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Application-EreignisseMakro/Sub/ProzedurTipp

Kategorien: Basics ▸ Ereignisse und Ereignisse ▸ Basics

(Tipp 97) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Application-Ereignisse gelten für die gesamte Anwendung, für alle Fenster, Arbeitsmappen und Tabellenblätter. Um mit Ereignissen des Application-Objekts zu arbeiten, muß man zuvor eine öffentliche Variable der Objektklasse in einem Klassenmodul definieren und danach ein Objekt der neuen Klasse und darin wieder ein Objekt der Klasse. Letzteres wird wiederum in einem einfachen Modul erstellt.

Was sich zunächst ein wenig kompliziert anhört, ist im Grunde recht einfach zu verwirklichen.

  1. Man wechselt in den Visual-Basic-Editor und geht auf Einfügen/Klassenmodul. Das Klassenmodul trägt den Namen Klasse1. Diesen wechselt man unter Eigenschaften/Namen in Anwendungsklasse. Dies bietet später eine bessere Übersicht, sollte man noch weitere Klassen definieren.
  2. Die öffentliche Variable wird definiert. Dazu gibt man folgenden Code ein: Public WithEvents Anwendung As Application. Danach stehen schon die Application-Ereignisse im rechten Listenfeld zur Verfügung. Diese erhält man, wenn man im linken Listenfeld auf "Anwendung" wechselt.
  3. Nun wird ein Objekt der neuen Klasse definiert. Dies geschieht in einem allgemeinen Modul (Einfügen/Modul): Dim Anwendungsobjekt As New Anwendungsklasse.
  4. Nun wird unter der Deklaration des Objekts "Anwendungsobjekt" eine Prozedur erstellt, die der Variablen Anwendung der Anwendungsklasse einen Verweis auf das Anwendungsobjekt zuweist:

Sub ObjektZuordnen() Set Anwendungsobjekt.Anwendung = Application End Sub

Ab sofort können alle Ereignisse des Application-Objektes empfangen werden, wenn diese Routine ausgeführt wurde. Damit das neue Objekt immer zur Verfügung steht, sollte der letzte Code in Workbook_Open() der Mappe.

Wir können nun zum Besipiel jeden Blattwechsel in jeder offenen Mappe abfangen (also nicht nur in der mit dem Code), indem wir in das Klassenmodul eintragen:

Private Sub Anwendung_SheetActivate(ByVal Sh As Object) MsgBox Sh.Name End Sub

Hinweis:
Um Application-Ereignisse zu deaktivieren, setzt man einfach den Verweis auf das "Anwendungsobjekt" auf Nothing, also Set Anwendungsobjekt.Anwendung = Nothing

Parameter:

Die Application-Ereignisse haben feste Parameter, die mit übergeben werden (im vorigen Code-Beispiel ist das schon an ByVal Sh As Object zu sehen):

Wb:Stellt die aktive Arbeitsmappe dar.
Sh:Steht für das aktive Tabellenblatt.
Target:Bezieht sich auf den aktiven Zellenbereich.
Cancel:Hat den Wert False. Wird er in der Ereignisprozedur (z. B. bei BeforeSave) auf True gesetzt, wird das Ereignis nicht ausgeführt, sprich es wird nicht gespeichert. U. a. lässt sich so auch gut das Schließen einer Mappe abfangen.

Ereignisse:

Am einfachsten wählt man die natürlich über das Dropdown im Klassenmodul, wie es in der obigen Abbildung dargestellt ist. Hier eine kleine Übersicht:

