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Arrayformeln (01)FormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 18) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Was sind die Arrayformeln, die ab Excel 365 eingeführt wurden?

Mit Excel 365 wurde das System der Formeln neu erarbeitet, wie mehrfach berichtet wurde. Allerdings handelt es sich dabei eigentlich nur um eine Ergänzung, wenn auch eine sehr sinnvolle und nützliche. Die alten Formeln arbeiten ganz normal weiter - hier muss nicht befürchtet werden, dass irgendetwas nicht mehr funktioniert. Neu sind hingegen die Arrayformeln. Zum Vergleich: Bisher konnte in Formeln mit kompletten Bereichen gearbeitet werden, zum Beispiel mit Summewenn. Die Eingabe der Formeln musste dazu mit Strg + Umschalt + Enter abgeschlossen werden, woraufhin Excel um die Formel geschweifte Klammern {} legte. Die Formel wurde somit als Matrixformel erkannt und es wurde ein kompletter Bereich verarbeitet. Das ERgebnis hingegen stand als ein Wert in einer Zelle.
Mit den Arrayformeln wurde dies erweitert und auch vereinfacht. Sollen komplette Bereiche verarbeitet werden, wird die Eingabe der Formel ganz normal beendet; die geschweiften Klammern werden nicht mehr benötigt. So zum Beispiel diese Formel, die in B2:B13 Nach "Juni" sucht und aus C2:C13 die Werte addiert:

=SUMMEWENN(B2:B13;"Juni";C2:C13)

Auch hier haben wir in einer Zelle ein Ergebnis, nämlich die Summe. Der Unterschied bis hierher liegt nur in den fehlenden geschweiften Klammern.


Überlaufende bzw. verschüttete Formeln

Der größte Unterschied wird jedoch deutlich, wenn in eine Zelle folgende einfache Formel eingegeben wird:

=A2:C13

Geschieht dies bei einer Excelinstallation zum ersten Mal, erscheint eine Meldung:

Formel übergelaufen: Ihre Formel hat mehrere Werte zurückgegeben, weshalb wir sie in die benachbarten leeren Zellen haben überlaufen lassen.

Das Ergebnis wird dann auch deutlich: Die Formel liefert alle Werte, die sich im Bereich befinden, der in der Formel angegeben ist - von der 1 in A2 bis zur 600 in C13. Der erste Wert steht dabei in der Zelle mit der Formel, die anderen Werte rechts neben und unter dieser Zelle - die Formel ist übergelaufen. Das Verhalten ist vergleichbar mit der CSS-Eigenschaft float: left;. Allerdings steht die Formel tatsächlich nur in der einen Zelle; sie kann auch nur dort bearbeitet werden. Sichtbar wird das, wenn im Ergebnis der Inhalt einer anderen Zelle gelöscht werden soll - es geht nicht.

Dieses Verhalten, dass mehrere Ergebnisse ausgegeben werden sollen, kann vielfältig genutzt werden. Beispiel für eine weitere einfache Formel:

=WENN(C2:C13>400;B2:B13;"")

In Zeile 2 neben der Basistabelle liefert sie in den entsprechenden Zeilen die Monate, bei denen die Beträge größer als 400 sind. Das Gleiche passiert natürlich auch, wenn die Formel in eine andere Zeile eingetragen wird - nur hat man dann den Offset, weil die Ergebnisse ab der Zelle mit der Formel angezeigt werden.

Diese Formel würde die Zahlen in den entsprechenden Zeilen anzeigen, die zum "Juni" gehören:

=WENN(B2:B13="Juni";C2:C13;"")

Natürlich kann die als Arrayfunktion verwendete Wenn-Funktion auch in anderen Funktionen eingesetzt werden. Hier werden alle Zahlen aus C addiert, wenn sie größer als 400 sind:

=SUMME(WENN(C2:C13>400;C2:C13))

In dem Fall haben wir natürlich wieder nur ein Ergebnis, nicht eine Matrix aus mehreren Werten


Fehler: #ÜBERLAUF! bzw. #SPILL!

Dieser Fehler erscheint, wenn Excel eine Arrayformel nicht berechnen oder deren Ergebnisse nicht darstellen kann.

Meist wird dies der Fall sein, wenn schlicht zu wenig Platz für die Ausgabe ist. Dann erscheint in der Zelle mit der Formel die Meldung und es wird mit einem Rahmen dargestellt, wie viel Platz benötigt würde. Im Weg können dabei Zellinhalte sein, aber auch das Ende der Tabelle, verbundene Zellen usw.

Auch wenn in einer Arrayfunktion Zufallszahlen oder andere Ergebnisse verwendet werden, kann der Fehler erscheinen. Dann ist die innere Funktion (zum Beispiel eine für Zufallszahlen) noch nicht fertig, während die äußere aber schon rechnen möchte. Da aber die Ergebnisse der inneren Funktion fehlen bzw. unvollständig sind, kommt diese Meldung.


Schnittmengenoperator @

Möglicherweise haben Sie schon die Meldung bekommen:

Warum ist der @-Operator hier? Wir haben ein Upgrade der Formelsprache von Excel durchgeführt. Hieraus resultiert, dass Ihnen vielleicht in manchen Formeln der @-Operator auffallen wird. Ihre Formeln verhalten sich auf dieselbe Weise wie immer.

Gleichzeitig kann es sein, dass sich in Ihren Formeln auf einmal @-Zeichen nach den Gleichheitszeichen befinden, die Sie gar nicht eingetragen haben.

Dieses Verhalten hängt unmittelbar mit den Arrayformeln bzw. Arrayfunktionen zusammen. Nehmen wir obige Formel:

=WENN(C2:C13>400;C2:C13;"")

Sie liefert, wie wir gesehen haben, alle Werte, die größer als 400 sind, in und unter der Zelle mit der Formel. Was nun aber, wenn wir nur ein Ergebnis benötigen, das erste? Dieser Fall kann auftreten, wenn Formeln über mehrere Zellen gezogen oder wenn Funktionen verschachtelt werden sollen. In diesem Fall setzen wir direkt hinter das Gleichheitszeichen das @-Zeichen:

=@WENN(C2:C13>400;C2:C13;"")

Nun haben wir nur noch ein Ergebnis; in diesem Fall das erste, die 500.

Um bei diesem Beispiel zu bleiben: Setzen wir in der Formel die letzte Zeile absolut (durch das $-Zeichen), kann die Formel nach unten gezogen werden und wir haben als Ergebnis immer den Wert aus den Zellen ab der Zeile mit der Formel:

=@WENN(C2:C$13>400;C2:C$13;"")

Arrayformeln (02): Eigene Arrayformeln, MTRANS/TRANSPOSEUDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 27) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich eigene Arrayformeln erstellen und nutzen?

Vor Excel 365 konnten natürlich auch einfach benutzerdefinierte Funktionen (UDF) erstellt werden. Wurden sie als Tabellenblattformeln verwendet, galt natürlich das, was generell für Formeln zählte: Es konnte ein Ergebnis pro Zelle erscheinen. Brauchte man mehr Ergebnisse, musste eine Sub() ran, die die Eintragungen in die Zellen vornahm.

Mit den Arrayformeln ab Excel 365 gab und gibt es nun weitaus mehr und vor allem vielfältige Möglichkeiten. So kann eine eigene Funktion einen kompletten Array als Ergebnis liefern - dieser wird dann als übergelaufene Formel in die Zellen neben und unterhalb der Zelle mit der Formel eingetragen.

Als Beispiel eine Funktion, die einen einfachen Monatskalender erstellt:

Function MonatsKalender(ByVal intMonat As Integer, ByVal intJahr As Integer) Dim intArr As Integer, intI As Integer, datDatum As Date Dim arrRet() MonatsKalender = "" intArr = 0 datDatum = CDate("1." & intMonat & "." & intJahr) Do intArr = intArr + 1 ReDim Preserve arrRet(1 To 3, 1 To intArr) arrRet(1, intArr) = Format(datDatum, "DD.MM.YYYY") arrRet(2, intArr) = Format(datDatum, "DDDD") arrRet(3, intArr) = IIf(Weekday(datDatum, vbMonday) = 7, "Frei!", "Arbeiten!") datDatum = datDatum + 1 Loop While Month(datDatum) = intMonat MonatsKalender = arrRet End Function

An die Funktion werden als Parameter die Zahlen für Monat und Jahr übergeben. Die Funktion erhöht dann das Datum so lange, wie der Monat des aktuellen Datums gleich dem übergebenen Monat ist. Bei jedem Datum werden Datumsangabe, Wochentag und ein Eintrag ("Frei!" oder "Arbeiten!") in einen Array eingetragen.

Da wir im Voraus nicht wissen, wie viele Tage der Monat hat, wird der Array „unterwegs“ immer neu dimensioniert. Dies ist nur für die letzte Dimension möglich, also erfolgt dies auch hier so. Die einzelnen Tage stecken somit in der zweiten Dimension (1 To intArr), während die drei Angaben zum Datum in der ersten Dimension sind (1 To 3). Für Tabellenblattfunktionen sollte das Zählen mit 1 statt der 0 beginnen, wozu Option Base 1 gesetzt oder - wie hier - die Deklaration entsprechend erfolgen kann.

In die Zelle kann nun eingetragen werden, wobei in B1 die Monatszahl und in B2 die Jahreszahl steht:

=monatskalender(B1;B2)

Das Ergebnis ist sofort sichtbar: An der Zelle erscheint der Kalender. Nun können einfach in B1 bzw. B2 Monat oder Jahr geändert werden - der Kalender passt sich sofort an.


Transponieren: MTRANS oder TRANSPOSE

Allerdings wird es in vielen Fällen so sein, dass die Richtung der Ergebnisse nicht wie gewünscht ist. Wir haben im Array die Spalten redimensioniert und die Datumsangaben dort eingetragen, also erscheinen die Datumsangaben auch auf die Spalten verteilt.

Dies ist jedoch kein Problem - das Verhalten des Eintragens der Arrayelemente kann mit der integrierten Tabellenblattfunktion MTRANS() geändert werden. Dazu wird die eigene Funktion (oder bei Bedarf auch andere Funktionen) in Mtrans gesetzt:

=MTRANS(monatskalender(B1;B2))

Schon haben wir den Kalender so, wie wir ihn wahrscheinlich erwartet haben.

Eine Alternative ist, diese Tabellenblattfunktion MTRANS() gleich in der Funktion einzusetzen und den Array bereits vor der Ausgabe zu drehen:

MonatsKalender = Application.WorksheetFunction.Transpose(arrRet)

Zu sehen ist, dass im VBA-Code die englischsprachige Variante genutzt werden muss, die hier Transpose ist.

Arrayformeln (03): Arrayformeln in VBA, EVALUATEMakro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 91) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Können Ergebnisse von Arrayformeln in VBA verwendet werden?

Integrierte Möglichkeiten von Excel (Funktionen, Methoden) können um ein Vielfaches schneller sein, als wenn man diese selbst per VBA erstellt bzw. nachgestaltet. So war es schon immer ein großer Unterschied, ob man die Find-Methode von Excel nutzte oder eine Schleife über viele Zellen laufen ließ, um einen bestimmten Wert zu finden. Insofern kann auch in Betracht gezogen werden, mit VBA Arrayformeln (bzw. integrierte Arrayfunktionen) zu nutzen und deren Ergebnisse zu verarbeiten.

