub() macht nichts anderes, als einen Wert in die Zelle lngZeile, lngSpalte zu schreiben:

Sub DatenInTabelle(ByVal lngZeile As LongPtr, ByVal lngSpalte As LongPtr, varWert) If lngZeile >= 2 Then Sheets("Daten").Cells(lngZeile, lngSpalte) = varWert End Sub

Damit das bei Änderungen in den Textboxen geschieht, müssen wir dazu noch den Code erstellen - auch hier wieder durch Doppelklick auf die einzelnen Textboxen. Dadurch erhalten wir die Code-Rahmen für die Boxen und fügen nur noch den Verweis auf die Sub ein, die wir gerade erstellt haben. Das sieht dann so aus:

Private Sub TextBox1_Change() DatenInTabelle ListBox1.ListIndex + 2, 1, TextBox1.Text End Sub Private Sub TextBox2_Change() DatenInTabelle ListBox1.ListIndex + 2, 2, TextBox2.Text End Sub Private Sub TextBox3_Change() DatenInTabelle ListBox1.ListIndex + 2, 3, TextBox3.Text End Sub Private Sub TextBox4_Change() DatenInTabelle ListBox1.ListIndex + 2, 4, TextBox4.Text End Sub

Wir sehen, dass auch hier für die Angabe der Zeile der Listindex der Listbox verwendet wird. Da der beim ersten Eintrag 0 ist, die Tabelle aber bei Zeile 2 beginnt, müssen wir hier noch die 2 addieren. Für den Fall, dass mal kein Eintrag in der Listbox gewählt ist (entspricht Listindex = -1), haben wir in Sub DatenInTabelle() noch die Abfrage If lngZeile >= 2 Then .

Damit sollte eine Änderung bei einem gewählten Eintrag übernommen werden. Da es hier um das Prinzip geht, lassen wir hier das Aktualisieren der Listeneinträge bei Änderungen der Spalten 1 und 2 außen vor. Erwähnt sei nur, dass dies einfach mit ListBox1.List(ListBox1.ListIndex) = möglich ist.

Neuer Eintrag

Fehlt eigentlich nur noch eins: Wie fügt man einen neuen Eintrag hinzu?

In diesem Fall machen wir es ganz einfach: Wir lassen in die erste leere Zelle in Spalte 2 (B) und in die Listbox einen Eintrag vornehmen und diesen in der Listbox auswählen. Der Rest funktioniert dann bereits.

Private Sub CommandButton1_Click() Dim lngZ As LongPtr With Sheets("Daten") lngZ = .Cells(Rows.Count, 2).End(xlUp).Row + 1 .Cells(lngZ, 2) = "Neuer Eintrag" End With ListBox1.AddItem "Neuer Eintrag" ListBox1.ListIndex = ListBox1.ListCount - 1 End Sub

Der Nachteil ist, dass die Liste dann diesen Eintrag behält, aber das lässt sich leicht beheben. Am einfachsten schreibt man den Code aus Einlesen der Daten aus der Tabelle in eine separate Sub und lässt die beim Aufruf der Userform und beim Erstellen eines neuen Eintrags ausführen.

Viel Erfolg!

Arrayformeln (02): Eigene Arrayformeln, MTRANS/TRANSPOSEUDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 27) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich eigene Arrayformeln erstellen und nutzen?

Vor Excel 365 konnten natürlich auch einfach benutzerdefinierte Funktionen (UDF) erstellt werden. Wurden sie als Tabellenblattformeln verwendet, galt natürlich das, was generell für Formeln zählte: Es konnte ein Ergebnis pro Zelle erscheinen. Brauchte man mehr Ergebnisse, musste eine Sub() ran, die die Eintragungen in die Zellen vornahm.

Mit den Arrayformeln ab Excel 365 gab und gibt es nun weitaus mehr und vor allem vielfältige Möglichkeiten. So kann eine eigene Funktion einen kompletten Array als Ergebnis liefern - dieser wird dann als übergelaufene Formel in die Zellen neben und unterhalb der Zelle mit der Formel eingetragen.

Als Beispiel eine Funktion, die einen einfachen Monatskalender erstellt:

Function MonatsKalender(ByVal intMonat As Integer, ByVal intJahr As Integer) Dim intArr As Integer, intI As Integer, datDatum As Date Dim arrRet() MonatsKalender = "" intArr = 0 datDatum = CDate("1." & intMonat & "." & intJahr) Do intArr = intArr + 1 ReDim Preserve arrRet(1 To 3, 1 To intArr) arrRet(1, intArr) = Format(datDatum, "DD.MM.YYYY") arrRet(2, intArr) = Format(datDatum, "DDDD") arrRet(3, intArr) = IIf(Weekday(datDatum, vbMonday) = 7, "Frei!", "Arbeiten!") datDatum = datDatum + 1 Loop While Month(datDatum) = intMonat MonatsKalender = arrRet End Function

An die Funktion werden als Parameter die Zahlen für Monat und Jahr übergeben. Die Funktion erhöht dann das Datum so lange, wie der Monat des aktuellen Datums gleich dem übergebenen Monat ist. Bei jedem Datum werden Datumsangabe, Wochentag und ein Eintrag ("Frei!" oder "Arbeiten!") in einen Array eingetragen.

Da wir im Voraus nicht wissen, wie viele Tage der Monat hat, wird der Array „unterwegs“ immer neu dimensioniert. Dies ist nur für die letzte Dimension möglich, also erfolgt dies auch hier so. Die einzelnen Tage stecken somit in der zweiten Dimension (1 To intArr), während die drei Angaben zum Datum in der ersten Dimension sind (1 To 3). Für Tabellenblattfunktionen sollte das Zählen mit 1 statt der 0 beginnen, wozu Option Base 1 gesetzt oder - wie hier - die Deklaration entsprechend erfolgen kann.

In die Zelle kann nun eingetragen werden, wobei in B1 die Monatszahl und in B2 die Jahreszahl steht:

=monatskalender(B1;B2)

Das Ergebnis ist sofort sichtbar: An der Zelle erscheint der Kalender. Nun können einfach in B1 bzw. B2 Monat oder Jahr geändert werden - der Kalender passt sich sofort an.


Transponieren: MTRANS oder TRANSPOSE

Allerdings wird es in vielen Fällen so sein, dass die Richtung der Ergebnisse nicht wie gewünscht ist. Wir haben im Array die Spalten redimensioniert und die Datumsangaben dort eingetragen, also erscheinen die Datumsangaben auch auf die Spalten verteilt.

Dies ist jedoch kein Problem - das Verhalten des Eintragens der Arrayelemente kann mit der integrierten Tabellenblattfunktion MTRANS() geändert werden. Dazu wird die eigene Funktion (oder bei Bedarf auch andere Funktionen) in Mtrans gesetzt:

=MTRANS(monatskalender(B1;B2))

Schon haben wir den Kalender so, wie wir ihn wahrscheinlich erwartet haben.

Eine Alternative ist, diese Tabellenblattfunktion MTRANS() gleich in der Funktion einzusetzen und den Array bereits vor der Ausgabe zu drehen:

MonatsKalender = Application.WorksheetFunction.Transpose(arrRet)

Zu sehen ist, dass im VBA-Code die englischsprachige Variante genutzt werden muss, die hier Transpose ist.

Arrayformeln (04): EINDEUTIG/UNIQUE (Formel + VBA)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 116) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich die Funktion EINDEUTIG() (in VBA) nutzen?

Ab Excel 365 gibt es neben der Möglichkeit, Duplikate zu entfernen, auch eine Funktion zum Einsatz in einer Formel: EINDEUTIG(). Die Funktion sucht in einer Tabelle nach doppelten Datensätzen und gibt in der einfachen Variante jeden nur einmal aus. Weitere Informationen zu Parametern der Formel gibt es bei Microsoft: EINDEUTIG-Funktion.

Im Beispiel ist zu sehen, dass die Monate Februar und zweimal Mai im Ergebnis nur jeweils einmal erscheinen, weil diese Monate auch jeweils die gleichen Zahlen haben. Der Juni ist jedoch zweimal im Ergebnis enthalten, weil diese Datensätze unterschiedliche Zahlen haben und somit insgesamt unterschiedlich sind.

Verwendung in VBA

Auch mit VBA kann diese Funktion doppelte Datensätze ausfiltern, indem die englische Schreibweise zum Einsatz kommt:

Application.WorksheetFunction.Unique(Array)

Im Beispiel wird die Tabelle aus der Abbildung im Bereich A2:E15 verwendet. Hier sind die Datensätze bei Frau Linz identisch und zwei Datensätze bei Frau Herzig. Aus dieser Tabelle erstellen wir den Array:

arr = Range("A2:E15")

Zum Herausfiltern der doppelten Datensätze wird die Funktion eingesetzt:

arr = Application.WorksheetFunction.Unique(arr)

Weiterverarbeitung des Ergebnisarrays

Das Ergebnis ist nun in der Variablen arr der Array mit den eindeutigen Datensätzen. Dabei gibt es jedoch zwei verschiedene mögliche Fälle:

Es können (wie im Beispiel) mehrere Zeilen sein. Dann kann der Array von 1 bis zum Ubound (der hier die Anzahl der Zeilen im Ergebnis ist) mit arr(Zeile, Spalte) durchlaufen werden:

For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox arr(intI, 1) & " " & arr(intI, 2) & ", " & arr(intI, 3) Next

Hier würde für jede Zeile eine MsgBox mit Anrede Name, Vorname erscheinen.