Anwendung_NewWorkbook(ByVal Wb As Excel.Workbook)
Eine neue Arbeitsmappe wurde eingefügt.
Anwendung_SheetActivate(ByVal Sh As Object)
Ein anderes Blatt wurde aktiviert (Blattwechsel).
Anwendung_SheetBeforeDoubleClick(ByVal Sh As Object, ByVal Target As Excel.Range, Cancel As Boolean)
Doppelklick wurde ausgeführt.
Anwendung_SheetBeforeRightClick(ByVal Sh As Object, ByVal Target As Excel.Range, Cancel As Boolean)
Klick mit der rechten Maustaste.
Anwendung_SheetCalculate(ByVal Sh As Object)
Neuberechnung eines Tabellenblattes.
Anwendung_SheetChange(ByVal Sh As Object, ByVal Target As Excel.Range)
Zelleninhalt eines Tabellenblattes wurde verändert.
Anwendung_SheetDeactivate(ByVal Sh As Object)
Ein Tabellenblatt wurde verlassen (Blattwechsel).
Anwendung_SheetSelectionChange(ByVal Sh As Object, ByVal Target As Excel.Range)
Zellenmarkierung eines Tabellenblattes wurde geändert.
Anwendung_WindowActivate(ByVal Wb As Excel.Workbook, ByVal Wn As Excel.Window)
Ein neues Fenster wurde aktiviert (Fensterwechsel).
Anwendung_WindowDeactivate(ByVal Wb As Excel.Workbook, ByVal Wn As Excel.Window)
Ein Fenster wurde verlassen (Fensterwechsel).
Anwendung_WindowResize(ByVal Wb As Excel.Workbook, ByVal Wn As Excel.Window)
Die Größe eines Fensters wurde verändert.
Anwendung_WorkbookActivate(ByVal Wb As Excel.Workbook)
Eine neue Arbeitsmappe wurde aktiviert (Arbeitsmappenwechsel).
Anwendung_WorkbookAddinInstall(ByVal Wb As Excel.Workbook)
Eine Arbeitsmappe wurde als Add-In installiert.
Anwendung_WorkbookAddinUninstall(ByVal Wb As Excel.Workbook)
Eine Arbeitsmappe wurde als Add-In deinstalliert.
Anwendung_WorkbookBeforeClose(ByVal Wb As Excel.Workbook, Cancel As Boolean)
Eine Arbeitsmappe soll geschlossen werden.
Anwendung_WorkbookBeforePrint(ByVal Wb As Excel.Workbook, Cancel As Boolean)
Eine Arbeitsmappe soll ausgedruckt werden.
Anwendung_WorkbookBeforeSave(ByVal Wb As Excel.Workbook, ByVal SaveAsUI As Boolean, Cancel As Boolean)
Eine Arbeitsmappe soll geschlossen werden.
Anwendung_WorkbookDeactivate(ByVal Wb As Excel.Workbook)
Eine Arbeitsmappe wurde verlassen (Arbeitsmappenwechsel).
Anwendung_WorkbookNewSheet(ByVal Wb As Excel.Workbook, ByVal Sh As Object)
In einer Arbeitsmappe wurde ein neues Tabellenblatt eingefügt.
Anwendung_WorkbookOpen(ByVal Wb As Excel.Workbook)
Eine neue Arbeitsmappe wurde geöffnet.

BeispieleMakro/Sub/ProzedurTipp

Kategorie: Basics ▸ OOP

(Tipp 219) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Zuerst drehen wir in der aktiven Mappe auf dem Blatt Tabelle1 den Text:

Worksheets("Tabelle1").Rows("1:1").Orientation = 90

Dann drehen wir in der xyz.xls, die natürlich offen sein muss, den Text:

Workbooks("xyz.xls").Worksheets("Tabelle1").Rows("1:1").Orientation = 90

Und jetzt weisen wir an, dass A1 von der Tabelle1 der aktiven Mappe in die xyz.xls in die Tabelle2 in A1 kopiert werden soll (in einer Zeile):

Sheets("Tabelle1").Range("A1").Copy _ Workbooks("xyz.xls").Worksheets("Tabelle2").Range("A1")

Das geht alles ohne Select und Activate.

Besonderheit bei den EigenschaftenTipp

Kategorie: Basics ▸ OOP

(Tipp 218) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Der Punkt spielt bei Objekten immer eine zentrale Rolle. Bei den Eigenschaften kommt noch das Gleichheitszeichen hinzu.

Man nennt das Objekt, danach hinter einem Punkt die Eigenschaft und dann nach einem Gleichheitszeichen, wie die Eigenschaft sein soll.