Evaluate()

Vor den Erläuterungen zu den Arrayfunktionen in VBA eine Vorbemerkung zu EVALUATE(), einer Methode, die recht unbekannt, hier aber oft nützlich ist.

Von anderen Sprachen kennt man eval() is evil - in Excel/VBA macht die Methode genau das, was hinter dem Spruch steckt, ist aber bei richtiger Verwendung ungefährlich. Eine Beschreibung ist bei Microsoft zu finden; wir nutzen diese Methode hier, um Formeln/Funktionen interpretieren zu lassen und zu Ergebnissen zu führen.

Dieser Hinweis war wichtig, weil hier in der Folge eine Formel ohne Funktion (also auch ohne Application.WorksheetFunction) verwendet wird, um Arrayformeln in VBA möglichst einfach zu demonstrieren:

Rückgabe: Array

Basis zum Verwenden von Arrayformeln in VBA ist, dass sie Arrays zurückgeben. Schließlich ist dies auch beim Einsatz auf dem Tabellenblatt der Fall, nur dass wir dort die Ergebnisse in Zellen sehen. Entsprechend ist auch wichtig zu wissen, dass Bereiche in Arrayergebnissen zwei Dimensionen haben können, strukturiert in Zeilen und Spalten sind.

Die Bereiche in den Arrays aus Arrayformeln sind grundsätzlich in Zeilen gegliedert, sie sind die erste Dimension. Wenn wir nun also in C2:C7 Einträge haben und mit arr = Evaluate("=C2:C7") (statt Evaluate wäre auch Range("C2:C7") möglich) darauf zugreifen, wird als Ubound folgerichtig die 6 ausgegeben. Entsprechend kann mit einer Schleife For intI = 1 To UBound(arr) über die einzelnen Elemente des Arrays gegangen werden.

Allerdings muss jetzt beachtet werden, dass die einzelnen Werte in der ersten Spalte des Arrays stehen - das erste (und in diesem Beispiel einzige) Element in der zweiten Dimension. Ein Zugriff auf arr(intI) würde einen Fehler erzeugen, da hier die Angabe der Spalte fehlt. Erst mit dieser Angabe wird der gewünschte Eintrag geliefert: arr(intI, 1).

Der Aufbau des Codes wäre also:

Sub Test() Dim arr, intI As Integer, strTemp As String arr = Evaluate("=C2:C7") MsgBox "Einträge: " & UBound(arr) For intI = 1 To UBound(arr) strTemp = arr(intI, 1) ' Einträge in Zeilen! MsgBox "Eintrag " & intI & ": " & strTemp Next End Sub

Im Beispiel standen die Werte untereinander in den Zellen. Was nun aber, wenn die Werte nebeneinander stehen, zum Beispiel in D1:I1?

In diesem Fall besteht der Array nur aus einer Zeile, der Ubound wird somit 1 sein.

Um an die einzelnen Elemente zu gelangen, gibt es nun die erste Möglichkeit, per Schleife die Elemente dieser einen Zeile zu liefern, wobei allerdings bekannt sein muss, wie viele Elemente die Zeile hat:

For intI = 1 To 6 strTemp = arr(1, intI) ' Einträge in Spalten! MsgBox "Eintrag " & intI & ": " & strTemp Next

Eine Alternative dazu ist, den Array zu transponieren. Dies geht mit der Funktion MTRANS() in der englischen Schreibweise bereits beim Übergeben an die Variable:

arr = Application.WorksheetFunction.Transpose(Evaluate("=D1:I1"))

Damit sind die ehemaligen Spalten nun die Zeilen und der Array kann wie vorher mit Schleife bis zum Ubound (der jetzt im Beispiel wieder 6 ist) durchlaufen werden.

Der Code zum Testen:

Sub Test1() Dim arr, intI As Integer, strTemp As String arr = Evaluate("=D1:I1") MsgBox "Einträge: " & UBound(arr) ' 1, weil nur 1 Zeile For intI = 1 To 6 strTemp = arr(1, intI) ' Einträge in Spalten! MsgBox "Eintrag " & intI & ": " & strTemp Next End Sub Sub Test2() Dim arr, intI As Integer, strTemp As String arr = Application.WorksheetFunction.Transpose(Evaluate("=D1:I1")) MsgBox "Einträge: " & UBound(arr) For intI = 1 To 6 strTemp = arr(intI, 1) ' Einträge in Spalten! MsgBox "Eintrag " & intI & ": " & strTemp Next End Sub

Arrayformeln (04): EINDEUTIG/UNIQUE (Formel + VBA)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 116) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich die Funktion EINDEUTIG() (in VBA) nutzen?

Ab Excel 365 gibt es neben der Möglichkeit, Duplikate zu entfernen, auch eine Funktion zum Einsatz in einer Formel: EINDEUTIG(). Die Funktion sucht in einer Tabelle nach doppelten Datensätzen und gibt in der einfachen Variante jeden nur einmal aus. Weitere Informationen zu Parametern der Formel gibt es bei Microsoft: EINDEUTIG-Funktion.

Im Beispiel ist zu sehen, dass die Monate Februar und zweimal Mai im Ergebnis nur jeweils einmal erscheinen, weil diese Monate auch jeweils die gleichen Zahlen haben. Der Juni ist jedoch zweimal im Ergebnis enthalten, weil diese Datensätze unterschiedliche Zahlen haben und somit insgesamt unterschiedlich sind.

Verwendung in VBA

Auch mit VBA kann diese Funktion doppelte Datensätze ausfiltern, indem die englische Schreibweise zum Einsatz kommt:

Application.WorksheetFunction.Unique(Array)

Im Beispiel wird die Tabelle aus der Abbildung im Bereich A2:E15 verwendet. Hier sind die Datensätze bei Frau Linz identisch und zwei Datensätze bei Frau Herzig. Aus dieser Tabelle erstellen wir den Array:

arr = Range("A2:E15")

Zum Herausfiltern der doppelten Datensätze wird die Funktion eingesetzt:

arr = Application.WorksheetFunction.Unique(arr)

Weiterverarbeitung des Ergebnisarrays

Das Ergebnis ist nun in der Variablen arr der Array mit den eindeutigen Datensätzen. Dabei gibt es jedoch zwei verschiedene mögliche Fälle:

Es können (wie im Beispiel) mehrere Zeilen sein. Dann kann der Array von 1 bis zum Ubound (der hier die Anzahl der Zeilen im Ergebnis ist) mit arr(Zeile, Spalte) durchlaufen werden:

For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox arr(intI, 1) & " " & arr(intI, 2) & ", " & arr(intI, 3) Next

Hier würde für jede Zeile eine MsgBox mit Anrede Name, Vorname erscheinen.

Es kann aber auch der Fall eintreten, dass im Ergebnis nur eine Zeile übrig bleibt, die nun als Array vorliegt. Hier enthält der Array jedoch nicht die einzelne Zeile als Arrayelement der ersten Dimension, sondern bereits die einzelnen Elemente in der ersten Ebene. In dem Fall würde ein Zugriff mit arr(Zeile, Spalte) zu einem Fehler führen, weil das Auslesen nur mit arr(Spalte) erfolgen darf.

Wenn wir im VBA-Code also beide Fälle berücksichtigen wollen, müssen wir prüfen, ob der Array aus mehreren Zeilen zu mehreren Spalten oder nur aus mehreren Spalten ohne Zeile besteht. Dazu bietet sich an, die Anzahl aller Elemente des Arrays festzustellen:

intAnzahlEl = Application.WorksheetFunction.CountA(arr)

Wenn diese Zahl gleich dem Ubound des Arrays ist, muss es sich um einen eindimensionalen handeln, weil das dann die einzelnen Spalten sind. Wenn nicht, handelt es sich um einen mehrzeiligen Array, weil es dann immer mehr Elemente als der Ubound sind (Zeilen * Spalten = intAnzahlEl).

Und so können wir in unserem Code gut die Weiche stellen - an der Stelle der MsgBoxen müsste die eigentliche Verarbeitung der Daten rein:

Sub Eindeutig_vba() Dim arr, intI As Integer, intAnzahlEl As Integer arr = Range("A2:E15") 'Zur Ausgabe von mehreren Zeilen 'arr = Range("A2:E2") 'Zur Testausgabe einer Zeile arr = Application.WorksheetFunction.Unique(arr) 'Anzahl aller(!) Elemente im Array: intAnzahlEl = Application.WorksheetFunction.CountA(arr) MsgBox "Ubound: " & UBound(arr) & vbNewLine & "Anzahl: " & intAnzahlEl If intAnzahlEl = UBound(arr) Then ' Es gibt nur eine Zeile MsgBox arr(1) & " " & arr(2) & ", " & arr(3) Else ' Mehrere Zeilen For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox arr(intI, 1) & " " & arr(intI, 2) & ", " & arr(intI, 3) Next End If End Sub

Tipp - Sortieren:

Wenn das Ganze sortiert werden soll, kann das auch gleich am Anfang mit der integrierten Funktion erledigt werden:

arr = Application.WorksheetFunction.Unique(arr) arr = Application.WorksheetFunction.Sort(arr, 2)

In dem Beispiel wäre der frische Array nach den Namen sortiert.

Arrayformeln (05): SORTIEREN/SORTIERENNACH (Formel + VBA)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 117) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich die Funktionen SORTIEREN()/SOERIERENNCH() (in VBA) nutzen?

Sortieren

Die Funktion SORTIEREN(), die ebenfalls ab Excel 365 zu Verfügung steht, ist vom Prinzip her identisch mit EINDEUTIG(), nur dass sie nicht filtert, sondern sortiert. In der Funktion übergibt man den Bereich und als zweiten Parameter den Index der Spalte, ausgegeben wird der sortierte Bereich.

Beispiel für eine Formel mit dieser Funktion, die nach der zweiten Spalte sortiert:

=SORTIEREN(A2:E15;2)

Mehr Informationen dazu gibt es bei Microsoft: SORTIEREN-Funktion

Auch die Verwendung in VBA ist identisch; die Rückgaben der Arrays und deren Auswertung unterscheiden sich nicht.


Sortierennach

Verfeinerte Sortiermöglichkeiten bietet diese Funktion, weil sie nach verschiedenen Spalten sortieren kann und auf diese Spalten auch andere Funktionen angewendet werden können (siehe auch SORTIERENNACH-Funktion). So sortiert diese Formel den Bereich A2:E15:

=SORTIERENNACH(A2:E15;JAHR(D2:D15);1;E2:E15;1)

Sortiert wird dabei zunächst nach dem Jahr in D2:D15 und zwar aufsteigend: JAHR(D2:D15);1. Anschließend wird nach den Beträgen in E2:E15 sortiert, ebenfalls aufsteigend: E2:E15;1.