Es kann aber auch der Fall eintreten, dass im Ergebnis nur eine Zeile übrig bleibt, die nun als Array vorliegt. Hier enthält der Array jedoch nicht die einzelne Zeile als Arrayelement der ersten Dimension, sondern bereits die einzelnen Elemente in der ersten Ebene. In dem Fall würde ein Zugriff mit arr(Zeile, Spalte) zu einem Fehler führen, weil das Auslesen nur mit arr(Spalte) erfolgen darf.

Wenn wir im VBA-Code also beide Fälle berücksichtigen wollen, müssen wir prüfen, ob der Array aus mehreren Zeilen zu mehreren Spalten oder nur aus mehreren Spalten ohne Zeile besteht. Dazu bietet sich an, die Anzahl aller Elemente des Arrays festzustellen:

intAnzahlEl = Application.WorksheetFunction.CountA(arr)

Wenn diese Zahl gleich dem Ubound des Arrays ist, muss es sich um einen eindimensionalen handeln, weil das dann die einzelnen Spalten sind. Wenn nicht, handelt es sich um einen mehrzeiligen Array, weil es dann immer mehr Elemente als der Ubound sind (Zeilen * Spalten = intAnzahlEl).

Und so können wir in unserem Code gut die Weiche stellen - an der Stelle der MsgBoxen müsste die eigentliche Verarbeitung der Daten rein:

Sub Eindeutig_vba() Dim arr, intI As Integer, intAnzahlEl As Integer arr = Range("A2:E15") 'Zur Ausgabe von mehreren Zeilen 'arr = Range("A2:E2") 'Zur Testausgabe einer Zeile arr = Application.WorksheetFunction.Unique(arr) 'Anzahl aller(!) Elemente im Array: intAnzahlEl = Application.WorksheetFunction.CountA(arr) MsgBox "Ubound: " & UBound(arr) & vbNewLine & "Anzahl: " & intAnzahlEl If intAnzahlEl = UBound(arr) Then ' Es gibt nur eine Zeile MsgBox arr(1) & " " & arr(2) & ", " & arr(3) Else ' Mehrere Zeilen For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox arr(intI, 1) & " " & arr(intI, 2) & ", " & arr(intI, 3) Next End If End Sub

Tipp - Sortieren:

Wenn das Ganze sortiert werden soll, kann das auch gleich am Anfang mit der integrierten Funktion erledigt werden:

arr = Application.WorksheetFunction.Unique(arr) arr = Application.WorksheetFunction.Sort(arr, 2)

In dem Beispiel wäre der frische Array nach den Namen sortiert.

Assoziative Arrays in VBAMakro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Assoziativ

(Tipp 573) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Kann man in Excel auch mit assoziativen Arrays arbeiten?

In PHP kann man sehr übersichtlich mit assoziativen Arrays arbeiten, wie zum Beispiel

$MeinArray['Vorname'] = 'Manfred';

In Excel geht das auch:

Setzen Sie im VBA-Editor unter Extras ▸ Verweise ein Häkchen vor Microsoft Scripting Runtime oder verwenden Sie Late Binding wie in den folgenden Beispielen. Nun können Sie wie folgt mit assoziativen Arrays arbeiten:

Basis ist das Dictionary oder die Collection. Dabei spielen immer Paare eine Rolle: Key=Item, also ein Schlüsselname und der Eintrag dazu. In den folgenden Beispielen wird der Einfachheit halber (und weil Collection ein paar Nachteile hat) nur das Dictionary verwendet.

Im Code sind hier die einzelnen Inhalte (Keys, Items) zum besseren Verständnis hardcodiert, also fest eingetragen. An dieser Stelle können natürlich auch Variablen oder Zellen verwendet werden, zum Beispiel Spalten- oder Zeilenüberschriften und Zellen mit Daten.

Eine Ebene

Im Beispiel sind die Key=Item-Paare auf einer Ebene. Das heißt, es darf auch keine zwei gleichnamigen Keys geben, sonst wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Sub AssozArray_Einfach() Dim dict, varKey, varKeys, varItems Dim intI As Integer Set dict = CreateObject("Scripting.Dictionary") dict.Add "name", "Müller" dict.Add "vorname", "Johann" dict.Add "wohnort", "Berlin" MsgBox dict("vorname") & " " & dict("name") & " wohnt in " & vbNewLine & dict("wohnort") & "." 'For Each varKey In dict.keys ' MsgBox varKey & vbNewLine & dict(varKey) 'Next varKeys = dict.Keys varItems = dict.Items For intI = 0 To dict.Count - 1 MsgBox varKeys(intI) & ": " & vbNewLine & varItems(intI) Next Set dict = Nothing End Sub

Die MsgBox zeigt, wie die Syntax Dictionary(Key) verwendet werden kann, um auf die einzelnen Elemente zuzugreifen. Darunter sind zwei Schleifen. Mit ihnen wird demonstriert, wie alle Elemente des Dictionarys ausgegeben werden können.


Verschachtelungen, mehrere Ebenen

Elemente von Arrays können wiederum Arrays sein. Dies geht auch bei den assoziativen Arrays bzw. Dictionarys in VBA - auch hier kann verschachtelt werden. Dabei trifft genau das Prinzip der Paare zu, nur dass an der Stelle des Items eine weitere Sammlung (Dictionary oder Collection) ist. Hier wird ein temporäres Dictionary verwendet, das vor jeder Verschachtelung neu erzeugt und danach wieder auf Nothing gesetzt wird. Vorbelegen oder Überschreiben der Items in den einzelnen Schritten funktioniert nicht, da sonst nur auf die letzten Einträge referenziert wird.

Wir wollen im Beispiel ein Dictionary aus sechs Personen erzeugen, das sind also sechs verschiedene Keys. Diesen sechs Personen können nun Details (Nachname, Vorname, Wohnort) zugeordnet werden, müssen aber nicht. So kann der Platz für eine Person auch nur reserviert sein, ohne dass Details enthalten sind.

Die Personen insgesamt sind die Einträge in dicPersonen mit den Keys Person x. Werden Details zugeordnet, erfolgt das Speichern zunächst im temporären Dictionary dictDetails, das dann als Item der Person zugeordnet wird. Gibt es keine Details, wird als Item einfach ein String verwendet.

Sub AssozArray_Levels() Dim dicPersonen, dictDetails, varKey, varKey1 Dim strAusg As String Set dicPersonen = CreateObject("Scripting.Dictionary") Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Müller" dictDetails.Add "vorname", "Klaus" dictDetails.Add "wohnort", "Berlin" dicPersonen.Add "Person 1", dictDetails Set dictDetails = Nothing Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Beispielfrau" dictDetails.Add "vorname", "Bärbel" dictDetails.Add "wohnort", "Hamburg" dicPersonen.Add "Person 2", dictDetails Set dictDetails = Nothing Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Mustermann" dictDetails.Add "vorname", "Franz" dictDetails.Add "wohnort", "Leipzig" dicPersonen.Add "Person 3", dictDetails Set dictDetails = Nothing dicPersonen.Add "Person 4", "Nicht vergeben." Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Sonne" dictDetails.Add "vorname", "Klara" dictDetails.Add "wohnort", "München" dicPersonen.Add "Person 5", dictDetails Set dictDetails = Nothing dicPersonen.Add "Person 6", "Auch nicht vergeben." MsgBox "Testausgabe: " & vbNewLine & dicPersonen("Person 1")("wohnort") & vbNewLine & dicPersonen("Person 2")("wohnort") strAusg = "" For Each varKey In dicPersonen.keys strAusg = strAusg & vbNewLine & "Person: " & varKey & vbNewLine On Error Resume Next For Each varKey1 In dicPersonen(varKey).keys strAusg = strAusg & "key: " & varKey1 & vbTab & "item: " & dicPersonen(varKey)(varKey1) & vbNewLine Next If Err.Number = 92 Then strAusg = strAusg & vbTab & vbTab & "item: " & dicPersonen(varKey) & vbNewLine Err.Clear End If Next MsgBox strAusg Set dicPersonen = Nothing End Sub

In der MsgBox mit der Testausgabe ist zu sehen, wie die Items ausgegeben werden können. Wir haben hier also nicht nur den Key einer Ebene, sondern hier wird mit Klammerpaaren bis zur unteren Ebene gearbeitet.

Schwieriger ist es mit der kompletten Ausgabe per Schleife. Hätten wir konsequent bei jeder Person eine Verschachtelung mit den Details, würde so etwas reichen:

For Each varKey In dicPersonen.keys strAusg = strAusg & vbNewLine & "Person: " & varKey & vbNewLine For Each varKey1 In dicPersonen(varKey).keys strAusg = strAusg & "key: " & varKey1 & vbTab & "item: " & dicPersonen(varKey)(varKey1) & vbNewLine Next Next

Da aber zwischendurch unverschachtelte Items direkt auf der ersten Ebene sind (Person 4 + 6), käme es hier zu einer Fehlermeldung, dem Fehler 92. Der wird abgefangen und separat behandelt; hier wird der Eintrag direkt ausgegeben. Der Schlüssel, also der Key, ist hier ja die oberste Ebene, die Person selbst.


Dynamische Arrayformel

Zum Verdeutlichen wird hier die zweite Variante als Array ausgegeben, so dass sie als Formel in einer Zelle verwendet werden kann (funktioniert ab Excel 365).

In die Zelle kann einfach =AssozArray_Array() eingegeben werden; als Ergebnis müssten die Key-Item-Paare zu jeder Person erscheinen.

Zum praktischen Einsatz ist dies sicher eher weniger geeignet, da dann eine andere Datenstruktur erforderlich wäre. Sollte das gebraucht werden, lässt sich aber der Array, der erstellt wird, einfach anpassen.