Beispiel:

Auto.Farbe = Rot

Dies gilt in VBA sowohl für Abfragen als auch für Zuweisungen. Man kann also mit dieser Syntax abfragen, ob ein Auto rot ist; man kann aber auch dem Objekt Auto die Farbe Rot zuweisen. Wenn man von anderen Sprachen, wie zum Beispiel JavaScript oder PHP kommt, muss man dies besonders beachten.

EreignisprozedurenTipp

Kategorien: Basics ▸ Ereignisse und Ereignisse ▸ Basics

(Tipp 96) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Ereignisprozeduren sind Makros, die als Reaktion auf bestimmte Ereignisse ausgeführt werden. Der Begriff „Ereignis“ kann weit gedehnt werden, primär sind allerdings gerade die Ereignisse von Interesse, die beim Arbeiten mit Steuerelementen, Tabellen und Arbeitsmappen eintreten können.

Mit Excel97 erhielten Ereignisprozeduren ein völlig neues System. Während man unter Excel 5/7 noch über die On-Event-Eigenschaft oder über die Methoden der Objekte Prozeduren zuwies, sind diese seit Excel97 in der Entwicklungsumgebung fester Bestandteil der Objekte. Dies erleichtert erstens den Überblick über die Ereignisprozeduren und zweitens müssen die Zuordnungen zwischen Prozedur und Ereignis nicht immer neu hergestellt werden, da diese nun fest an das jeweilige Objekt gebunden sind. Auch kann man nun durch die einfache Übergabe von Parametern, die Caller-Eigenschaft, die man unter Excel 5/7 immer wieder einsetzen musste, verzichten.

Die erste Frage, die auftaucht, ist: Wo finde ich diese Ereignisprozeduren überhaupt?

Es wird zwischen 5 Objektereignissen unterschieden:

  1. Application-Ereignisse (siehe Beschreibung)
  2. Workbook-Ereignisse (im Projektfenster auf Diese Arbeitsmappe doppelklicken)
  3. Worksheet-Ereignisse (im Projektfenster auf die jeweilige Tabelle doppelklicken)
  4. On-Event-Ereignisse des Application-Objekts (wird im Code selbst deklariert)
  5. Chart-Ereignisse (zur Verwendung von Chartereignissen muß man ein Klassenmodul erstellen)

Objekt und UnterobjektTipp

Kategorie: Basics ▸ OOP

(Tipp 217) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Viele Objekte können aus weiteren bestehen. Wenn man von einem Objekt auf ein Unterobjekt eines anderen Objektes zugreifen möchte, muss man immer zuerst das übergeordnete Objekt und dahinter mit einem Punkt das untergeordnete Objekt schreiben.

Beispiel: Ein Auto hat ein Schloss. Wenn man den Schlüssel reinsteckt, würde man schreiben:

Schloss.Öffnen

Sitzt man aber in einem anderen Auto und möchte von dort aus sein Auto mit einer Fernbedienung öffnen, müsste man schreiben:

MeinAuto.Schloss.Öffnen

Schließlich steht man ja in dem Moment nicht an seinem Auto und muss deshalb sagen, welches Autoschloss geöffnet werden soll.

Objekte, Eigenschaften und MethodenTipp

Kategorie: Basics ▸ OOP

(Tipp 215) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Es ist nicht leicht, auf eine Variante ohne Select und Activate umzusteigen, aber es lohnt sich.

Vielleicht zunächst etwas Grundsätzliches:

Um objektorientiert zu arbeiten muss man wissen, was in Excel Objekte sind: Mappen, Tabellen, Spalten, Zeilen, Zellen, Userformen, usw.

Jedes Objekt hat Eigenschaften.
Das heißt, man kann die Frage stellen: Wie ist es? Im Vergleich zu einem Auto kann man also fragen: Wie ist die Farbe des Autos?

Jedem Objekt stehen aber auch Methoden zur Verfügung.
Dann kann man die Frage stellen: Was soll damit geschehen? Beim Auto wäre das: Was soll das Auto machen?



Objektorientierte ProgrammierungTipp

Kategorie: Basics ▸ OOP

(Tipp 214) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Immer wieder wird nach den Nachteilen von Select und Activate gefragt oder es wird darauf eingegangen. Leider wird es auch immer wieder genutzt - kein Wunder, denn selbst der Makro-Recorder zeichnet das ja so auf.