Diese Formel sortiert nach den Wochentagen in D2:D15 aufsteigend und anschließend ebenfalls nach den Beträgen:

=SORTIERENNACH(A2:E15;WOCHENTAG(D2:D15);1;E2:E15;1)


VBA

In VBA kann es beim Einsatz leicht zu Fehlermeldungen kommen, wenn Funktionen auf die Bereiche angwendet werden, nach denen sortiert werden soll. Soll z. B. einfach nur nach den Datumsangaben in D2:D15 sortiert werden, reicht folgende Anwendung:

Dim a, b a = Range("A2:E15") b = Range("D2:D15") arr = Application.WorksheetFunction.SortBy(a, b, 1)

Wird jedoch bei b eine Funktion verwendet, schimpft Excel schnell. Abhilfe schafft hier, die Formel als String zusammenzustellen und diesen mit EVALUATE() berechnen zu lassen:

Dim strFormel As String strFormel = "=sortby(A2:E15, year(D2:D15), 1, E2:E15,1)" arr = Evaluate(strFormel)

Dieses Beispiel entspricht dem ersten Formelbeispiel. Die Auswertung bzw. weitere Verarbeitung des Ergebnisarrays würde dann wie bei EINDEUTIG() erfolgen; an die Stellen der MsgBoxen müsste der Code, der das Weitere erledigen soll:

Sub Sortierennach_vba() Dim arr, intI As Integer, intAnzahlEl As Integer Dim strFormel As String strFormel = "=sortby(A2:E15, year(D2:D15), 1, E2:E15,1)" arr = Evaluate(strFormel) intAnzahlEl = Application.WorksheetFunction.CountA(arr) MsgBox "Ubound: " & UBound(arr) & vbNewLine & "Anzahl: " & intAnzahlEl If intAnzahlEl = UBound(arr) Then ' Es gibt nur eine Zeile MsgBox arr(2) & ", " & arr(3) & ": " & Format(arr(4), "DD.MM.YYYY") Else ' Mehrere Zeilen For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox arr(intI, 2) & ", " & arr(intI, 3) & ": " & Format(arr(intI, 4), "DD.MM.YYYY") Next End If End Sub

Arrayformeln (06): FILTER (Formel + VBA)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 127) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich Daten per Funktion filtern (und mit VBA auf Ergebnisse zugreifen)?

Datenfilter, Autofilter und seit Excel 365 nun auch eine Funktion FILTER() - verschiedene Möglichkeiten gibt es ja. Was konkret verwendet wird, wird sich immer nach den konkreten Umständen richten müssen. Mit der Funktion haben wir nun eine schnelle und sehr flexible Variante, die vor allem auch bei der Nutzung durch VBA dank reduzierter Ergebnismengen zu besseren Laufzeiten führen kann. Ausführliche Informationen gibt es natürlich bei Microsoft: FILTER-Funktion.

Der Einsatz in einer Formel ist sehr einfach: Das folgende Beispiel nimmt den Bereich A2:F15, sieht dort in D2:D15 nach, wo "Berlin" enthalten ist und gibt diese Zeilen als Bereich aus:

=FILTER(A2:F15;D2:D15="Berlin";"Nichts gefunden")

Mehrere Suchkriterien können durch das +-Zeichen für Oder bzw. das *-Zeichen für Und verknüpft werden. So sucht die folgende Formel nach Einträgen, die "Berlin" oder "Hamburg" enthalten:

=FILTER(A2:F15;(D2:D15="Berlin")+(D2:D15="Hamburg");"Nix gefunden!")

Diese Formel sucht nach Zeilen, die als Ort "Berlin" enthalten und ein Datum aus dem Jahr 2015 haben und deren Beträge größer als 200 sind:

=FILTER(A2:F15;(D2:D15="Berlin")*(JAHR(E2:E15)=2015)*(F2:F15>200);"Nix gefunden!")

Verknüpfungen von Und und Oder sind natürlich auch möglich. Dabei muss allerdings auf die richtige Klammersetzung geachtet werden. Die nächste Formel sucht Einträge mit ("Berlin oder "Hamburg") und aus dem Jahr 2015 und mit Beträgen größer als 200:

=FILTER(A2:F15;((D2:D15="Berlin")+(D2:D15="Hamburg"))*(JAHR(E2:E15)=2015)*(F2:F15>200);"Nix gefunden!")


VBA

Der Einsatz in VBA ist nahezu identisch, wenn mit EVALUATE() gearbeitet wird. Die Formel wird dazu als String zusammengesetzt und mit Evaluate wird diese Berechnung durchgeführt:

strFormel = "=filter(A2:E15, D2:D15=""Berlin"", """")" arr = Evaluate(strFormel)

Die weitere Verarbeitung des Ergebnisarrays erfolgt wie bei der Funktion EINDEUTIG() unter Weiterverarbeitung des Ergebnisarrays beschrieben. Hier ein Beispiel im Ganzen, das die letzte Formel nutzt:

Sub Filter_vba() Dim arr, intI As Integer, intAnzahlEl As Integer Dim strFormel As String strFormel = "=FILTER(A2:F15,((D2:D15=""Berlin"")+(D2:D15=""Hamburg""))*(year(E2:E15)=2015)*(F2:F15>200),""Nix gefunden!"")" arr = Evaluate(strFormel) intAnzahlEl = Application.WorksheetFunction.CountA(arr) MsgBox "Ubound: " & UBound(arr) & vbNewLine & "Anzahl: " & intAnzahlEl If intAnzahlEl = UBound(arr) Then ' Es gibt nur eine Zeile MsgBox arr(2) & ", " & arr(3) & ": " & Format(arr(4), "DD.MM.YYYY") Else ' Mehrere Zeilen For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox arr(intI, 2) & ", " & arr(intI, 3) & ": " & Format(arr(intI, 4), "DD.MM.YYYY") Next End If End Sub



Arrayformeln (07): SEQUENZ (Formel + VBA)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 130) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich eine Reihe von Zahlen mit bestimmten Abständen erhalten?

Das Erstellen von Zahlenreihen mit bestimmten Abständen ist seit Excel 365 denkbar einfach - es gibt ja die Funktion SEQUENZ(). Die folgende Formel liefert eine Liste über 15 Zeilen in einer Spalte, beginnend mit 1 und mit einem Abstand von 1:

=SEQUENZ(15;1;1;1)

Benötigen Sie eine Reihe von Datumsangaben für Ihren 14-tägigen Urlaub, können Sie das verwenden:

=SEQUENZ(14;1;"05.02.2019";1)

Natürlich müssen die Zahlen als Datum formatiert werden.

Auch Uhrzeiten sind möglich - hier ab 08:00 mit einem Abstand von einer halben Stunde (als Zeit formatieren):

=SEQUENZ(17;1;"08:00";"00:30")


Verwendung in VBA

In VBA wird die Funktion am besten mit Application.WorksheetFunction.Sequence genutzt, um den Array mit den Zahlen zu erhalten. Beispiele:

  • arr = Application.WorksheetFunction.Sequence(10, 1, "08:00", "00:30")
  • arr = Application.WorksheetFunction.Sequence(10, 1, CDate("05.02.2019"), 1)

Verwendung/Verarbeitung des Ergebnisarrays

Bei der Verarbeitung des Ergebnisarrays ist darauf zu achten, dass die einzelnen Zahlen als Zeilen vorliegen - Ubound ist also die Zeilenzahl. Wird nur eine Spalte verwendet (immer die 1 in der Funktion), ist der Ubound auch gleichzeitig die Anzahl der Zahlen. In diesem Fall muss also auf die erste Spalte jeder Zeile zugegriffen werden:

For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox intI & ": " & arr(intI, 1) Next

Hinweis: Bei Ausgaben von Datumsangaben und Zeiten müssen diese noch formatiert werden, zum Beispiel Format(arr(intI, 1), "hh:nn") für die Zeitangaben.

Etwas anders verhält es sich, wenn die Sequenz mehrspaltig erstellt wurde, zum Beispiel mit zwei Spalten:

arr = Application.WorksheetFunction.Sequence(10, 2, "08:00", "00:30")

Dann wird mit arr(intI, 1) nur die erste Spalte verarbeitet; bei einer Ausgabe wären das nur die vollen Stunden. In dem Fall muss dann auch auf die zweite Spalte zugegriffen werden:

MsgBox intI & ": " & Format(arr(intI, 1), "hh:nn") & vbTab & Format(arr(intI, 2), "hh:nn")

Das letzte Beispiel im Ganzen zum Testen:

Sub Sequenz_vba() Dim arr, intI As Integer arr = Application.WorksheetFunction.Sequence(10, 2, "08:00", "00:30") For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox intI & ": " & Format(arr(intI, 1), "hh:nn") & vbTab & Format(arr(intI, 2), "hh:nn") Next End Sub

Arrayformeln (08): ZUFALLSMATRIX (Formel + VBA)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 135) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich zufällige Zahlen erzeugen (und in VBA verarbeiten)?

Funktionen für Zufallszahlen bzw. Möglichkeiten, sie errechnen zu lassen, gab es ja schon vor Excel 365. Seit dieser Excelversion gibt es nun auch ZUFALLSMATRIX (), die den Umgang damit etwas vereinfacht. Statt mit Rnd() und * Obergrenze und + Obergrenze zu rechnen, notiert man diese Anforderungen einfach als Parameter in der Funktion selbst. Eine Beschreibung im Detail gibt es bei Microsoft: ZUFALLSMATRIX-Funktion.

Bei dieser Funktion ist man nicht nur auf Zahlen beschränkt, die als solche aussehen, sondern es können auch zufällige Datumsangaben und Uhrzeiten erstellt werden:

  • ZUFALLSMATRIX(15;1;"1.1.2020";"15.06.2020";WAHR)
  • ZUFALLSMATRIX(15;1;"08:00";"16:00")

Zwei Dinge müssen hier jedoch beachtet werden:

Der letzte Parameter [ganze_zahl] muss bei Uhrzeiten weggelassen oder auf FALSCH bzw. 0 gesetzt werden, da die reinen Zahlen bei Uhrzeiten immer zwischen 0 und 1 sind.

Wie bei allen Arrayformeln nimmt Excel dabei keine Formate mit. Datumsangaben und Zeiten müssen also i. d. R. im Ergebnis neu formatiert werden. Hilfreich kann da der Pinsel Format übertragen sein.

Das Sortieren der Zahlen geht einfach, indem die Funktion SORTIEREN() verwendet wird:

=SORTIEREN(ZUFALLSMATRIX(15;1;"1.1.2020";"15.06.2020";1))


Verwendung in VBA

In VBA wird ein Array durch Nutzung der Funktion so erzeugt, wie es bei der reinen Formel ist. Beispiele:

  • arr = Application.WorksheetFunction.RandArray(10, 1, CDate("1.1.2020"), CDate("15.06.2020"))
  • arr = Application.WorksheetFunction.RandArray(10, 1, CDate("08:00"), CDate("16:00"))

Die Verarbeitung des Ergebnisarrays erfolgt so, wie es bei SEQUENZ() beschrieben ist. Die einzelnen Daten liegen also in Zeilen vor; bei einer Spalte ist dies der Ubound. Also muss auch auf die erste Spalte zugegriffen werden:

For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox intI & ": " & Format(arr(intI, 1), "DD:MM.YYYY") Next

Im Beispiel ist auch schon zu sehen, dass etwaige Ausgaben formatiert werden müssen.