Function AssozArray_Array() Dim dicPersonen, dictDetails, varKey, varKey1 Dim strAusg As String Dim arrRet(1 To 14, 1 To 3), lngRet As LongPtr, intS As Integer Set dicPersonen = CreateObject("Scripting.Dictionary") Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Müller" dictDetails.Add "vorname", "Klaus" dictDetails.Add "wohnort", "Berlin" dicPersonen.Add "Person 1", dictDetails Set dictDetails = Nothing Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Beispielfrau" dictDetails.Add "vorname", "Bärbel" dictDetails.Add "wohnort", "Hamburg" dicPersonen.Add "Person 2", dictDetails Set dictDetails = Nothing Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Mustermann" dictDetails.Add "vorname", "Franz" dictDetails.Add "wohnort", "Leipzig" dicPersonen.Add "Person 3", dictDetails Set dictDetails = Nothing dicPersonen.Add "Person 4", "Nicht vergeben." Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Sonne" dictDetails.Add "vorname", "Klara" dictDetails.Add "wohnort", "München" dicPersonen.Add "Person 5", dictDetails Set dictDetails = Nothing dicPersonen.Add "Person 6", "Auch nicht vergeben." lngRet = 0 For Each varKey In dicPersonen.keys On Error Resume Next For Each varKey1 In dicPersonen(varKey).keys If varKey1 <> "" Then lngRet = lngRet + 1 arrRet(lngRet, 1) = varKey arrRet(lngRet, 2) = varKey1 arrRet(lngRet, 3) = dicPersonen(varKey)(varKey1) End If Next If Err.Number = 92 Then If dicPersonen(varKey) <> "" Then lngRet = lngRet + 1 arrRet(lngRet, 1) = varKey arrRet(lngRet, 2) = "" arrRet(lngRet, 3) = dicPersonen(varKey) End If Err.Clear End If Next Set dicPersonen = Nothing AssozArray_Array = arrRet End Function

Website-Tipp

Hier gibt es gute Erklärungen von Paul Kelly (englisch): Excel VBA Dictionary – A Complete Guide

Bei Eingabe in eine Zelle (Worksheet_Change)Makro/Sub/Prozedur

Kategorien: Tabelle ▸ Zellen und Ereignisse ▸ Tabellen

(Tipp 153) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich erreichen, daß bei einer Eingabe in eine Zelle andere Eintragungen automatisch erfolgen?

Grundsätzlich

  • Mit Alt und F11 in den VBA-Editor wechseln,
  • im Projekt-Explorer auf die Tabelle doppelklicken, in der die Eingaben vorgenommen werden,
  • dort entsprechenden Code eingeben.

Fragen treten oft auf, wenn es Endlosschleifen gibt, wenn Code etwas in einen Bereich einträgt, der durch einen Eventhandler überwacht wird. Die Änderung löst das Event aus, wodurch Code aufgerufen wird, der dann wieder etwas einträgt, was dann wieder das Event auslöst usw.

In solchen Fällen bietet sich an, vor dem Vornehmen von Änderungen die Events/Ereignisse auszuschalten und danach gleich wieder zu aktivieren:

Application.EnableEvents = False '… Code … Application.EnableEvents = True


Datum über der Eingabezelle eintragen

Private Sub Worksheet_Change(ByVal Target As Excel.Range) If Target.Row = 2 Then Cells(Target.Row - 1, Target.Column) = Date End Sub


Wert auf anderes Blatt in erste leere Zelle eintragen

Private Sub Worksheet_Change(ByVal Target As Excel.Range) Dim lngZ As LongPtr If Target.Address <> "$B$1" Then Exit Sub lngZ = Sheets(2).Cells(Rows.Count, 4).End(xlUp).Row Sheets(2).Cells(lngZ + 1, 4) = Range("b1") End Sub

Es wird zunächst geprüft, ob die Eingabezelle wirklich B1 ist.

Anschließend wird die Zeile der letzten ausgefüllten Zelle auf Blatt 2 in Spalte 4 (D) festgestellt. Dort wird die Eingabe in die nächste Zeile (lngZ + 1) eingetragen.


Bei Änderungen ungerade Spalten ausschließen

Frage: Wie kann ich bei der Änderung einer Auswahl in den Spalten 3 bis 49 abfragen, ob es sich um eine ungerade Spalte handelt?

Die Routine fragt ab, ob es sich bei der ausgewählten Spalte um eine Spalte handelt, bei deren Division durch 2 der Rest 1 ergibt.

Private Sub Worksheet_Change(ByVal Target As Excel.Range) With Target If .Column > 2 And .Column < 50 And .Column Mod 2 = 1 Then Exit Sub End With 'Hier geht's weiter End Sub

Bei Uhrzeiten in Spalte A Makro ausführen (OnTime)Makro/Sub/Prozedur

Kategorien: Ereignisse ▸ Zeit und Tabelle ▸ Zellen

(Tipp 125) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

In Spalte A stehen Uhrzeiten. Zu jeder dieser Zeit soll ein Text in die Nachbarzellen eingelesen werden. Wie lautet das Makro?

Basis: In Spalte A (im Code also 1) stehen aufsteigend sortiert und ohne leere Zellen dazwischen die Zeiten.

Zum Umsetzen der Aufgabenstellung benötigen wir vier einzelne Routinen. Diesen müssen wir zwei Variablen zur Verfügung stellen, die deshalb ganz am Anfang des Moduls deklariert werden müssen:

Private lngZ As LongPtr Private bolC As Boolean

In der ersten Routine Start() löschen wir die Zellinhalte neben den Uhrzeiten und legen in lngZ die erste Zeile mit einer Uhrzeit fest. Dazu setzen wir bolC auf True. Das Makro, das später die Eintragungen vornimmt, wird diese Variable prüfen und den Vorgang nur fortsetzen, wenn diese auf True gesetzt ist. Anschließend starten wir den Vorgang mit der Sub ZeitFestLegen():

Sub Start() lngZ = 2 'erste Zeile mit Uhrzeit Range(Cells(lngZ, 2), Cells(Rows.Count, 3)).ClearContents bolC = True ZeitFestLegen End Sub

Die Sub ZeitFestLegen() hat nur folgende Aufgaben:

  • prüfen, ob in Spalte A der Zeile lngZ eine Zeit steht,
  • prüfen, ob bolC noch True ist,
  • wenn zweimal ja: festlegen, dass bei der Zeit in Zeile lngZ etwas passiert (das Makro Eintragen ausführen) - zunächst ist das hier die Zeit in Zeile 2, weil wir die bereits in lngZ festgelegt haben:

Sub ZeitFestLegen() Dim datZeitAngabe As Date If Cells(lngZ, 1).Value = "" Then Exit Sub If bolC = False Then MsgBox "Makro wurde angehalten" Exit Sub End If datZeitAngabe = Cells(lngZ, 1).Value Application.OnTime datZeitAngabe, "Eintragen" End Sub

Nun weiß der Code, wann etwas passieren soll, nämlich bei der ersten Zeit. Mit der Sub Eintragen() legen wir fest, was passieren soll. Hier werden einfache Texte in die Nachbarzellen eingetragen.

Nach dem Eintragen wird die Zeile lngZ um 1 erhöht und wieder die Sub ZeitFestLegen aufgerufen, die nun dafür sorgt, dass das Ganze bei der nun in der nächsten Zeile gefundenen Zeit von vorn losgeht - wenn eine Zeit in dieser neuen Zelle steht und bolC immer noch True ist:

Sub Eintragen() Cells(lngZ, 2).Value = "Hallo, Spalte B" Cells(lngZ, 3).Value = "Hallo, Spalte C" lngZ = lngZ + 1 ZeitFestLegen End Sub

Das sollte schon mal funktionieren. Aber: Es gibt für den Anwender keine Möglichkeit, das vorzeitig abzubrechen. Bei der nächsten Zeit wird eingetragen und sofort die neue Zeit festgelegt.

Deshalb sollten wir eine Möglichkeit einbauen, den Wert der Variablen bolC auf False zu setzen, damit die Sub ZeitFestLegen den Vorgang abbricht. Dazu reicht das Stück Code, das man vielleicht an einen Button o. ä. binden kann:

Sub Stoppen() bolC = False End Sub



Daten per POST an PHP-Script, Response empfangenMakro/Sub/Prozedur

Kategorie: Netz ▸ Serverkommunikation

(Tipp 594) Beispieldatei Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Kommunikation mit PHP
Wie kann ich Daten an ein PHP-Script senden oder Daten von dort empfangen?

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Manche haben Nachteile, zum Beispiel Probleme mit UTF-8 oder dass gesendete Daten in den Server-Logs erscheinen.

Empfehlenswert ist das MSXML2.XMLHTTP-Objekt, mit dem per POST Formulardaten ganz einfach gesendet und Antworten empfangen werden können. Die Daten werden einfach als key=value-Kombinationen an die Adresse des Server-Scripts (Beispiel: PHP) übergeben. Ein einfaches Beispiel dazu:

Sub Post_mit_Response() Dim strURL As String, strPostDaten As String strURL = "https://example.org/phptest.php" strPostDaten = "" strPostDaten = strPostDaten & "name=Müller" strPostDaten = strPostDaten & "&vorname=Hans" strPostDaten = strPostDaten & "&strasse=Blumenweg 22" strPostDaten = strPostDaten & "&ort=Musterort" With CreateObject("MSXML2.XMLHTTP") .Open "POST", strURL, False .setRequestHeader "Content-Type", "application/x-www-form-urlencoded" .Send (strPostDaten) If .ResponseText <> "" Then 'Response je nach Anforderung prüfen MsgBox .ResponseText 'Antwort des Servers ausgeben Else MsgBox "Schiefgegangen.", vbOKOnly + vbCritical, "Fehler" End If End With End Sub

Ein Beispiel für ein zugehöriges PHP-Script:

$adresse = "Die Adresse ist:\n\n"; $adresse .= $_POST['vorname'] . " " . $_POST['name'] . "\n"; $adresse .= $_POST['strasse'] . "\n"; $adresse .= $_POST['plz'] . " " . $_POST['ort'] . "\n"; echo $adresse;

In diesem Beispiel würde PHP aus den einzelnen Angaben eine formatierte Adresse gestalten und diese an VBA senden.