Fakt ist jedoch: Diese Anweisungen sollte man vermeiden, wo es immer geht.

Der Grund ist, dass man Blätter und Zellen immer erst aktivieren muss, wenn man mit ihnen arbeitet. Das ergibt nicht nur ein unschönes Bildschirmflackern (das man allerdings abstellen kann), sondern sorgt durch die Rechenbelastung auch dafür, dass die Routinen stark verlangsamt werden. Außerdem spart man sich viel Code, wenn man Objekte direkt anspricht; die Programmierung wird also viel übersichtlicher.

SyntaxTipp

Kategorie: Basics ▸ OOP

(Tipp 216) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wenn man Objekte mit deren Methoden und Eigenschaften verbinden möchte, geschieht dies grundsätzlich mit einem Punkt. Dabei wird zuerst das Objekt geschrieben, dann der Punkt und dann die Methode/Eigenschaft.

Beispiel Methode: Auto.Fahre

Anders ausgedrückt: damit.soll das passieren

Beispiel: ActiveWorkbook.close

Also: Aktive Mappe.schließen. Das ist Objekt.Methode.

Beispiel Eigenschaft: Auto.Farbe

Weiterhin kann man auch schreiben das.soll sein = so

Beispiel: Application.ScreenUpdating = true

Also: Anwendung.Bildschirmaktualisierung = wahr. Das wäre dann Objekt.Eigenschaft.

Verfügbarkeit von VariablenMakro/Sub/ProzedurTipp

Kategorie: Basics ▸ Variablen

(Tipp 213) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wird eine Variable innerhalb einer Prozedur deklariert, kann nur der Code innerhalb dieser Prozedur auf den Wert zugreifen oder ändern. Manchmal soll die Variable jedoch in allen Prozeduren oder in allen Prozeduren in einer Arbeitsmappe zur Verfügung stehen. Die Art der Verfügbarkeit einer Variablen wird bei der Deklaration festgelegt. Es gibt drei mögliche Gültigkeitsbereiche für eine Variable:

  • Innerhalb einer Prozedur Dim - Lokal
  • Am Anfang des Modules Dim oder Private - Modulebene
  • Am Anfang des Moduls Public - Öffentlich

Lokal

Die Variable wird nur innerhalb der umgebenen Prozedur erkannt und eignet sich für temporäre Berechnungen. Wird ein Variablen-Name in mehreren Prozeduren benutzt, ist die Variable nur lokal gültig. Gleiche Variablen-Namen in anderen Prozeduren bleiben unverändert vom Wert. Jede Prozedur erkennt nur ihre eigene Variablen.

Sub Test() Dim MeineVariable ... ... End Sub Sub Test2() Dim MeineVariable '(Lokale Variable mit gleichem Namen wie in Prozedur Test, 'entspricht nicht der Variablen von Prozedur Test) ... ... End Sub

Soll im Beispiel in der Routine Test2 auch die Variable MeineVariable verwendet werden, kann sie bei dieser Art der Deklaration übergeben werden, wenn z. B. die zweite Routine durch die erste aufgerufen werden soll:

Sub Test() Dim MeineVariable ... ... Test2 MeineVariable End Sub Sub Test2(ByVal MeineVariable As String) 'Hier kann MeineVariable weiterverwendet werden. End Sub

Modulebene

Variablen auf Modulebene haben aus allen Prozeduren innerhalb eines Moduls Gültigkeit. Variablen aus anderen Modulen haben keine Gültigkeit.

Dim MeineVariable '(Variable auf Modulebene) Private MeineVariable1 Sub Test() ... ... ... End Sub

Öffentlich

Variablen, die mit Public deklariert wurden, haben die umfassendste Gültigkeit. Öffentliche Variablen stehen jeder Prozedur, die sich in einem beliebigen Modul der jeweiligen Arbeitsmappe befinden kann, zur Verfügung. Öffentliche Variablen werden genau wie Variablen auf Modulebene allgemeiner Module vor den Prozedurdefinitionen deklariert.