Werden mehrere Spalten erzeugt, muss das beim Zugreifen auf die Arrayelemente beachtet werden:

For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox intI & ": " & Format(arr(intI, 1), "hh:nn") & vbTab & Format(arr(intI, 2), "hh:nn") Next

Wie bei der Formellösung kann der Array auch sortiert werden:

arr = Application.WorksheetFunction.Sort(arr)

Auch hier muss natürlich beachtet werden, dass die Daten zweispaltig sein können, wenn der zweite Parameter in der Funktion entsprechend gesetzt ist. Nach der zweiten Spalte würde dann so sortiert:

arr = Application.WorksheetFunction.Sort(arr, 2)

Ob das Sinn macht, ist allerdings eine andere Frage.

Arrayformeln (09): Application.WorksheetFunction zu lang?Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorien: Arrays ▸ Arrayformeln und VBE

(Tipp 143) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Muss ich bei den Arrayfunktionen immer Application.WorksheetFunction schreiben?

Beim häufigen Einsatz von Arrayfunktionen in VBA kann es durch die ständige Verwendung von Application.WorksheetFunction natürlich auch schnell unübersichtlich werden. Abhilfe schafft, das als Object zu deklarieren und sich in der Folge immer darauf zu beziehen.

So könnte man wksFkt als Objektvariable verwenden und so deklarieren:

Dim wksFkt As Object Set wksFkt = Application.WorksheetFunction

In der Folge kann das so verwendet werden:

arr = wksFkt.RandArray(5, 1, CDate("08:00"), CDate("16:00")) arr = wksFkt.Sort(arr)

Der Vollständigkeit halber sollte der Speicher aber auch wieder freigegeben werden:

Set wksFkt = Nothing

Arrayformeln (10): Raute # - Verwenden des ErgebnisarraysMakro/Sub/ProzedurFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Arrayformeln

(Tipp 144) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich (auch per VBA) auf das Ergebnis einer Arrayformel auf dem Tabellenblatt zugreifen?

Das Ergebnis einer Arrayformel (seit Excel 365) auf dem Blatt wird rechts und unterhalb der Zelle mit der Formel eingetragen. Es fließt also um diese eine Zelle, während die Formel nur in einer Zelle steht.

Soll nun bei weiteren Berechnungen auf das komplette Ergebnis der Arrayformel zugegriffen werden, reicht es nicht, sich auf die Zelle mit der Formel zu beziehen. Die Folge wäre, dass nur der Wert (also das Ergebnis) aus dieser einen Zelle - der mit der Formel - verwendet würde, nicht aber das gesamte Ergebnis.

Das Beziehen auf den Bereich mit dem Ergebnis, zum Beispiel F3:G14, würde zunächst einen Erfolg liefern. Allerdings wird das Problem ersichtlich, wenn sich im Ergebnis, das man verwenden will, die Ergebnismenge ändert, indem zum Beispiel eine Zeile mehr in der Basistabelle plötzlich das Filterkriterium erfüllt. In dem Fall bliebe der Bezug auf den Bereich F3:G14 bestehen - das zusätzliche Ergebnis aus der Berechnung bliebe unberücksichtigt.

Aus diesem Grund arbeitet Excel mit Referenzen auf komplette Ergebnisse. Eine solche Adresse sieht man, wenn man irgendwo ein Gleichheitszeichen eingibt und anschließend über den Bereich mit dem Ergebnis der Berechnung zieht - Excel trägt dann in die Formel einen Bezug wie E3# ein. Dabei handelt es sich um die Zelle mit der Formel und das Rautezeichen signalisiert, dass das Ergebnis dieser Berechnung für weitere Berechnungen gewünscht ist.

Im Beispiel auf der Grafik ist die Basistabelle in A3:C14. In E3 befindet sich die Formel zum Sortieren dieser Tabelle:

=SORTIEREN(A3:C14)

Das Ergebnis fließt nun als Ergebnis um die Zelle E3.

Nun soll diese sortierte Ergebnismenge In I3 nach dem Monat Juni gefiltert werden. Es soll sich dabei also auf das vorherige Ergebnis bezogen werden. In die FILTER-Funktion wird deshalb nicht E3 als Matrix eingetragen, auch nicht E3:G14, wo sich das komplette Ergebnis befindet. Verwendet wird als Matrix E3#, damit die Filter-Funktion weiß, dass es sich um ein dynamisches Ergebnis handelt. Der Rest bleibt wie gehabt:

=FILTER(E3#;F3:F14="Juni")

Wenn nun in der Basistabelle ein weiterer Monat auf Juni geändert wird, passt sich das Ergebnis auch beim Filtern dynamisch an und wird erweitert.


Verwenden eines Arrayergebnisses in VBA

In VBA kann dieser Bezug ebenfalls verwendet werden, indem er im Range-Objekt als Adresse angegeben wird:

Dim arr, intI As Integer arr = Range("I3#") For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox intI & ": " & arr(intI, 1) & vbTab & arr(intI, 2) & vbTab & arr(intI, 3) Next

Auch mit EVALUATE ist es möglich:

Dim arr, intI As Integer arr = Evaluate("I3#") For intI = 1 To UBound(arr) MsgBox intI & ": " & arr(intI, 1) & vbTab & arr(intI, 2) & vbTab & arr(intI, 3) Next

Assoziative Arrays in VBAMakro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Arrays ▸ Assoziativ

(Tipp 573) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Kann man in Excel auch mit assoziativen Arrays arbeiten?

In PHP kann man sehr übersichtlich mit assoziativen Arrays arbeiten, wie zum Beispiel

$MeinArray['Vorname'] = 'Manfred';

In Excel geht das auch:

Setzen Sie im VBA-Editor unter Extras ▸ Verweise ein Häkchen vor Microsoft Scripting Runtime oder verwenden Sie Late Binding wie in den folgenden Beispielen. Nun können Sie wie folgt mit assoziativen Arrays arbeiten:

Basis ist das Dictionary oder die Collection. Dabei spielen immer Paare eine Rolle: Key=Item, also ein Schlüsselname und der Eintrag dazu. In den folgenden Beispielen wird der Einfachheit halber (und weil Collection ein paar Nachteile hat) nur das Dictionary verwendet.

Im Code sind hier die einzelnen Inhalte (Keys, Items) zum besseren Verständnis hardcodiert, also fest eingetragen. An dieser Stelle können natürlich auch Variablen oder Zellen verwendet werden, zum Beispiel Spalten- oder Zeilenüberschriften und Zellen mit Daten.

Eine Ebene

Im Beispiel sind die Key=Item-Paare auf einer Ebene. Das heißt, es darf auch keine zwei gleichnamigen Keys geben, sonst wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Sub AssozArray_Einfach() Dim dict, varKey, varKeys, varItems Dim intI As Integer Set dict = CreateObject("Scripting.Dictionary") dict.Add "name", "Müller" dict.Add "vorname", "Johann" dict.Add "wohnort", "Berlin" MsgBox dict("vorname") & " " & dict("name") & " wohnt in " & vbNewLine & dict("wohnort") & "." 'For Each varKey In dict.keys ' MsgBox varKey & vbNewLine & dict(varKey) 'Next varKeys = dict.Keys varItems = dict.Items For intI = 0 To dict.Count - 1 MsgBox varKeys(intI) & ": " & vbNewLine & varItems(intI) Next Set dict = Nothing End Sub

Die MsgBox zeigt, wie die Syntax Dictionary(Key) verwendet werden kann, um auf die einzelnen Elemente zuzugreifen. Darunter sind zwei Schleifen. Mit ihnen wird demonstriert, wie alle Elemente des Dictionarys ausgegeben werden können.


Verschachtelungen, mehrere Ebenen

Elemente von Arrays können wiederum Arrays sein. Dies geht auch bei den assoziativen Arrays bzw. Dictionarys in VBA - auch hier kann verschachtelt werden. Dabei trifft genau das Prinzip der Paare zu, nur dass an der Stelle des Items eine weitere Sammlung (Dictionary oder Collection) ist. Hier wird ein temporäres Dictionary verwendet, das vor jeder Verschachtelung neu erzeugt und danach wieder auf Nothing gesetzt wird. Vorbelegen oder Überschreiben der Items in den einzelnen Schritten funktioniert nicht, da sonst nur auf die letzten Einträge referenziert wird.

Wir wollen im Beispiel ein Dictionary aus sechs Personen erzeugen, das sind also sechs verschiedene Keys. Diesen sechs Personen können nun Details (Nachname, Vorname, Wohnort) zugeordnet werden, müssen aber nicht. So kann der Platz für eine Person auch nur reserviert sein, ohne dass Details enthalten sind.

Die Personen insgesamt sind die Einträge in dicPersonen mit den Keys Person x. Werden Details zugeordnet, erfolgt das Speichern zunächst im temporären Dictionary dictDetails, das dann als Item der Person zugeordnet wird. Gibt es keine Details, wird als Item einfach ein String verwendet.

Sub AssozArray_Levels() Dim dicPersonen, dictDetails, varKey, varKey1 Dim strAusg As String Set dicPersonen = CreateObject("Scripting.Dictionary") Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Müller" dictDetails.Add "vorname", "Klaus" dictDetails.Add "wohnort", "Berlin" dicPersonen.Add "Person 1", dictDetails Set dictDetails = Nothing Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Beispielfrau" dictDetails.Add "vorname", "Bärbel" dictDetails.Add "wohnort", "Hamburg" dicPersonen.Add "Person 2", dictDetails Set dictDetails = Nothing Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Mustermann" dictDetails.Add "vorname", "Franz" dictDetails.Add "wohnort", "Leipzig" dicPersonen.Add "Person 3", dictDetails Set dictDetails = Nothing dicPersonen.Add "Person 4", "Nicht vergeben." Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Sonne" dictDetails.Add "vorname", "Klara" dictDetails.Add "wohnort", "München" dicPersonen.Add "Person 5", dictDetails Set dictDetails = Nothing dicPersonen.Add "Person 6", "Auch nicht vergeben." MsgBox "Testausgabe: " & vbNewLine & dicPersonen("Person 1")("wohnort") & vbNewLine & dicPersonen("Person 2")("wohnort") strAusg = "" For Each varKey In dicPersonen.keys strAusg = strAusg & vbNewLine & "Person: " & varKey & vbNewLine On Error Resume Next For Each varKey1 In dicPersonen(varKey).keys strAusg = strAusg & "key: " & varKey1 & vbTab & "item: " & dicPersonen(varKey)(varKey1) & vbNewLine Next If Err.Number = 92 Then strAusg = strAusg & vbTab & vbTab & "item: " & dicPersonen(varKey) & vbNewLine Err.Clear End If Next MsgBox strAusg Set dicPersonen = Nothing End Sub

In der MsgBox mit der Testausgabe ist zu sehen, wie die Items ausgegeben werden können. Wir haben hier also nicht nur den Key einer Ebene, sondern hier wird mit Klammerpaaren bis zur unteren Ebene gearbeitet.

Schwieriger ist es mit der kompletten Ausgabe per Schleife. Hätten wir konsequent bei jeder Person eine Verschachtelung mit den Details, würde so etwas reichen:

For Each varKey In dicPersonen.keys strAusg = strAusg & vbNewLine & "Person: " & varKey & vbNewLine For Each varKey1 In dicPersonen(varKey).keys strAusg = strAusg & "key: " & varKey1 & vbTab & "item: " & dicPersonen(varKey)(varKey1) & vbNewLine Next Next

Da aber zwischendurch unverschachtelte Items direkt auf der ersten Ebene sind (Person 4 + 6), käme es hier zu einer Fehlermeldung, dem Fehler 92. Der wird abgefangen und separat behandelt; hier wird der Eintrag direkt ausgegeben. Der Schlüssel, also der Key, ist hier ja die oberste Ebene, die Person selbst.