Dadurch können u. a. Daten aus Zellen oder Userformen ganz einfach per Mausklick, Tastendruck oder auch per Event an ein Script auf dem Server gesendet werden, das dann die weitere Verarbeitung erledigt. Somit können Mails versendet oder Eintragungen in Datenbanken (z. B. mySQL) vorgenommen werden usw.

Die Antwort des Servers ist hier natürlich nur reiner Text. Für komplexere Vorgänge sollten Sie sich ansehen, was in der Zusammenarbeit von VBA mit JSON möglich ist.

Download: excel_php_json.xlsm

JSON empfangen und verarbeitenMakro/Sub/Prozedur

Kategorien: Netz ▸ Serverkommunikation und Stringoperationen ▸ JSON

(Tipp 597) Beispieldatei Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich im Json-Format empfangene Daten mit VBA auswerten?

In Zeiten zunehmender Vernetzung spielt natürlich auch das Json-Format eine große Rolle, zunehmend auch für Excel. Das Senden und Empfangen der Daten ist kein Problem, während die Analyse dieser Daten mit VBA vergleichsweise umständlich ist. Einfache Möglichkeiten, wie beispielsweise mit jQuery, geben die Bordmittel von VBA nicht her.

Wesentlich vereinfacht wird dies jedoch mit dem JsonConverter von Tim Hall, den es hier zum Download gibt: VBA-tools/VBA-JSON. Zur Installation müssen (alles für Windows) nur zwei Schritte erfolgen:

  • Modul JsonConverter.bas in das VBA-Projekt einfügen
  • im Editor unter Extras ▸ Verweise ein Häkchen bei Microsoft Scripting Runtime setzen

Damit steht schon die Funktion JsonConverter.ParseJson() zur Verfügung.

Eine Datenebene

Das Verwenden soll hier zunächst an einem einfachen Beispiel gezeigt werden. Dazu nutzen wir dieses PHP-Script, das einen Adressdatensatz als Json-Objekt zur Verfügung stellt, den wir mit VBA abrufen:

$a['vorname'] = "Max"; $a['nachname'] = "Mütze"; $a['strasse'] = "Mützenweg 55"; $a['plz'] = "01234"; $a['ort'] = "Mützenhausen"; echo json_encode($a);

Zunächst rufen wir das Ganze vom Server ab:

strURL = "https://example.org/jsonabfrage.php" strPostDaten = "" 'Hier käme etwas rein, wenn was an den Server übermittelt werden sollte With CreateObject("MSXML2.XMLHTTP") .Open "POST", strURL, False .setRequestHeader "Content-Type", "application/x-www-form-urlencoded" .Send (strPostDaten)

Damit empfangen wir .ResponseText. Zum Vermeiden von Fehlern durch den JsonConverter ist hier schon wichtig, diese Rückgabe zu prüfen. Im einfachsten Fall mit If InStr(1, .ResponseText, "{") > 0 Then.

In .ResponseText steckt nun dieses Objekt:

Das weisen wir mit der Funktion JsonConverter.ParseJson(.ResponseText) einer Variablen zu, die als Dictionary-Objekt deklariert ist:

Set dicParsed = JsonConverter.ParseJson(.ResponseText)

In der Variablen sind nun die einzelnen Einträge aus dem ResponseText als Key=Value-Paare enthalten. Da die Variable dicParsed ein Objekt ist, verfügt sie über verschiedene Eigenschaften, mit denen wir arbeiten können. So können wir z. B. einfach eine Schleife über die Keys laufen lassen und haben somit deren Werte:

strAusgabe = strAusgabe & dicParsed.Count & " Einträge:" & vbNewLine & vbNewLine For Each varWert In dicParsed.Keys strAusgabe = strAusgabe & varWert & ": " & dicParsed(varWert) & vbNewLine Next varWert MsgBox strAusgabe

Das komplette VBA-Script zum Testen:

Sub Post_JSONAusgabe_1() Dim strURL As String, strPostDaten As String Dim dicParsed As Dictionary Dim varWert As Variant, strAusgabe As String strURL = "https://example.org/jsonabfrage.php" strPostDaten = "" 'Hier käme etwas rein, wenn was an den Server übermittelt werden sollte With CreateObject("MSXML2.XMLHTTP") .Open "POST", strURL, False .setRequestHeader "Content-Type", "application/x-www-form-urlencoded" .Send (strPostDaten) 'Die Antwort muss geprüft werden, da sonst ein Fehler beim JsonConverter auftritt. 'Hier einfach auf das Vorhandensein der geschweiften Klammer: If InStr(1, .ResponseText, "{") > 0 Then strAusgabe = "" Set dicParsed = JsonConverter.ParseJson(.ResponseText) strAusgabe = strAusgabe & dicParsed.Count & " Einträge:" & vbNewLine & vbNewLine For Each varWert In dicParsed.Keys strAusgabe = strAusgabe & varWert & ": " & dicParsed(varWert) & vbNewLine Next varWert MsgBox strAusgabe Else MsgBox "Schiefgegangen: " & .ResponseText, vbOKOnly + vbCritical, "Fehler" End If End With End Sub

 

Mehrere Datenebenen

Häufig haben wir es jedoch mit Verschachtelungen zu tun, dass also in einem Array-Element ein weiterer Array (bzw. in einem Json-Element ein weiteres Json-Objekt) steckt. im vorigen Beispiel waren alle Elemente auf einer Ebene, aber genau so könnten die Elemente insgesamt ein Wert eines übergeordneten Elements sein:

  • values
    • vorname="Max"
    • nachname="Mütze"
    • strasse="Mützenweg 55"
    • plz="01234"
    • ort="Mützenhausen"

Wir hätten hier also den Key „values“, dem als Wert ein weiterer Array, bestehend aus Key-Value-Paaren, zugeordnet ist. Ein Beispiel, wie dies mit PHP möglich wäre:

$a['vorname'] = "Max"; $a['nachname'] = "Mütze"; $a['strasse'] = "Mützenweg 55"; $a['plz'] = "01234"; $a['ort'] = "Mützenhausen"; $b['values'] = $a; echo json_encode($b);

In VBA würde somit dieses Json-Objekt ankommen:

Zum Dekodieren verwenden wir wieder die bekannte Funktion und weisen das Ganze der Dictionary-Variablen zu:

Set dicParsed = JsonConverter.ParseJson(.ResponseText)

Wenn wir nun an die relevanten Inhalte wollen, müssen wir beachten, dass die als Array (bzw. genauer als Dictionary) im übergeordneten Schlüssel „values“ stecken. Das heißt, dass wir den ansprechen müssen. Wir durchlaufen also die einzelnen Elemente in dicParsed("values"):

'Hier werden nur die Einträge aus „values“ verwendet, also das, was in PHP in $a steckt: For Each varWert In dicParsed("values").Keys strAusgabe = strAusgabe & varWert & ": " & dicParsed("values")(varWert) & vbNewLine Next varWert

Hier ist das gesamte Script zum Testen, zum Schluss ergänzt um ein paar Ausgaben zur Verdeutlichung:

Sub Post_JSONAusgabe_2() 'PHP: 'Beachten: Hier gibt es eine Verschachtelung. 'Im Array $a sind die eigentlichen Daten enthalten. '$a['vorname'] = "Max"; '$a['nachname'] = "Mütze"; '$a['strasse'] = "Mützenweg 55"; '$a['plz'] = "01234"; '$a['ort'] = "Mützenhausen"; 'Zuletzt wird $a jedoch dem Array $b zugewiesen, hier dem Key „values“: '$b['values'] = $a; 'Im Json ist also diese Verschachtelung auch enthalten und wird so ausgegeben: 'echo json_encode($b); Dim strURL As String, strPostDaten As String Dim dicParsed As Dictionary Dim varWert As Variant, strAusgabe As String strURL = "https://example.org/jsonabfrage.php" strPostDaten = "" With CreateObject("MSXML2.XMLHTTP") .Open "POST", strURL, False .setRequestHeader "Content-Type", "application/x-www-form-urlencoded" .Send (strPostDaten) If .ResponseText <> "" Then 'Anpassen, auf Fehler prüfen! strAusgabe = "" 'dicParsed ist der komplette(!) verschachtelte Array: Set dicParsed = JsonConverter.ParseJson(.ResponseText) 'Hier werden nur die Einträge aus „values“ verwendet, also das, was in PHP in $a steckt: For Each varWert In dicParsed("values").Keys strAusgabe = strAusgabe & varWert & ": " & dicParsed("values")(varWert) & vbNewLine Next varWert MsgBox "In PHP in $a enthalten:" & vbNewLine & vbNewLine & strAusgabe 'Nun wird der Array um einen Eintrag erweitert (entspräche in PHP $a['alter'] = 32;): 'dicParsed("values")("alter") = 32 dicParsed("values").Add "alter", 32 strAusgabe = "Das gesamte Json-Objekt ist nun:" & vbNewLine & vbNewLine strAusgabe = strAusgabe & JsonConverter.ConvertToJson(dicParsed) 'komplettes Json-Objekt strAusgabe = strAusgabe & vbNewLine & vbNewLine strAusgabe = strAusgabe & "während im Key „values“ (ehemals $b) nur das enthalten ist:" & vbNewLine & vbNewLine strAusgabe = strAusgabe & JsonConverter.ConvertToJson(dicParsed("values")) 'Inhalt nur von "values" MsgBox strAusgabe Else MsgBox "Schiefgegangen.", vbOKOnly + vbCritical, "Fehler" End If End With End Sub

Download: excel_php_json.xlsm

JSON mit VBA erstellen und an den Server schickenMakro/Sub/Prozedur

Kategorien: Netz ▸ Serverkommunikation und Stringoperationen ▸ JSON

(Tipp 598) Beispieldatei Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich mit VBA das Json-Format erstellen und z. B. an PHP senden?