Public MeineVariable 'Öffentliche Variable Public MeineVariable1 Sub Test() ... ... ... End Sub

Tipp

Wer viel mit Variablen, die immer zur Verfügung stehen müssen, arbeitet, sollte sich mit Klassenmodulen beschäftigen. Damit kann man eigene Objekte erstellen, denen man Eigenschaften zuweist, die dann immer zur Verfügung stehen. So könnte ein Autohändler zum Beispiel das Objekt Auto erstellen, für dieses Objekt die Eigenschaft Farbe. Im Code braucht man dann nur noch zu schreiben:

Auto.Farbe = "rot" ... ... MsgBox Auto.Farbe

Wo gibt man die Makros ein?

Kategorie: VBE

(Tipp 93) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wo gibt man die Makros ein?

Das herausstechendste Merkmal ist, dass die Programmiersprache VBA bei den Office-Anwendungen fast einheitlich ist; das Vorgehen ist hier also bei Excel, Word, usw. gleich.

Die Eingabe der Makros erfolgt im sogenannten VBA-Editor, den man mit Alt + F11 aufruft. Nach dem Aufruf erscheint normalerweise erst ein leeres Fenster, in dem sich oben links der Projekt-Explorer befindet (wenn nicht, im Menü Ansicht einblenden).

Projekt-Explorer

In diesem Projekt-Explorer sind alle offenen Excel-Dateien aufgelistet. Das heißt, wenn man in einer bestimmten Datei arbeiten möchte, muss sie vorher dort aktiviert werden. Durch einen Doppelklick auf eine Datei oder einen Klick auf das Pluszeichen vor der Datei werden die einzelnen Elemente der Datei - wie im Windows-Explorer - sichtbar. Bei einer sonst leeren Datei dürften das nur die Einträge für DieseArbeitsmappe und für die einzelnen Tabellen sein. Das heißt, dass die einzelnen Module für die Makros erst erzeugt werden müssen.

Userform

Manchmal bietet es sich an, eigene Masken oder Bedienungselemente zu erstellen. Dies erfolgt in VBA mit Userformen, die man über das Menü Einfügen - Userform erstellt. Dort kann man seine eigenen Elemente zeichnen und diese programmieren.

Klassenmodule für Tabellen oder die Mappe

Soll ein Makro direkt einer Tabelle, der Mappe oder einer Userform zugeordnet werden, erreicht man das Erstellen des entsprechenden Klassenmoduls, indem man im Projekt-Explorer einen Doppelklick auf das gewünschte Element ausführt. Beachten Sie dabei aber, dass diese Klassenmodule normalerweise nur dann gebraucht werden, wenn bestimmte Ereignisse des Elements Öffnen, Speichern, Eingaben, Markieren, usw.) abgefangen, also darauf reagiert werden sollen. Im Normalfall ist es besser, allgemeine Module zu verwenden.

Allgemeines Modul

Normalerweise beginnt man mit Makros in allgemeinen Modulen, wo auch der Makrorecorder seine Makros aufzeichnet. Diese allgemeinen Module sind - wie der Name besagt - allgemein verfügbar und es kann von überall aus darauf zugegriffen werden. Ein solches Modul erzeugt man mit dem Menü Einfügen - Modul. Dadurch hat man ein leeres weißes Blatt, in dem man mit dem Makros beginnen kann. Im Projekt-Explorer ist nun auch der neue Eintrag Modul1 unter dem Sammeleintrag Module enthalten. Dies sollte für den Anfang der wichtigste Ausgangspunkt sein, die anderen Module werden dort benannt, wo sie gebraucht werden.

Zusammenfassung

Bei der Gesamtheit der Elemente einer Mappe oder eines Dokumentes spricht man vom VBA-Projekt.

Dieses kann zum Beispiel aus folgenden Elementen bestehen:

  • Excel- bzw. Word-Objekte (Arbeitsmappe, einzelne Tabellen, Document) und die zugehörigen Ereignisprozeduren,
  • Userformen und die zugehörigen Prozeduren,
  • Module,
  • Klassenmodule (siehe Ereignisprozeduren)