Dynamische Arrayformel

Zum Verdeutlichen wird hier die zweite Variante als Array ausgegeben, so dass sie als Formel in einer Zelle verwendet werden kann (funktioniert ab Excel 365).

In die Zelle kann einfach =AssozArray_Array() eingegeben werden; als Ergebnis müssten die Key-Item-Paare zu jeder Person erscheinen.

Zum praktischen Einsatz ist dies sicher eher weniger geeignet, da dann eine andere Datenstruktur erforderlich wäre. Sollte das gebraucht werden, lässt sich aber der Array, der erstellt wird, einfach anpassen.

Function AssozArray_Array() Dim dicPersonen, dictDetails, varKey, varKey1 Dim strAusg As String Dim arrRet(1 To 14, 1 To 3), lngRet As LongPtr, intS As Integer Set dicPersonen = CreateObject("Scripting.Dictionary") Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Müller" dictDetails.Add "vorname", "Klaus" dictDetails.Add "wohnort", "Berlin" dicPersonen.Add "Person 1", dictDetails Set dictDetails = Nothing Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Beispielfrau" dictDetails.Add "vorname", "Bärbel" dictDetails.Add "wohnort", "Hamburg" dicPersonen.Add "Person 2", dictDetails Set dictDetails = Nothing Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Mustermann" dictDetails.Add "vorname", "Franz" dictDetails.Add "wohnort", "Leipzig" dicPersonen.Add "Person 3", dictDetails Set dictDetails = Nothing dicPersonen.Add "Person 4", "Nicht vergeben." Set dictDetails = CreateObject("Scripting.Dictionary") dictDetails.Add "nachname", "Sonne" dictDetails.Add "vorname", "Klara" dictDetails.Add "wohnort", "München" dicPersonen.Add "Person 5", dictDetails Set dictDetails = Nothing dicPersonen.Add "Person 6", "Auch nicht vergeben." lngRet = 0 For Each varKey In dicPersonen.keys On Error Resume Next For Each varKey1 In dicPersonen(varKey).keys If varKey1 <> "" Then lngRet = lngRet + 1 arrRet(lngRet, 1) = varKey arrRet(lngRet, 2) = varKey1 arrRet(lngRet, 3) = dicPersonen(varKey)(varKey1) End If Next If Err.Number = 92 Then If dicPersonen(varKey) <> "" Then lngRet = lngRet + 1 arrRet(lngRet, 1) = varKey arrRet(lngRet, 2) = "" arrRet(lngRet, 3) = dicPersonen(varKey) End If Err.Clear End If Next Set dicPersonen = Nothing AssozArray_Array = arrRet End Function

Website-Tipp

Hier gibt es gute Erklärungen von Paul Kelly (englisch): Excel VBA Dictionary – A Complete Guide

Auf Monatsblatt beim Datum eingetragene Namen zählenFormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Datum/Zeit ▸ Datum und Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 333) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Auf Blättern, die mit Monatsnamen benannt sind, befinden sich in Zeile 1 Ab Spalte A nebeneinander die Datumsangaben des Monats (bis AE). Unter diesen Angaben sind ab Zeile 2 die anwesenden Mitarbeiter eingetragen. Wie kann ich diese zählen?

Ab Excel 365

Zunächst muss das Blatt mit dem Monatsnamen des aktuellen Datums ermittelt werden. Das geht mit Indirekt:

=INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!A1:AE1")

Diese Formel liefert die komplette erste Zeile mit den Datumsangaben des aktuellen Monats. Sie kann nun in der Funktion FILTER() als Suchbereich verwendet werden. Damit können alle Mitarbeiter des Tages ermittelt werden (hier bis Zeile 30):

=FILTER(INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!A2:AE30");INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!A1:AE1")=HEUTE())

Die Formel gibt aus der Datumsspalte alle Einträge zurück, die bis Zeile 30 liegen.

Da aber mehr Zeilen (wie hier bis 30) verwendet werden müssen (die maximale Anwesenheit muss ja berücksichtigt werden), liefert diese Formel für die leeren Zellen, in denen also kein Mitarbeiter eingetragen ist, jeweils eine 0. Das kann also weder mit ANZAHL() noch mit ANZAHL2() gezählt werden, da sonst die 0 immer einfließen würde.

Wir verwenden im Beispiel SUMME(Wenn( und lassen die Einträge zählen, die <> 0 sind:

=SUMME(WENN(FILTER(INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!A2:AE30");INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!A1:AE1")=HEUTE())<>0;1;0))

Ältere Versionen

Hier ist die Formel etwas länger:

=ANZAHL2(INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!"&LINKS(ADRESSE(1;VERGLEICH(HEUTE();INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!1:1"));4);1+(VERGLEICH(HEUTE();INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!1:1"))>26))&"2:"&LINKS(ADRESSE(1;VERGLEICH(HEUTE();INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!1:1"));4);1+(VERGLEICH(HEUTE();INDIREKT(TEXT(HEUTE();"MMMM")&"!1:1"))>26))&"1000"))

Bedingte Formatierung: Drei Preise - günstigsten farbig kennzeichnenFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorien: Format ▸ Bedingt und Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 326) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich die günstigsten Preise hervorheben?

In einer Tabelle stehen in einer Spalte (hier: D) untereinander verschiedene Produktnamen. Bei jedem Produkt stehen rechts daneben (hier: E, F und G) die Preise für drei verschiedene Länder.

Die Preise bei jedem Produkt sollen automatisch farbig markiert werden: der günstigste grün, der höchste rot und ansonsten gelb.

Lösung


Die Aufgabe wird mit Bedingte Formatierung im Ribbon Start erfüllt.

Dazu müssen für jede der drei Preisspalten jeweils drei Regeln erstellt werden - eben eine für den günstigsten, eine für den höchsten und eine für den restlichen Preis. Wir fangen an mit der ersten Spalte, in der Preise enthalten sind, hier also E2:E19 und markieren diese. Anschließend rufen wir die bedingte Formatierung auf und wählen dort Neue Regel.

In der Auswahlliste wählen wir den Punkt Nur Zellen formatieren, die enthalten. Dies ist die Basis für die weiteren Formatierungen.

Grüne Formatierung

Die grüne Formatierung soll erscheinen, wenn der Preis am niedrigsten ist. Hier bietet sich also die Funktion MIN zum Vergleich mit den anderen beiden Preisen an. Wir stellen also beim Zellwert auf kleiner als und tragen rechts ein: =MIN(F2:G2). Mit dem Button Formatieren legen wir die grüne Hintergrundfarbe fest.

Mit OK übernehmen wir die Regel.

Rote Formatierung

Mit rotem Hintergrund soll gekennzeichnet werden, wenn der Preis am höchsten ist. Dazu ist die Funktion MAX sinnvoll.

Wir bleiben also im Dialog und wählen Neue Regel. Anschließend führen wir die gleichen Schritte wie bei der grünen Formatierung durch, nur eben mit größer als, MAX und der roten Formatierung.

Gelbe Formatierung

Einen gelben Hintergrund soll die Zelle bekommen, wenn der Preis nicht am höchsten und nicht am niedrigsten ist, wenn er also zwischen den beiden anderen Preisen liegt.

Wir bleiben weiterhin im Dialog und wählen wieder Neue Regel. Wenn wir nun wieder Nur Zellen formatieren, die enthalten anklicken, müsste beim Zellwert schon zwischen ausgewählt sein - wenn nicht, dies nachholen.

In die Felder schreiben wir jeweils =F2 und =G2. Gelben Hintergrund auswählen und bestätigen. Nun müssten die drei Regeln im Manager angezeigt werden.

Wenn nun Zahlen eingetragen werden, sollte das beim ersten Land funktionieren, die Hintergründe müssten automatisch entsprechend der Zahlen formatiert werden. Allerdings müssen die Schritte noch für die anderen beiden Länder wiederholt werden. Beim mittleren Land aufpassen; die Zellen in MIN und MAX müssen hier mit Semikolon getrennt werden, weil es keine Bis-Bereiche sind, sondern auseinanderliegende Zellen.


Auswertung: Matrixformel

Unter der Tabelle sollen nun noch zu jedem Land die grünen, roten und gelben Zellen gezählt werden. Das Problem: Mit einer reinen Formellösung können keine farbigen Zellen gezählt werden.

Ein Lösungsansatz ist, zu zählen, wie viele Zellen in der jeweiligen Spalte größer bzw. kleiner als die Zellen daneben sind. Damit wir nicht jede Zeile einzeln berücksichtigen müssen, verwenden wir dazu eine Matrixformel, die den Bereich einer Spalte über alle Zeilen hinweg erfasst.

Hinweis: Die geschweiften Klammern nicht eingeben, sondern die Eingabe der Formel mit Strg + Umschalt + Enter abschließen. Damit erscheinen die geschweiften Klammern automatisch. Ab Excel 365 sind die geschweiften Klammern nicht mehr notwendig.

Wir beginnen beim ersten Land, hier mit der Formel in E24. Es sollen die Zellen gezählt werden, die in den Zeilen die niedrigsten Preise haben. Dabei zählen wir aber nicht, sondern wir addieren für jede dieser niedrigsten Zellen die 1. Wir bilden also die Summe, hier das Grundgerüst:

=SUMME( wenn Zahl in der Zeile am niedrigsten ; dann addiere 1; sonst addiere 0))

Wir verwenden hier diese Logik (andere Varianten gibt es natürlich auch):

Wenn die Zahl beim Land 1 (E) kleiner als die Zahl beim Land 2 (F) ist, dann wenn die Zahl beim Land 1 (E) auch kleiner als die beim Land 3 (G) ist, dann addiere 1, sonst 0, sonst 0.

Wir addieren hier also zweimal 0 - einmal für die erste Bedingung (Land 1 nicht kleiner als Land 2) und einmal für die zweite Bedingung (Land 1 nicht kleiner als Land 3).

Diese Struktur bauen wir in die Formel ein, so dass die (an Strg + Umschalt + Enter denken!) nun so aussieht:

{=SUMME(WENN(E2:E19<F2:F19;WENN(E2:E19<G2:G19;1;0);0))}

Damit haben wir die Anzahl der grünen Zellen beim Land 1 in E24. Die gleiche Formel kommt zu den anderen Ländern. Vorsicht, die kann aber nicht gezogen werden, weil die Zellen in den Formeln angepasst werden müssen.

Ebenfalls die gleiche Formel, nur mit dem größer als >, kommt in die Zeile 26, wo die roten Zellen gezählt werden:

{=SUMME(WENN(E2:E19>F2:F19;WENN(E2:E19>G2:G19;1;0)))}

Bei den gelben Zellen geht es einfacher - einfach alle Zellen in der Spalte zählen und die grünen und roten subtrahieren:

=ANZAHL(E2:E19)-E24-E26

Eine Beispieldatei mit dieser Lösung: 326_preisvergleiche.xlsx



Dateiname aus Pfad (Dir(), Regulärer Ausdruck, Arrayformel)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Dateien und Ordner ▸ Dateien und Stringoperationen ▸ Teile

(Tipp 24) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich aus einem Pfad (z. B. bei GetOpenFileName) den Dateinamen (bzw. Ordner) filtern?