Am einfachsten und schnellsten geht es sicher mit dem JsonConverter von Tim Hall. Die Installation geht schnell und ist hier beschrieben: Json verarbeiten. Auf dieser Basis erfolgt auch die Beschreibung an dieser Stelle.

Die Erklärungen erfolgen am Beispiel der abgegbildeten Tabelle mit IDs, Nachnamen und Vornamen. Im ersten Beispiel werden die Spalten A bis C genutzt, im zweiten A bis D.

Für das Verständnis ist ggf. die Gliederung wichtig: Das kleinste Element ist das Paar aus Key und Value. Mehrere dieser (aber zusammengehörigen) Paare werden in einem Dictionary gesammelt. Verschiedene Dictionaries wiederum werden in einer Collection zusammengefasst. Gibt es davon mehrere, werden die in einem Dictionary gebündelt usw. Am Ende habe wir dann die verschiedenen Elemente der obersten Hierarchieebene; in diesen Beispielen sind das die jsonItems, die dann in Json umgewandelt werden.

Hinweis zur Syntax: Ob eine Zuweisung zu einem Element per Element(Key) = Value oder per Element.Add Key, Value erfolgt, ist hier egal. Im ersten Beispiel wird die erste Variante verwendet, im zweiten die zweite.

Eine Ebene

Im ersten Beispiel wollen wir die drei Zeilen als gleichrangige Elemente, die jeweils aus ID, Namen und (erstem) Vornamen bestehen, in eine Json-Struktur bringen. Dazu lassen wir einfach eine Schleife über die drei Zeilen laufen und erzeugen mit jeder Zeile ein Dictionary, hier jsonDictionary, das aus den drei Elementen id, nachname und vorname besteht. Jedes dieser drei Dictionaries weisen wir der Collection jsonItems zu, so dass diese am Ende aus den drei Dictionaries für die einzelnen Zeilen besteht:

For i = 2 To 4 jsonDictionary("id") = Cells(i, 1) jsonDictionary("nachname") = Cells(i, 2) jsonDictionary("vorname") = Cells(i, 3) jsonItems.Add jsonDictionary Set jsonDictionary = Nothing Next i

Nun führen wir zwei Schritte gleichzeitig durch: Wir konvertieren die Collection in das Json-Format und weisen das Ergebnis gleich der Variablen zu, die wir brauchen, um das Ganze per POST an den Server zu schicken. Diese Variable besteht aus einem Key (hier jsonobjekt) und einem Value, der hier der erzeugte Json-Code ist:

strPostDaten = "jsonobjekt=" & JsonConverter.ConvertToJson(jsonItems)

So sieht das dann als String aus, der an den Server geht:

Nun können wir das Ganze losschicken:

With CreateObject("MSXML2.XMLHTTP") .Open "POST", strURL, False .setRequestHeader "Content-Type", "application/x-www-form-urlencoded" .Send (strPostDaten)

Zur Kontrolle können wir diesen PHP-Code verwenden, der das Json-Objekt in einen Array umwandelt und ausgibt:

$jso = json_decode($_POST['jsonobjekt'], true); $a = print_r($jso, true); echo "Anzahl: " . count($jso) . "\n\n" . $a;

Wenn wir dann in VBA .ResponseText ausgeben lassen, sehen wir das Ergebnis, wie es auf dem Server vorliegt:

Hier der gesamte Code zum Testen:

Sub VBA2JSON() 'PHP: '$jso = json_decode($_POST['jsonobjekt'], true); '$a = print_r($jso, true); 'echo "Anzahl: " . count($jso) . "\n\n" . $a; Dim strURL As String, strPostDaten As String Dim jsonItems As New Collection Dim jsonDictionary As New Dictionary Dim i As LongPtr For i = 2 To 4 jsonDictionary("id") = Cells(i, 1) jsonDictionary("nachname") = Cells(i, 2) jsonDictionary("vorname") = Cells(i, 3) jsonItems.Add jsonDictionary Set jsonDictionary = Nothing Next i strPostDaten = "jsonobjekt=" & JsonConverter.ConvertToJson(jsonItems, 3) strURL = "https://example.org/vba2json.php" With CreateObject("MSXML2.XMLHTTP") .Open "POST", strURL, False .setRequestHeader "Content-Type", "application/x-www-form-urlencoded" .Send (strPostDaten) If .ResponseText <> "" Then MsgBox .ResponseText Else MsgBox "Schiefgegangen.", vbOKOnly + vbCritical, "Fehler" End If End With End Sub

 

Verschachtelungen, mehrere Ebenen

Das Vorgehen bei mehreren Levels, also Ebenen, ist genau das gleiche. Die Besonderheit besteht nur darin, dass dem Dictionary beim Key=Value-Paar dem Key statt eines z. B. Strings eine Collection zugewiesen wird, also Key=Collection. Dieser Collection werden vorher die einzelnen Dictionary-Einträge mitgegeben, also die Key=Value-Paare der tieferen Ebene.

Wir verwenden das gleiche Beispiel wie vorher, nur dass die jeweils beiden Vornamen gesammelt in einem Array unter "vorname" eine Ebene tiefer sein sollen:

Dafür müssen wir nur die Zeile ändern, in der dem jsonDictionary bisher der Vorname zugewiesen wurde. Dafür legen wir ein neues Dictionary an, hier dicVorname. Dem weisen wir die beiden Key-Value-Paare zu (Hinweis: zum Verdeutlichen wurde hier die .Add-Schreibweise verwendet). Daraus erstellen wir dann die Collection colVornamen. Fertig ist der Value für die erste Ebene, dort weisen wir den dem Dictionary jsonDictionary zum Key vorname zu.

Der Rest bleibt. Mit PHP können wir .ResponseText wieder ansehen:

$jso = json_decode($_POST['jsonobjekt'], true); $a = print_r($jso, true); echo $a;

Oder etwas komprimierter, indem wir den Array analysieren:

$jso = json_decode($_POST['jsonobjekt'], true); foreach ($jso as $key => $value) { foreach ($value as $key1 => $value1) { if ($key1 == "vorname") { $jso1 = $value1; foreach ($jso1[0] as $key_v => $value_v) { echo $key . " => " . $key_v . ": " . $value_v . "\n"; } } else { echo $key . " => " . $key1 . ": " . $value1 . "\n"; } } echo "\n-----------------------------------\n"; }

Der gesamte Code zum Testen:

Sub VBA2JSON_Level() 'PHP: '$jso = json_decode($_POST['jsonobjekt'], true); '$a = print_r($jso, true); 'echo $a; 'Oder: '$jso = json_decode($_POST['jsonobjekt'], true); 'foreach ($jso as $key => $value) { ' foreach ($value as $key1 => $value1) { ' ' if ($key1 == "vorname") { ' $jso1 = $value1; ' foreach ($jso1[0] as $key_v => $value_v) { ' echo $key . " => " . $key_v . ": " . $value_v . "\n"; ' } ' } else { ' echo $key . " => " . $key1 . ": " . $value1 . "\n"; ' } ' ' } ' echo "\n-----------------------------------\n"; '} Dim strURL As String, strPostDaten As String Dim jsonItems As New Collection, colVornamen As New Collection Dim jsonDictionary As New Dictionary, dicVorname As Dictionary Dim i As LongPtr For i = 2 To 4 jsonDictionary.Add "id", Cells(i, 1) jsonDictionary.Add "nachname", Cells(i, 2) Set dicVorname = New Dictionary dicVorname.Add "vorname1", Cells(i, 3) dicVorname.Add "vorname2", Cells(i, 4) colVornamen.Add dicVorname jsonDictionary.Add "vorname", colVornamen Set colVornamen = Nothing jsonItems.Add jsonDictionary Set jsonDictionary = Nothing Next i strPostDaten = "jsonobjekt=" & JsonConverter.ConvertToJson(jsonItems) strURL = "https://example.org/vba2json.php" With CreateObject("MSXML2.XMLHTTP") .Open "POST", strURL, False .setRequestHeader "Content-Type", "application/x-www-form-urlencoded" .Send (strPostDaten) If .ResponseText <> "" Then MsgBox .ResponseText Else MsgBox "Schiefgegangen.", vbOKOnly + vbCritical, "Fehler" End If End With End Sub

Download: excel_php_json.xlsm

Kommagetrennte Vornamen zählen (mit Arrayfunktionen)UDF - benutzerdefinierte FunktionArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Tabelle ▸ Zellen und Stringoperationen ▸ Teile

(Tipp 138) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

In einigen Zellen stehen mehrere Vornamen, durch ein Komma getrennt. Wie kann ich die Vornamen unter dem Datenbereich auswerten lassen? Beispiel: Tobias, Jens Ingo Frank, Tobias Ingrid, Sabine

Drei Varianten:

Namen zählen ab Excel 365: dynamische Arrayformeln

Sub Namen_Zaehlen() Dim intN As Integer Dim rngZelle As Range Dim arrTemp Dim arrSammler(), lngArrSammler As Long intN = 0 lngArrSammler = 0 For Each rngZelle In Range("A1:B4").Cells arrTemp = Split(rngZelle, ", ") If UBound(arrTemp) > -1 Then For intN = 0 To UBound(arrTemp) lngArrSammler = lngArrSammler + 1 ReDim Preserve arrSammler(1 To lngArrSammler) arrSammler(lngArrSammler) = Trim(arrTemp(intN)) Next End If Next MsgBox UBound(Application.WorksheetFunction.Unique(arrSammler, 1)) End Sub


Namen ausgeben ab Excel 365: dynamische Arrayformeln als Matrixfunktion

Function Einzelnamen(ByRef rngRange As Range) Dim intN As Integer Dim rngZelle As Range Dim arrTemp Dim arrSammler(), lngArrSammler As Long intN = 0 lngArrSammler = 0 For Each rngZelle In rngRange.Cells arrTemp = Split(rngZelle, ", ") If UBound(arrTemp) > -1 Then For intN = 0 To UBound(arrTemp) lngArrSammler = lngArrSammler + 1 ReDim Preserve arrSammler(1 To lngArrSammler) arrSammler(lngArrSammler) = Trim(arrTemp(intN)) Next End If Next Einzelnamen = Application.WorksheetFunction.Transpose(Application.WorksheetFunction.Unique(arrSammler, 1)) End Function

In die Zelle kann dann einfach die Formel:

=Einzelnamen(A1:B8)


Variante für ältere Versionen

'An den Anfang des Moduls: Dim arrSammler(), lngArrSammler As Long Sub Auswerten() Dim intN As Integer, intZ As Integer Dim rngZelle As Range Dim arrTemp intN = 0 lngArrSammler = -1 For Each rngZelle In Range("A1:B4").Cells arrTemp = Split(rngZelle, ",") If UBound(arrTemp) > -1 Then For intN = 0 To UBound(arrTemp) Sammler arrTemp(intN) Next End If Next lngArrSammler = lngArrSammler + 1 MsgBox lngArrSammler End Sub Function Sammler(ByVal strName As String) Dim lngZ As Long, strTemp As String strTemp = LCase(Trim(strName)) If lngArrSammler >= 0 Then For lngZ = 0 To lngArrSammler If LCase(arrSammler(lngZ)) = strTemp Then Exit Function Next End If lngArrSammler = lngArrSammler + 1 ReDim Preserve arrSammler(lngArrSammler) arrSammler(lngArrSammler) = Trim(strName) End Function

Die Funktion prüft nur, ob der aktuelle Name bereits im Array ist und erweitert den Array. Geschmacksache - das kann natürlich auch in die eigentliche Routine.

Minuszeichen nach vorn (VBA + Formel)Makro/Sub/ProzedurFormellösung

Kategorie: Stringoperationen ▸ Verketten

(Tipp 137) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich in einer Spalte aus Zahlen, hinter denen das Minuszeichen steht, negative Zahlen erstellen?

Beispiel 1:

Sub Minus() Dim lngZ As Long, lngS As Long, strMZahl As String lngS = 2 'Spalte mit Zahlen For lngZ = 2 To 20 On Error Resume Next strMZahl = Cells(lngZ, lngS) If Right(strMZahl, 1) = "-" Then Cells(lngZ, lngS) = "-" & Replace(strMZahl, "-", "") Next End Sub

Beispiel 2:

Sub Minus() Dim lngZ As Long, lngS As Long, strMZahl As String lngS = 2 'Spalte mit Zahlen For lngZ = 2 To 20 On Error Resume Next strMZahl = Cells(lngZ, lngS) If Right(strMZahl, 1) = "-" Then Cells(lngZ, lngS) = "-" & Left(strMZahl, Len(strMZahl) - 1) Next End Sub

Beispiel 3 als Formeln:

=WENN(RECHTS(A1;1)="-";("-"&LINKS(A1;LÄNGE(A1)-1))*1;A1)

=WENN(RECHTS(A1;1)="-";(-1)*LINKS(A1;LÄNGE(A1)-1);1*A1)

Numerische und alphanumerische Werte sortieren (mit Regex)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte Funktion

Kategorien: Filter/Sortieren und Stringoperationen ▸ Teile

(Tipp 140) Beispieldatei Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich folgende Zahlen in Spalte A sortieren: 100, 101, 100a, 100b, 102? Dazwischen befinden sich keine leeren Zellen.

Hinweis:
Dieser Artikel zeigt gleichzeitig Möglichkeiten zur Arbeit mit benutzerdefinierten Funktionen (Datenfeld als Rückgabewert bzw. Ergebnis), mehrdimensionalen Arrays, regulären Ausdrücken (regular Expressions), verschiedenen Schleifen und mehr.

Variante 1

Die erste Variante hält sich genau an die Aufgabenstellung, dass also an einer führenden Ganzzahl genau ein Buchstabe sein darf. Dazwischen darf sich keine Leerstelle befinden.

Es wird eine Schleife über alle Zellen so lange durchlaufen, bis die Daten tatsächlich sortiert sind, bolSortiert also nicht mehr False wird.

In der Schleife werden aus der gerade durchlaufenen Zeile und aus der nächsten Zeile die Zahlen extrahiert, aus 100b also die 100. Diese Zahlen werden den Variablen c und d zugewiesen.

Im nächsten Schritt wird geprüft, ob die folgende Zahl kleiner als die aktuelle ist. Wenn ja, werden die beiden Zellinhalte getauscht, so dass die kleinere Zahl zuerst steht.

Sind die Zahlen jedoch gleich, wie es bei 100a und 100b der Fall ist, wird geprüft, ob die rechte Stelle (Right(b, 1)) der nächsten Zeile kleiner als die der aktuellen Zeile ist. Zum Beispiel ist das a in 100a kleiner als das b in 100b. Wenn ja, werden die Zellen getauscht.

In beiden ja-Fällen wird die Variable bolSortiert auf False gesetzt, so dass die Do-Loop-Schleife weiß, dass sie von vorn beginnen, also die For-Schleife über die Zellen neu starten soll.

Sub SortierenEinfach() Dim lngEZ As Long, lngLZ As Long, intS As Integer, lngI As Long Dim a, b, c, d Dim bolSortiert As Boolean lngEZ = 1 'erste Zeile - anpassen! intS = 1 'Spalte A lngLZ = Cells(Rows.Count, intS).End(xlUp).Row Do bolSortiert = True For lngI = lngEZ To lngLZ - 1 a = Cells(lngI, intS) b = Cells(lngI + 1, intS) If IsNumeric(a) = False Then If a <> "" Then c = Left(a, Len(a) - 1) Else c = 0 Else: c = a End If If IsNumeric(b) = False Then If b <> "" Then d = Left(b, Len(b) - 1) Else d = 0 Else: d = b End If If CInt(d) < CInt(c) Then Cells(lngI, intS) = b Cells(lngI + 1, intS) = a bolSortiert = False ElseIf CInt(c) = CInt(d) Then If Right(b, 1) < Right(a, 1) Then Cells(lngI, intS) = b Cells(lngI + 1, intS) = a bolSortiert = False End If End If Next Loop While bolSortiert = False End Sub


Erweiterte Variante mit benutzerdefinierter Funktion (UDF)

Was nun aber, wenn man nicht voraussetzen kann, dass die Syntax dem Schema entspricht? Wenn es zum Beispiel Leerstellen zwischen Zahl und Buchstaben oder mehrere Buchstaben geben kann? Oder vielleicht sogar negative Zahlen?

In dem Fall versagt die erste Variante.

Für diese Eventualitäten müssen wir den String aus Zahl und Text besser aufteilen. Mit Right(String, 1) geht es nicht, da wir damit immer nur den letzten Buchstaben erwischen würden. Split ist auch nicht möglich, da wir kein Trennzeichen haben und der Split auf "" den kompletten String zurückgibt. Also müssen wir das selbst machen.

Da das etwas länger wird und wir den Code zum Extrahieren der Zahl zweimal brauchen, er also zweimal in der Scheife vorkommen würde, schreiben wir dazu eine Funktion, der wir den kompletten String aus Zahl und möglichen Buchstaben übergeben. Als Ergebnis erhalten wir ein Datenfeld aus zwei Elementen. Im ersten steht die extrahierte Zahl oder 0, wenn keine Zahl im String entalten ist. Im zweiten Element steht die Buchstabenfolge vom Schluss des Originalstrings oder "", wenn es keine Buchstaben gibt.

Die beiden Elemente werden vorbelegt, so dass später nur die Änderungen übergeben werden müssen. Zu sehen ist, dass als Zahl erkannt wird, wenn es sich um eine Zahl, ein Komma oder ein Minus handelt. Bei Bedarf kann das natürlich angepasst werden. Wichtig ist, dass die Zahlen-Zeichenfolge nicht mehr erweitert wird, wenn einmal ein anderes Zeichen erkannt wurde. Deshalb (und falls mal keine Ziffer am Anfang steht) wurde bolZahl = True gesetzt. Sobald im String kein Zahlzeichen (Ziffer, Komma, Minus) gefunden wird, ist diese Variable False und es wird alles dem Buchstabenstring zugeordnet - auch, wenn später im String noch eine Ziffer kommen sollte.

Damit der Zahlenstring später als Zahl erkannt wird, wird einfach mit 1 multiplizert, um etwas zu berechnen. Man kann das natürlich auch an eine extra dafür deklarierte Variable übergeben.