Natürlich kann man den gesamten Pfad am Backslash splitten oder andere Stringoperationen anwenden. Am einfachsten ist es aber sicher, wenn man sich mit Dir() den Dateinamen zurückgeben lässt - das geht auch mit allen Dateien, nicht nur mit Exceldateien.

Dir()

Rein für den Dateinamen wäre dies eine einfache Möglichkeit:

Sub DateinamenExtrahieren() Dim varDName varDName = Application.GetOpenFilename If varDName = False Then MsgBox "Nichts gewählt." Else varDName = Dir(varDName) MsgBox varDName End If End Sub

Für alle Angaben aus dem Pfad, also Ordner und Datei, könnte folgende Variante genutzt werden:

Sub DateiPfad() Dim strGesamt As String, strDatei As String, strOrdner As String strGesamt = Application.GetOpenFilename strDatei = Dir(strGesamt) strOrdner = Left(strGesamt, Len(strGesamt) - Len(Dir(strGesamt))) MsgBox strDatei & vbNewLine & strOrdner & vbNewLine & strGesamt End Sub

Wenn davon ausgegangen werden kann, dass die Zeichenfolge des Dateinamens einmalig im Pfad ist, kann auch einfach ersetzt werden:

Sub DateiAusPfad2() Dim varPfad, strOrdner As String, strDatei As String varPfad = Application.GetOpenFilename If varPfad <> False Then strDatei = Dir(varPfad) strOrdner = Replace(varPfad, strDatei, "") MsgBox strDatei & vbNewLine & strOrdner End If End Sub


Regulärer Ausdruck

Noch eine Variante für die Freunde regulärer Ausdrücke:

Sub DateiAusPfad3() Dim varDName, Regex As Object, regMatches, regMatch varDName = Application.GetOpenFilename If varDName = False Then MsgBox "Nichts gewählt." Else If Regex Is Nothing Then Set Regex = CreateObject("VBScript.RegExp") Regex.Pattern = "^(.+[\\\/])(.*)$" Set regMatches = Regex.Execute(varDName) MsgBox regMatches(0).SubMatches(1) Set Regex = Nothing End If End Sub

Der Schrägstrich wurde aufgenommen, weil Pfade in Onedrive gespeicherter Dateien mit Schrägstrich geliefert werden.

Sollen Ordner und Dateiname zurückgegeben werden, wäre dies möglich:

Sub DateiAusPfad4() Dim varPfad, strOrdner As String, strDatei As String Dim Regex As Object, regMatches, regMatch varPfad = Application.GetOpenFilename If varPfad <> False Then If Regex Is Nothing Then Set Regex = CreateObject("VBScript.RegExp") Regex.Pattern = "^(.+[\\\/])(.*)$" Set regMatches = Regex.Execute(varPfad) strOrdner = regMatches(0).SubMatches(0) strDatei = regMatches(0).SubMatches(1) Set Regex = Nothing MsgBox strDatei & vbNewLine & vbNewLine & strOrdner End If End Sub

Die integrierte Funktion =ZELLE("Dateiname";A1) liefert den kompletten Pfad bis zum Tabellenblatt. Der Dateiname ist dabei in eckige Klammern eingeschlossen: Pfad[Dateiname]Blattname. Mit einem regulären Ausdruck können die einzelnen Bestandteile ausgegeben werden (ggf. noch Fehlerbehandlung einbauen):

Sub DateiAusZellFunktion() Dim strPfad, strOrdner As String, strDatei As String, strBlatt As String Dim Regex As Object, regMatches, regMatch strPfad = Evaluate("=cell(""filename"",A1)") If Regex Is Nothing Then Set Regex = CreateObject("VBScript.RegExp") Regex.Pattern = "^(.*)\[(.*)\](.*)$" Set regMatches = Regex.Execute(strPfad) strOrdner = regMatches(0).SubMatches(0) strDatei = regMatches(0).SubMatches(1) strBlatt = regMatches(0).SubMatches(2) Set Regex = Nothing MsgBox strBlatt & vbNewLine & strDatei & vbNewLine & strOrdner End Sub


Dynamische Matrixformel (Arrayformel) und verschütteter Array

Per benutzerdefinierter Funktion können seit Excel 365 auch die einzelnen Ordner bzw. Bestandteile eines Pfades in Zellen ausgegeben werden. Dazu diese Funktion als Beispiel:

Function PfadDetails(ByVal strPfad As String) PfadDetails = "" If strPfad <> "" Then Select Case True Case InStr(1, strPfad, "\") > 0: PfadDetails = Split(Replace(strPfad, "\\", "\"), "\") Case InStr(1, strPfad, "/") > 0: PfadDetails = Split(Replace(strPfad, "//", "/"), "/") End Select End If End Function

In die Zelle kommt dann diese Formel:

=PfadDetails(A5)

Wenn wie hier im Beispiel in A5 ein Pfad steht, werden an der Zelle mit der Formel die einzelnen Elemente des Pfades ausgegeben. Das letzte Element sollte bei einem kompletten Pfad zu einer Datei der Dateiname sein.

Das Beispiel mit der Funktion =ZELLE("Dateiname";A1) kann auch als Arrayformel verwendet werden:

Function DateiAusZellFunktion(strFktPfad) Dim arrTemp(1 To 3) Dim Regex As Object, regMatches, regMatch DateiAusZellFunktion = "" If strFktPfad <> "" Then If Regex Is Nothing Then Set Regex = CreateObject("VBScript.RegExp") Regex.Pattern = "^(.*)\[(.*)\](.*)$" Set regMatches = Regex.Execute(strFktPfad) If regMatches.Count = 1 Then arrTemp(1) = regMatches(0).SubMatches(2) arrTemp(2) = regMatches(0).SubMatches(1) arrTemp(3) = regMatches(0).SubMatches(0) DateiAusZellFunktion = arrTemp End If Set Regex = Nothing End If End Function

In die Zelle kommt dann =DateiAusZellFunktion(ZELLE("Dateiname";A1)) und in ihr sowie den Nachbarzellen werden Blattname, Dateiname und Ordnerpfad erscheinen.


Formeln/integrierte Funktionen

Den aktuellen Ordner gibt diese Funktion zurück:

=INFO("Verzeichnis")


In anderen Sprachen geht übrigens auch einfach Basename(Pfad).

Datum als Zufallszahl FormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorie: Datum/Zeit ▸ Datum

(Tipp 189) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich eine Zufallszahl zwischen dem 01.01.60 und dem 01.01.80 erzeugen?

Dazu kann man die Funktion ZUFALLSZAHL nutzen. Allerdings liefert sie Zahlen von 0 bis 1, so dass man sich damit behelfen muss:

=GANZZAHL(ZUFALLSZAHL()*(49-1)+1)

Dabei ist 1 die Untergrenze und 49 die Obergrenze.

Für das Datum gibt es nun verschiedene Möglichkeiten. Es kann die Zahl jedes Datums verwendet werden, Bezüge zu Zellen mit den Datumsangaben sind möglich, aber auch die Datumsangaben in Anführungszeichen sind anwendbar:

  • =GANZZAHL(ZUFALLSZAHL()*(29221-21916)+21916)
  • =GANZZAHL(ZUFALLSZAHL()*(G9-G8)+G8)
  • =GANZZAHL(ZUFALLSZAHL()*("01.01.1980"-"01.01.1960")+"01.01.1960")

Ab Excel 365

Hier geht es wesentlich einfacher:

  • =ZUFALLSBEREICH("1.1.60";"1.1.80")
  • =ZUFALLSBEREICH(I1;I2)
  • =ZUFALLSMATRIX(1;1;"1.1.60";"1.1.80";1)
  • =ZUFALLSMATRIX(1;1;I1;I2;1)

Datum nach Tag, Monat oder Jahr sortierenFormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Datum/Zeit ▸ Datum und Filter/Sortieren

(Tipp 332) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich Datumsangaben in einem Bereich nicht nach Datum, sondern wahlweise auch nach Monat oder Tag sortieren?

Angenommen die Datumsangaben stehen in A2:A8:

Datum aufteilen

Die Datumsangaben können mit Formeln auf mehrere Spalten aufgeteilt werden:

  • Jahr: =WENN(ISTZAHL(A2);JAHR(A2);"")
  • Monat: =WENN(ISTZAHL(A2);MONAT(A2);"")
  • Tag: =WENN(ISTZAHL(A2);TAG(A2);"")

Anschließend kann ganz normal nach einer der Spalten sortiert werden.


Dynamische Arrayfunktion SORTIERENNACH() (ab Excel 365)

Mit dieser Funktion kann das Sortieren in einem Schritt erledigt werden, sie gibt alle Daten auf einmal sortiert aus.

Nach Monat aufsteigend (die 1 steht für aufsteigend):

=SORTIERENNACH(A2:A8;MONAT(A2:A8);1)

Nach Monat und Tag aufsteigend:

=SORTIERENNACH(A2:A8;MONAT(A2:A8);1;TAG(A2:A8);1)

Falls ein größerer Bereich in die Funktion eingetragen werden soll, falls zum Beispiel abzusehen ist, dass es mehr Datumsangaben werden, werden auch die noch leeren Zellen ausgegeben. Das sieht nicht schön aus. Dafür kann die Adresse der letzten Zelle mit INDIREKT() „zusammengebastelt“ werden. Hier als Beispiel über die Funktion ANZAHL():

=SORTIERENNACH(INDIREKT("A2:A"&ANZAHL(A2:A15)+1);MONAT(INDIREKT("A2:A"&ANZAHL(A2:A15)+1));1;TAG(INDIREKT("A2:A"&ANZAHL(A2:A15)+1));1)

Erweiterung für MAX(), z. B. dritthöchster Wert?FormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Tabelle ▸ Zellen und Berechnungen

(Tipp 176) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Kann ich mit einer Formel/Funktion (=max) auch den zweit- oder dritthöchsten Wert ziehen, ohne sortieren zu müssen?

Dafür gibt es eine weitere Funktion:

=KGRÖSSTE(B1:B14;2)
ermittelt den zweithöchsten Wert in B1 bis B14,
=KGRÖSSTE(B1:B14;3)
den dritthöchsten.

Dementsprechend funktioniert auch die Funktion KKLEINSTE, sie sucht nach den kleinsten Zahlen.


Mit der Funktion FILTER() kann man sich (ab Excel 365) auch gleich die Datensätze ausgeben lassen, die zu den entsprechenden Kriterien passen:

=FILTER(B1:C14;B1:B14=KGRÖSSTE(B1:B14;D1))

Geburtstagskinder des heutigen Tages in Userform anzeigen (FILTER())Makro/Sub/ProzedurArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Datum/Zeit ▸ Datum und Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 376) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Auf verschiedenen Blättern einer Mappe befinden sich in Spalte E Namen, in Spalte F Geburtstage und in Spalte J Telefonnummern. Wie kann ich die Geburtstagskinder des heutigen Tages in einer UserForm-Listbox anzeigen lassen?

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten - wobei es mit der Find-Methode Probleme gibt, da die nach dem Datum sucht, nicht aber nach einem Teil davon. Gezeigt werden zwei Möglichkeiten - die erste funktioniert ab Excel 365, die zweite generell:


Einsatz der Tabellenfunktion FILTER() ab Excel 365

Das grundlegende Vorgehen ist hier wie bei der älteren Variante (siehe unten), nur beim Sammeln der Daten wird die Tabellenblattfunktion FILTER() verwendet. Die Blätter werden also auch einzeln abgearbeitet, pro Blatt arbeitet aber diese Funktion. Wir gehen hier davon aus, dass der Datenbereich ab Zeile 3 und ab Spalte C beginnt.

Die Funktion sorgt dafür, dass nicht jede Zeile auf dem Blatt durchlaufen werden muss, sondern dass bereits eine Ergebnismenge vorhanden ist - es müssen also weniger Daten ausgewertet werden. Sie liefert einen Array, in dem die Zeilen enthalten sind, in denen sich die gefundenen Geburtstage befinden. Die einzelnen Daten sind Elemente jeder Zeile, der Geburtstag ist das vierte Element (ab Spalte C). Die Datumsangaben liegen in diesem Array als Long-Zahlen vor, deshalb sind sie hier noch formatiert.

Für den praktischen Einsatz kann es notwendig sein, die Blätter noch etwas einzugrenzen, weil sonst Fehler auftreten könnten. Hier wird mit IsArray() geprüft, ob ein Array vorliegt, fürs Grobe reicht das erst mal. Die Routine:

Sub Geburtstage1() Dim lngLZ As LongPtr Dim intN As Integer Dim strEintrag As String Dim wksBlatt As Worksheet Dim arrS(), lngArrS As LongPtr Dim varT lngArrS = -1 For Each wksBlatt In ActiveWorkbook.Sheets lngLZ = wksBlatt.Cells(wksBlatt.Rows.Count, 4).End(xlUp).Row varT = Application.Evaluate("=FILTER(" & wksBlatt.Name & "!C3:J" & lngLZ & ",(DAY(" & wksBlatt.Name & "!F3:F" & lngLZ & ")=DAY(TODAY()))*(MONTH(" & wksBlatt.Name & "!F3:F" & lngLZ & ")=MONTH(TODAY())),0)") If IsArray(varT) Then For intN = 1 To UBound(varT) lngArrS = lngArrS + 1 ReDim Preserve arrS(lngArrS) strEintrag = Format(varT(intN, 4), "DD.MM.YYYY") & " " strEintrag = strEintrag & Format(Year(Date) - Year(varT(intN, 4)), "00") & " " strEintrag = strEintrag & varT(intN, 3) & ", " & varT(intN, 2) strEintrag = strEintrag & ", Telefon: " & varT(intN, 8) strEintrag = strEintrag & " (Blatt: " & wksBlatt.Name & ")" arrS(lngArrS) = strEintrag Next End If Next UserForm1.ListBox1.List = arrS UserForm1.Show End Sub


Alte Variante, generell funktionshähig

Hier wird das Verwenden einer Schleife aufgezeigt.

Dazu wird natürlich eine Userform benötigt, hier ist es UserForm1. Auf ihr sind die ListBox1 und ein Commandbutton zum Schließen der Userform.

Die folgende Routine, die hier in einem Standardmodul sein muss, durchläuft alle Blätter und prüft in Spalte 6 (F) auf Datumsangaben. Wenn es sich um ein Datum handelt, wird auf Übereinstimmung mit dem heutigen Tag und dem heutigen Monat geprüft. Gibt es die, wird in diesem Beispiel einfach ein String aus den Angaben gebastelt und in einen Array aufgenommen.

Am Ende wird der Array mit UserForm1.ListBox1.List an die Listbox übergeben und die Userform aufgerufen.

Sub Geburtstage() Dim lngEZ As LongPtr, lngLZ As LongPtr, lngZ As LongPtr, lngS As LongPtr Dim strEintrag As String Dim wksBlatt As Worksheet Dim arrS(), lngArrS As LongPtr lngS = 6 lngArrS = -1 For Each wksBlatt In ActiveWorkbook.Sheets lngEZ = wksBlatt.UsedRange.Row lngLZ = lngEZ + wksBlatt.UsedRange.Rows.Count If lngLZ > lngEZ Then With wksBlatt For lngZ = lngEZ To lngLZ If IsDate(.Cells(lngZ, lngS)) Then If Day(.Cells(lngZ, lngS)) = Day(Date) And Month(.Cells(lngZ, lngS)) = Month(Date) Then lngArrS = lngArrS + 1 ReDim Preserve arrS(lngArrS) strEintrag = .Cells(lngZ, 6).Text & " " strEintrag = strEintrag & Format(Year(Date) - Year(.Cells(lngZ, 6)), "00") & " " strEintrag = strEintrag & .Cells(lngZ, 5) & ", " & .Cells(lngZ, 4) strEintrag = strEintrag & ", Telefon: " & .Cells(lngZ, 10) strEintrag = strEintrag & " (Blatt: " & .Name & ")" arrS(lngArrS) = strEintrag End If End If Next End With End If Next UserForm1.ListBox1.List = arrS UserForm1.Show End Sub

Es gibt natürlich auch Alternativen. So kann z. B. der Array mehrspaltig verwendet und das Ganze zu einer Funktion umgeschrieben werden, die den Array zurückgibt und beliebig eingesetzt werden kann. Oder die Listbox wird mit ColumnCount mehrspaltig erstellt und die einzelnen Daten werden auf mehrere Spalten verteilt. Oder die Daten werden sofort in die Listbox geschrieben. Oder, oder, oder …

Soll die Geburtstagsprüfung beim Dateiaufruf erfolgen, wird im Klassenmodul DieseArbeitsmappe (doppelt anklicken) dieser Code eingefügt:

Private Sub Workbook_Open() Geburtstage End Sub

Damit der Commandbutton wirkt: Doppelklick auf den Button und diesen Code eintragen:

Private Sub CommandButton1_Click() Unload Me End Sub

Kalenderwoche nach DIN (VBA + Formel)UDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösung

Kategorie: Datum/Zeit ▸ Datum

(Tipp 169) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann die Kalenderwoche eines Datums nach DIN berechnet werden?

Formeln

Am einfachsten gehte s sicher so:

=ISOKALENDERWOCHE(A2)

=KALENDERWOCHE(A2;2)

Übrigens können (ab Excel 365) mit nur einer einzigen Formel alle Tage eines Jahres mit Kalenderwochen und Wochentagen (und was auch immer) angezeigt werden:

=TEXT(SEQUENZ(TAGE("31.12."&F1;"1.1."&F1)+1;1;"1.1."&F1;1);"TT.MM.JJJJ")&" (KW "&TEXT(ISOKALENDERWOCHE(SEQUENZ(TAGE("31.12."&F1;"1.1."&F1)+1;1;"1.1."&F1;1));"00")&" "&TEXT(SEQUENZ(TAGE("31.12."&F1;"1.1."&F1)+1;1;"1.1."&F1;1);"TTT")&")"


UDF - benutzerdefinierte Funktionen

Früher, als es die schönen Excelfunktionen noch nicht gab, musste man sich damit behelfen:

Diese Funktion stammt von Christoph Kremer:

Function DINKwoche(Datum) Dim tmp tmp = DateSerial(Year(Datum + (8 - WeekDay(Datum)) Mod 7 - 3), 1, 1) DINKwoche = ((Datum - tmp - 3 + (WeekDay(tmp) + 1) Mod 7)) \ 7 + 1 End Function

Zweite Möglichkeit:

Function kw(Datum As Date) As Single kw = Format(Datum, "ww", , vbFirstFourDays) - IIf(Weekday(Datum) = 1, 1, 0) End Function

Einige alte Beispiele auf diesen Seiten basieren noch auf diesen Berechnungen.

Kommagetrennte Vornamen zählen (mit Arrayfunktionen)UDF - benutzerdefinierte FunktionArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Tabelle ▸ Zellen und Stringoperationen ▸ Teile

(Tipp 138) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

In einigen Zellen stehen mehrere Vornamen, durch ein Komma getrennt. Wie kann ich die Vornamen unter dem Datenbereich auswerten lassen? Beispiel: Tobias, Jens Ingo Frank, Tobias Ingrid, Sabine

Drei Varianten:

Namen zählen ab Excel 365: dynamische Arrayformeln

Sub Namen_Zaehlen() Dim intN As Integer Dim rngZelle As Range Dim arrTemp Dim arrSammler(), lngArrSammler As Long intN = 0 lngArrSammler = 0 For Each rngZelle In Range("A1:B4").Cells arrTemp = Split(rngZelle, ", ") If UBound(arrTemp) > -1 Then For intN = 0 To UBound(arrTemp) lngArrSammler = lngArrSammler + 1 ReDim Preserve arrSammler(1 To lngArrSammler) arrSammler(lngArrSammler) = Trim(arrTemp(intN)) Next End If Next MsgBox UBound(Application.WorksheetFunction.Unique(arrSammler, 1)) End Sub


Namen ausgeben ab Excel 365: dynamische Arrayformeln als Matrixfunktion

Function Einzelnamen(ByRef rngRange As Range) Dim intN As Integer Dim rngZelle As Range Dim arrTemp Dim arrSammler(), lngArrSammler As Long intN = 0 lngArrSammler = 0 For Each rngZelle In rngRange.Cells arrTemp = Split(rngZelle, ", ") If UBound(arrTemp) > -1 Then For intN = 0 To UBound(arrTemp) lngArrSammler = lngArrSammler + 1 ReDim Preserve arrSammler(1 To lngArrSammler) arrSammler(lngArrSammler) = Trim(arrTemp(intN)) Next End If Next Einzelnamen = Application.WorksheetFunction.Transpose(Application.WorksheetFunction.Unique(arrSammler, 1)) End Function

In die Zelle kann dann einfach die Formel:

=Einzelnamen(A1:B8)


Variante für ältere Versionen

'An den Anfang des Moduls: Dim arrSammler(), lngArrSammler As Long Sub Auswerten() Dim intN As Integer, intZ As Integer Dim rngZelle As Range Dim arrTemp intN = 0 lngArrSammler = -1 For Each rngZelle In Range("A1:B4").Cells arrTemp = Split(rngZelle, ",") If UBound(arrTemp) > -1 Then For intN = 0 To UBound(arrTemp) Sammler arrTemp(intN) Next End If Next lngArrSammler = lngArrSammler + 1 MsgBox lngArrSammler End Sub Function Sammler(ByVal strName As String) Dim lngZ As Long, strTemp As String strTemp = LCase(Trim(strName)) If lngArrSammler >= 0 Then For lngZ = 0 To lngArrSammler If LCase(arrSammler(lngZ)) = strTemp Then Exit Function Next End If lngArrSammler = lngArrSammler + 1 ReDim Preserve arrSammler(lngArrSammler) arrSammler(lngArrSammler) = Trim(strName) End Function

Die Funktion prüft nur, ob der aktuelle Name bereits im Array ist und erweitert den Array. Geschmacksache - das kann natürlich auch in die eigentliche Routine.



Kreuzung aus Spalten- und Zeilenüberschrift ermittelnFormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorie: Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 328) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich mit einer Formel den Schnittpunkt aus Zeilen- und Spaltenüberschrift ermitteln?