Das ist die Funktion:

Function StringSplit(ByVal varWert As Variant) Dim arrErgeb(1 To 2) Dim strZahl As String, strString As String, bolZahl As Boolean Dim intN As Integer arrErgeb(1) = 0 'vorbelegen, später werden nur Änderungen übergeben arrErgeb(2) = "" If IsNumeric(varWert) Then arrErgeb(1) = varWert * 1 Else strZahl = "": strString = "": bolZahl = False For intN = 1 To Len(varWert) If IsNumeric(Mid(varWert, intN, 1)) Or Mid(varWert, intN, 1) = "," Or Mid(varWert, intN, 1) = "-" Then If strString = "" Then strZahl = strZahl & Mid(varWert, intN, 1) bolZahl = True Else If intN = 1 Then bolZahl = True If bolZahl Then strString = strString & Mid(varWert, intN, 1) End If Next arrErgeb(1) = IIf(strZahl = "", 0, strZahl * 1) arrErgeb(2) = Trim(strString) End If StringSplit = arrErgeb End Function

Die eigentliche Routine zum Sortieren ist dann vom Aufbau her wie die vorige, nur dass anstelle der Variablen c und d die Rückgaben aus der Funktion stehen:

Sub SortierenAlphaNum() Dim lngEZ As LongPtr, lngLZ As LongPtr, intS As Integer, lngZ As LongPtr Dim a, b Dim bolSortiert As Boolean Dim arrA(), arrB() lngEZ = 1 'erste Zeile - anpassen! intS = 1 'Spalte A lngLZ = Cells(Rows.Count, intS).End(xlUp).Row Do bolSortiert = True For lngZ = lngEZ To lngLZ - 1 a = Cells(lngZ, intS) b = Cells(lngZ + 1, intS) arrA = StringSplit(Cells(lngZ, intS)) arrB = StringSplit(Cells(lngZ + 1, intS)) 'die nächste Zahl ist kleiner als die aktuelle: If arrB(1) < arrA(1) Then Cells(lngZ, intS) = b Cells(lngZ + 1, intS) = a bolSortiert = False 'nächste Zahl ist wie die aktuelle, mögliche Strings prüfen ElseIf arrA(1) = arrB(1) Then If arrB(2) < arrA(2) Then Cells(lngZ, intS) = b Cells(lngZ + 1, intS) = a bolSortiert = False End If End If 'Falls Datensätze im Spiel sind und die Daten sortiert werden sollen, 'können die folgenden Zeilen die Nummern gesplittet in die Nachbarzellen 'schreiben, um dann danach zu sortieren: Cells(lngZ, intS + 1) = arrA(1) Cells(lngZ, intS + 2) = arrA(2) If lngZ = lngLZ - 1 Then Cells(lngZ + 1, intS + 1) = arrB(1) Cells(lngZ + 1, intS + 2) = arrB(2) End If Next Loop While bolSortiert = False End Sub


Microsoft VBScript Regular Expressions

Variante mit regulären Ausdrücken/Regular Expressions

Das mit der Funktion ist zu lang? Kein Problem, es geht auch kürzer. Wenn im VB-Projekt ein Verweis zu Microsoft VBScript Regular Expressions gesetzt wird, können wir reguläre Ausdrücke verwenden.

Das Suchmuster wäre in diesem Fall:

regex.Pattern = "^([-0-9,]+)([ a-zA-Z0-9]*)$"

Das heißt, am Anfang des Strings mit Zahl und Buchstaben muss eins der Zeichen von 0 bis 9, ein Minus oder ein Komma wenigstens einmal (deshalb das +) stehen. Dahinter kann (deshalb das *) eine Kombination aus Leerzeichen, Buchstaben und weiteren Ziffern folgen. Diese beiden Teile stehen in runden Klammern und werden dann an die Variablen arrA und arrB übergeben, wenn Matches gefunden wurden. Im jeweils ersten Element (arrA(1) und arrB(1) ) der Variablen stehen wieder die Zahlen, die - damit sie nicht als Text erkannt werden - mit 1 multipliziert werden.

Der Rest ist dann so wie bei den anderen beiden Varianten.

Sub SortierenAlphaNumRegex() Dim regex As New RegExp Dim regMatches As MatchCollection, regMatch As Match Dim lngEZ As LongPtr, lngLZ As LongPtr, intS As Integer, lngZ As LongPtr Dim a, b Dim bolSortiert As Boolean Dim arrA(1 To 2), arrB(1 To 2) lngEZ = 1 'erste Zeile - anpassen! intS = 1 'Spalte A lngLZ = Cells(Rows.Count, intS).End(xlUp).Row regex.Pattern = "^([-0-9,]+)([ a-zA-Z0-9]*)$" Do bolSortiert = True For lngZ = lngEZ To lngLZ - 1 a = Cells(lngZ, intS) arrA(1) = 0: arrA(2) = "" Set regMatches = regex.Execute(Cells(lngZ, intS)) If regMatches.Count > 0 Then arrA(1) = regMatches(0).SubMatches(0) * 1 arrA(2) = regMatches(0).SubMatches(1) End If b = Cells(lngZ + 1, intS) arrB(1) = 0: arrB(2) = "" Set regMatches = regex.Execute(Cells(lngZ + 1, intS)) If regMatches.Count > 0 Then arrB(1) = regMatches(0).SubMatches(0) * 1 arrB(2) = regMatches(0).SubMatches(1) End If 'die nächste Zahl ist kleiner als die aktuelle: If arrB(1) < arrA(1) Then Cells(lngZ, intS) = b Cells(lngZ + 1, intS) = a bolSortiert = False 'nächste Zahl ist wie die aktuelle, mögliche Strings prüfen ElseIf arrA(1) = arrB(1) Then If arrB(2) < arrA(2) Then Cells(lngZ, intS) = b Cells(lngZ + 1, intS) = a bolSortiert = False End If End If 'Falls Datensätze im Spiel sind und die Daten sortiert werden sollen, 'können die folgenden Zeilen die Nummern gesplittet in die Nachbarzellen 'schreiben, um dann danach zu sortieren: Cells(lngZ, intS + 1) = arrA(1) Cells(lngZ, intS + 2) = arrA(2) If lngZ = lngLZ - 1 Then Cells(lngZ + 1, intS + 1) = arrB(1) Cells(lngZ + 1, intS + 2) = arrB(2) End If Next Loop While bolSortiert = False End Sub


Beschleunigen: Sortieren per Array

Schnell wird man feststellen, dass die Laufzeit bei solchen Routinen sehr lang werden kann. Die Ursache liegt hier jedoch weniger bei den Schleifen, sondern eher darin, dass immer wieder Lese- und Schreibzugriffe auf die Zellen erfolgen. Das bremst die Schleifen aus.

Nun könnten wir mit Application.ScreenUpdating = False die Bildschirmaktualisierung ausschalten. Das würde tatsächlich ein paar Zehntelsekunden bringen, vielleicht auch Sekunden. Schneller geht es jedoch, wenn wir für den eigentlich Sortiervorgang gar nicht auf die Zellen zugreifen.

Dazu lesen wir alle Zellen zunächst in einen Array ein:

Dim arrSamm(), arrTemp lngEZ = 1 'erste Zeile - anpassen! intS = 1 'Spalte A lngLZ = Cells(Rows.Count, intS).End(xlUp).Row ReDim Preserve arrSamm(1 To 2, lngEZ To lngLZ) For lngZ = lngEZ To lngLZ arrSamm(1, lngZ) = Cells(lngZ, intS) Next

arrSamm() hat hier zwei Spalten (1 To 2), obwohl nur eine reichen würde. Die zweite Spalte wird in diesem Beispiel nur die aufgesplitteten Strings, also die Zahlen und die Buchstaben, zur späteren Ausgabe aufnehmen - diese jeweils als Datenfelder. In der ersten SDpalte von arrSamm() werden also die zu sortierenden Strings stehen, in der zweiten die getrennten Daten.

Sind die Daten im Array, führen wir dort den Sortiervorgang durch. Das Prinzip ist genau das der bisherigen Varianten, nur eben nicht an Zellen.

Erst ganz zum Schluss schreiben wir den - nun sortierten - Array wieder in die Zellen:

For lngZ = lngEZ To lngLZ Cells(lngZ, 1) = arrSamm(1, lngZ) arrTemp = arrSamm(2, lngZ) Cells(lngZ, 2) = arrTemp(1) Cells(lngZ, 3) = arrTemp(2) Next

Die Routine als Ganzes:

Sub SortierenAlphaNumRegexArray() Dim Regex As New RegExp Dim regMatches As MatchCollection, regMatch As Match Dim lngEZ As LongPtr, lngLZ As LongPtr, intS As Integer, lngZ As LongPtr Dim a, b Dim bolSortiert As Boolean Dim arrA(1 To 2), arrB(1 To 2) Dim arrSamm(), arrTemp lngEZ = 1 'erste Zeile - anpassen! intS = 1 'Spalte A lngLZ = Cells(Rows.Count, intS).End(xlUp).Row ReDim Preserve arrSamm(1 To 2, lngEZ To lngLZ) For lngZ = lngEZ To lngLZ arrSamm(1, lngZ) = Cells(lngZ, intS) Next Regex.Pattern = "^([-0-9,]+)([ a-zA-Z0-9]*)$" Do bolSortiert = True For lngZ = lngEZ To lngLZ - 1 a = arrSamm(1, lngZ) arrA(1) = 0: arrA(2) = "" Set regMatches = Regex.Execute(a) If regMatches.Count > 0 Then arrA(1) = regMatches(0).SubMatches(0) * 1 arrA(2) = regMatches(0).SubMatches(1) arrSamm(2, lngZ) = arrA 'für die spätere Ausgabe in den Nachbarzellen End If b = arrSamm(1, lngZ + 1) arrB(1) = 0: arrB(2) = "" Set regMatches = Regex.Execute(b) If regMatches.Count > 0 Then arrB(1) = regMatches(0).SubMatches(0) * 1 arrB(2) = regMatches(0).SubMatches(1) arrSamm(2, lngZ + 1) = arrB 'für die spätere Ausgabe in den Nachbarzellen End If If arrB(1) < arrA(1) Then 'die nächste Zahl ist kleiner als die aktuelle: arrSamm(1, lngZ) = b: arrSamm(2, lngZ) = arrB arrSamm(1, lngZ + 1) = a: arrSamm(2, lngZ + 1) = arrA bolSortiert = False ElseIf arrA(1) = arrB(1) Then 'nächste Zahl ist wie die aktuelle, mögliche Strings prüfen If arrB(2) < arrA(2) Then arrSamm(1, lngZ) = b: arrSamm(2, lngZ) = arrB arrSamm(1, lngZ + 1) = a: arrSamm(2, lngZ + 1) = arrA bolSortiert = False End If End If Next Loop While bolSortiert = False For lngZ = lngEZ To lngLZ 'Ausgabe Cells(lngZ, 1) = arrSamm(1, lngZ) arrTemp = arrSamm(2, lngZ) Cells(lngZ, 2) = arrTemp(1) Cells(lngZ, 3) = arrTemp(2) Next End Sub

Und schon benötigt das Ganze nur noch einen Bruchteil der bisherigen Laufzeit.


Beispieldatei

Diese Beispiele sind in der Beispieldatei enthalten: alphanum_sort.xlsm.

Beachten Sie aber, dass die Routine SortierenEinfach() bei den erweiterten Daten eine Fehlermeldung bringt, denn diese Routine funktioniert nur auf der Basis der in der Aufgabenstellung vorgegebenen Syntax der Daten ZahlBuchstabe. In der Fehlermeldung wird auch angezeigt, an welchem String diese Routine scheitert.

Im Beispiel ist das Problem der Vergleich der Zeile 5 (103b) mit der nächsten Zeile (,55aaa). Die Syntax mit vorangestelltem Komma (was in Excel durchaus möglich ist) und mehreren Buchstaben nach der Zahl kann diese einfache Routine nicht. Die anderen kommen damit klar.

Download: alphanum_sort.xlsm

Seiteneinstellungen mehrerer Blätter ändernTipp

Kategorie: Drucken/Seite

(Tipp 235) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann man die Seiteneinstellungen (Ränder, Kopfzeile, usw.) mehrerer Blätter auf einmal ändern?

Sollen alle Blätter der Mappe betroffen sein, ein Register mit rechts anklicken und Alle Blätter markieren wählen. Sonst die einzelnen Blattregister mit gedrückter Shift-Taste anklicken.

Anschließend die Seiteneinstellungen vornehmen und ein beliebiges Register eines nicht aktiven Blattes anklicken.



Teil einer Zelle mit Text verbindenFormellösung

Kategorien: Stringoperationen ▸ Teile und Stringoperationen ▸ Verketten

(Tipp 184) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

In Zeile 1 stehen in den Zellen Vornamen und Namen, in Zeile 2 die zugehörigen Anreden. Wie kann ich erreichen, daß in einer anderen Zelle nur die Anrede mit dem Nachnamen erscheint?

=A2&" "&RECHTS(A1; LÄNGE(A1)-FINDEN(" ";A1))

URL im Browser aufrufenMakro/Sub/Prozedur

Kategorien: Netz ▸ Internet und Übergreifend

(Tipp 6) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich den Standardbrowser mit einer URL aufrufen?

Diese drei Varianten rufen die Adresse im Browser auf und bringen das Browserfenster nach vorn:

Sub URL_Aufruf() ActiveWorkbook.FollowHyperlink Address:="https://www.joerglorenz.de", NewWindow:=True, AddHistory:=True Application.WindowState = xlMaximized End Sub

Oder:

Sub URL_Aufruf1() Dim WSHShell As Object Set WSHShell = CreateObject("WScript.Shell") WSHShell.Run "https://joerglorenz.de" End Sub

Oder:

'Deklaration muss am Anfang des Moduls stehen: #If VBA7 Then Public Declare PtrSafe Function ShellExecute Lib "shell32.dll" Alias "ShellExecuteA" _ (ByVal hwnd As LongPtr, ByVal lpOperation As String, ByVal lpFile As String, _ ByVal lpParameters As String, ByVal lpDirectory As String, ByVal nShowCmd As LongPtr) As LongPtr #Else Public Declare Function ShellExecute Lib "shell32.dll" Alias "ShellExecuteA" _ (ByVal hwnd As Long, ByVal lpOperation As String, ByVal lpFile As String, _ ByVal lpParameters As String, ByVal lpDirectory As String, ByVal nShowCmd As Long) As Long #End If Sub URL_Aufruf2() Dim lngRet As LongPtr lngRet = ShellExecute(0, "Open", "https://joerglorenz.de", "", "", 5) End Sub

Vornamen und Nachnamen trennenMakro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionTipp

Kategorie: Stringoperationen ▸ Teile

(Tipp 124) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

In einem markierten Bereich befinden sich in jeweils einer Zelle Vornamen und Nachnamen, die durch Leerstellen getrennt sind. Wie kann ich Vornamen und Nachnamen in die Nachbarzellen einlesen lassen?

Hier wird an den Leerzeichen getrennt, ggf. müssen noch weitere Schreibweisen beachtet werden.

Schleife über die Zellen

Variante 1:

Sub Namen_trennen() Dim rngZelle As Range Dim intS As Integer Dim strV As String Dim arrTemp 'Bereich muß markiert sein, für jede Zelle in der Markierung: For Each Zelle In Selection With Zelle If .Value <> "" Then arrTemp = Split(.Value, " ") Select Case UBound(arrTemp) Case 0: Cells(.Row, .Column + 1) = .Value Case Else strV = "" For intS = 0 To UBound(arrTemp) - 1 strV = strV & IIf(strV <> "", " ", "") & arrTemp(intS) Next Cells(.Row, .Column + 1) = strV Cells(.Row, .Column + 2) = arrTemp(UBound(arrTemp)) End Select End If End With Next End Sub

Variante 2:

Sub Namen_trennen1() Dim intA As Integer, intB As Integer, intI As Integer Dim Zelle As Object 'Bereich muß markiert sein, 'für jede Zelle in der Markierung: For Each Zelle In Selection With Zelle If .Value <> "" Then 'Suche nach der ersten Leerstelle intA = InStr(.Value, " ") 'Schleife, falls mehrere durch leer getrennte Vornamen 'vorhanden sind, z. B. Ute Elke Meier For intI = 0 To Len(.Value) intB = InStr(Right(.Value, Len(.Value) - intA), " ") intA = InStr(Right(.Value, Len(.Value) - intA), " ") + intA Next 'Aufteilen auf die 1. Zelle rechts und die 2. Zelle rechts 'Vorname Cells(.Row, .Column + 1).Value = Left(.Value, intA - 1) 'Name Cells(.Row, .Column + 2).Value = Right(.Value, Len(.Value) - intA) End If End With Next End Sub

Text in Spalten

Variante 3:

Sub Namen_trennen2() Dim lngZeile As Long, lngSpalte As Long, strZiel As String lngZeile = ActiveCell.Row: lngSpalte = ActiveCell.Column strZiel = Cells(lngZeile, lngSpalte + 2).Address Selection.TextToColumns Destination:=Range(strZiel), DataType:=xlDelimited, _ TextQualifier:=xlDoubleQuote, ConsecutiveDelimiter:=True, Tab:=False, _ Semicolon:=False, Comma:=False, Space:=True, Other:=False, _ FieldInfo:=Array(Array(1, 1), Array(2, 1)) End Sub

Es ist mit dieser Methode auch möglich, mehr als 2 Wörter, die mit Leerzeichen getrennt sind, in die Nachbarzellen zu übertragen. Sollten in nebenstehenden Zellen Daten stehen, muss man vor der Ausführung des Befehls darauf achten, entsprechend viele Spalten einzufügen.


Dynamische Arrayformel mit Matrixfunktion

Je nach Situation kann auch eine Arrayformel in Betracht gezogen werden:

Function NamenTrennen(ByVal strName As String, Optional intAnzahl As Integer = 5) Dim arrTemp, intS As Integer ReDim arrNamen(1 To intAnzahl) NamenTrennen = "" For intS = 1 To intAnzahl arrNamen(intS) = "" Next If strName <> "" Then arrTemp = Split(strName, " ") For intS = 0 To UBound(arrTemp) If intS < intAnzahl Then arrNamen(intS + 1) = arrTemp(intS) Next End If NamenTrennen = arrNamen End Function

In die Zelle kommt dazu diese überlaufende Formel:

=NamenTrennen(A1)

Da die Anzahl der Namensteile variieren kann, ein Array aber (in diesem Fall) immer gleich breit ist, ist eine Breite von fünf Zellen voreingetragen. Der Array wird dabei von links gefüllt, so dass die einzelnen Teile in der linken Zelle beginnen. Mit einem zweiten Parameter in der Funktion kann diese Breite geändert werden, zum Beispiel auf vier Zellen Breite:

=NamenTrennen(A1;4)

Besteht der Name dann aus mehr Teilen, werden die restlichen rechten Teile nicht angezeigt.