In einer Tabelle gibt es Zeilen- und Spaltenüberschriften. Per Formel soll der Schnittpunkt ermittelt werden bzw. die Zahl, die sich dort befindet.<7P>

Im Beispiel ist die Tabelle im Bereich A1:M6. Spalte A enthält Namen, Zeile 1 Monate.

In A10 soll der zu suchende Name eingetragen werden, in B10 der zu suchende Monat.

SVERWEIS

MIt SVERWEIS lassen wir in Spalte A nach dem Namen suchen, als Spaltenindex nehmen wir die Funktion VERGLEICH():

=SVERWEIS(A10;A2:M5;VERGLEICH(B10;B1:M1;0)+1)

Damit erhalten wir die Zahl im Schnittpunkt des ersten Treffers in Zeile 3, was hier die Zahl 22 ist.

Dynamische Arrayfunktion FILTER() (ab Excel 365)

Allerdings gibt es noch weitere mögliche Schnittpunkte, denn sowohl der Name als auch der Monat sind zweimal enthalten. Das wäre insgesamt vier Schnittpunkte.

Mit FILTER(B2:M6;A2:A6=A10;"") erhalten wir alle Daten der Tabelle, bei denen in Spalte A der zu suchende Name steht - allerdings nur die beiden Zeilen. Wir haben also eine Matrix bzw. einen Array, die/der aus zwei Zeilen zu jeweils 12 Zahlen besteht.

Aus diesem Array lassen wir mit einem zusätzlichen Filter die Spalten filtern, die auf den zu suchenden Monat zutreffen. Dazu nehmen wir wieder die Filter-Funktion und verwenden dort als Matrix das Ergebnis der ersten Filter-Funktion:

=FILTER(FILTER(B2:M6;A2:A6=A10;"");B1:M1=B10;"")

Als Ergebnis dieser Formel haben wir nun die vier Schnittpunkte, wie es im Beispiel zu sehen ist.

Mit dem Schnittmengenoperator @ können wir - wenn gewünscht - festlegen, dass das Verhalten wie beim SVERWEIS ist, dass also nur das erste Ergebnis angezeigt wird. Dazu fügen wir das @-Zeichen nach dem Gleichheitszeichen ein:

=@FILTER(FILTER(B2:M6;A2:A6=A10;"");B1:M1=B10;"")

Matrixformel: Zahlen in Datumsspanne addierenFormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Datum/Zeit ▸ Datum und Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 327) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich Zahlen zu Datumsangaben, die in einem bestimmten Bereich liegen, addieren?

Ab Excel 365: Funktion FILTER()

Gegeben:

  • Spalte A im Datumsformat. Daten von 01.01.99 bis 31.12.99
  • Spalte B im Zahlenformat. Zahlen wie 2.340,00
  • Spalte C im Textformat. Immer vierstellige Zahlen wie 9000

Anforderung:

Summe der Zahlen in B, wenn das Datum in A in einem bestimmten Zeitraum liegt und in C eine bestimmte Zahl steht.

Beispiel: In E1 und E2 stehen Beginn und Ende der gewünschten Zeitspanne, in E3 die geforderte Zahl, die in C enthalten sein soll.

Formel:

Die Arrayfunktion FILTER(B1:B35;(A1:A35>=E1)*(A1:A35<=E2)*(C1:C35=E3);0) liefert die Zahlen zu den Zeilen, die den Kriterien entsprechen. Das heißt, dass diese nur addiert werden müssen:

=SUMME(FILTER(B1:B35;(A1:A35>=E1)*(A1:A35<=E2)*(C1:C35=E3);0))

Summewenn mit mehreren KriterienFormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Tabelle ▸ Zellen und Berechnungen

(Tipp 181) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann man mit der Funktion SUMMEWENN auch mehrere Kriterien bestimmen?

Dazu bietet sich eine Array-Funktion an. Die erreicht man, indem man erst die normale Formel eingibt und die Eingabe mit Strg + Umschalttaste + Enter beendet. Dann werden automatisch um die Formel geschweifte Klammern ({}) gesetzt, woran man die Array-Funktion erkennt.

Beispiel: Folgende Formel summiert, wenn in Spalte A ein a und in derselben Zeile in Spalte B ein h ist, die entsprechenden Werte der Spalte C. Die geschweiften Klammern signalisieren, dass es ein Array ist - diese nicht mit kopieren/eingeben, sondern im Bearbeitungsmodus mit Strg + Umschalttaste + Enter erzeugen.

{=SUMME(WENN(A1:A11="a";WENN(B1:B11="h";C1:C11;"")))}

Ab Excel 365

Ab Excel 365 sind die geschweiften Klammern nicht mehr notwendig, die Formel kann ganz normal eingetragen und die Eingabe einfach mit Enter abgeschlossen werden:

=SUMME(WENN(A1:A11="a";WENN(B1:B11="h";C1:C11;"")))

Hier geht allerdings auch die Funktion SUMMEWENNS(), in die mehrere Kriterien als Parameter eingetragen werden können. Im Beispiel wäre das:

=SUMMEWENNS(C1:C11;A1:A11;"a";B1:B11;"h")

SVERWEIS: Suchkriterium als Teil (VBA + Formel)UDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorie: Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 167) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich wie mit dem SVERWEIS nach einer Zeichenfolge suchen, von der jedoch nur der erste Teil bekannt ist?

UDF - benutzerdefinierte Funktion

Die Syntax ist die gleiche wie bei der integrierten Funktion SVERWEIS:

=TeilSverweis(Suchkriterium;Matrix;Spaltenindex)

Function TeilSverweis(Suchkriterium As Variant, Bereich As Range, Spaltenindex As Integer) As Variant Dim rngZelle As Range Application.Volatile TeilSverweis = "" If Suchkriterium <> "" Then For Each rngZelle In Bereich If rngZelle.Column = Bereich.Column Then If CStr(Left(rngZelle.Value, Len(Suchkriterium))) = CStr(Suchkriterium) Then TeilSverweis = Cells(rngZelle.Row, rngZelle.Column + Spaltenindex - 1) Exit Function End If End If Next TeilSverweis = "Nicht gefunden" End If End Function


Dynamische Arrayfunktion FILTER() (ab Excel 365)

Interessante Möglichkeiten bietet die Funktion FILTER().

Diese Funktion liefert - je nachdem, welche Bereiche als Parameter verwendet werden - komplette Datensätze, die an der Formel überlaufen. Zum Beispiel diese Formel:

=FILTER(A2:C26;ISTFEHLER(FINDEN(KLEIN(E2);KLEIN(A2:A26)))=FALSCH;"")

In E2 steht die in A:A26 zu suchende Zeichenfolge. Damit Groß-/Kleinschreibung egal sind, wird alles mit KLEIN() umgewandelt. Die Formel gibt dann alle Datensätze zurück, bei denen in Spalte A die zu suchende Zeichenfolge irgendwo enthalten ist.

Anders ist es bei dieser Formel:

=FILTER(A2:C26;LINKS(A2:A26;LÄNGE(E2))=E2;"")

Sie gibt nur die Datensätze zurück, bei denen die Einträge in Spalte A mit der Zeichenfolge in E2 beginnen. Das sind sicher weniger, die Ergebnismenge ist hier kleiner.

Werden nicht die kompletten Datensätze benötigt, sondern z. B. nur eine Spalte, kann das im ersten Parameter der FILTER()-Funktion im Bereich eingegrenzt werden. So gibt diese Formel nur die Daten aus Spalte B zurück:

=FILTER((B2:B26);ISTFEHLER(FINDEN(KLEIN(E2);KLEIN(A2:A26)))=FALSCH;"")

Wird nur die erste Zelle aus den insgesamt gefundenen gebraucht, kann der Schnittmengenoperator @ eingesetzt werden:

=@FILTER((B2:B26);ISTFEHLER(FINDEN(KLEIN(E2);KLEIN(A2:A26)))=FALSCH;"")

Diese Funktion kann also u. U. ein besserer Ersatz für den SVERWEIS() sein, weil wir hiermit sehr flexibel sein können.

SVERWEIS: Zellen rechts addieren (auch mit Arrayfunktion)FormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorie: Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 198) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Per SVERWEIS lasse ich in Spalte A einen Begriff suchen. Wie ist es möglich, alle sich rechts vom gefundenen Begriff enthaltenen Zahlen zu addieren?

In E1 befindet sich der Suchbegriff.

=SUMME(INDIREKT("B"&VERGLEICH(E1;A1:A15;0)):INDIREKT("D"&VERGLEICH(E1;A1:A15;0)))


Dynamische Arrayfunktion (ab Excel 365)

Hier hat man natürlich leichtes Spiel, indem man die Funktion FILTER() verwendet. Im ersten Parameter, der Matrix, wählt man einfach den Bereich, in dem die Zahlen stehen. Da die dann auch ausgegeben werden, können die auch gleich addiert werden:

=SUMME(FILTER(B1:C5;A1:A5=E1;0))

Tabellenblatt auf mehrere Tabellenblätter aufteilen (EINDEUTIG(), FILTER())Makro/Sub/ProzedurArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Mappe ▸ Tabellen und Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 551) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Auf einem Tabellenblatt befinden sich in Spalte C die Namen der Mitarbeiter, daneben ihre Daten. Für jeden Mitarbeiter kann es mehrere Zeilen geben. Wie kann ich für jeden Mitarbeiter ein neues Blatt per VBA erstellen, auf dem seine Daten untereinander aufgelistet sind?

Einsatz dynamischer Arrayfunktionen

Ein Lösungsansatz, der allerdings erst ab Excel 365 funktioniert, ist der Einsatz dynamischer Arrayfunktionen. Dadurch können die Daten vorgefiltert werden und per Schleife müssen nur noch die jeweiligen Ergebnismengen verarbeitet werden; eine Schleife über alle Zeilen ist nicht notwendig.

Gegeben ist die Tabelle mit den Namen in Spalte C ab Zeile 2 und Daten bis zur Spalte G. Dies müsste ggf. angepasst werden. Die letzte Zeile der Tabelle wird aufgrund der Daten in C automatisch erkannt.

Zuerst kommt die Tabellenblattfunktion EINDEUTIG() (UNIQUE()) zum Zug. Sie enthält jeden Namen aus Spalte C genau einmal. Dies ist wichtig, da für jeden Mitarbeiter ja nur ein Blatt erstellt werden soll. Über das Ergebnis dieser Formel kann dann die Hauptschleife laufen: For Each varName In varNamen

In der Schleife wird dann für jeden Namen wieder eine Arrayfunktion verwendet: FILTER(). Diese liefert einen Array, der bei mehreren Zeilen zum Mitarbeiter aus diesen Zeilen mit den Zellen besteht oder bei nur einer Zeile aus den einzelnen Zellen. Damit hier kein Fehler auftritt, wird mit If UBound(varFilt) = Application.WorksheetFunction.CountA(varFilt) Then geprüft, wie viele Elemente der Array hat. Ist die Größe des Arrays gleich der Anzahl der einzelnen Elemente, handelt es sich um eine Zeile; die Elemente sind die Zellen. Ist die Größe des Arrays kleiner als die Anzahl der einzelnen Elemente, handelt es sich um mehrere Zeilen.

Beispiel: Bei zwei Zeilen ist der Ubound = 2. Jede Zeile hat vier Zellen, also sind das 2 Zeilen * 4 Zellen = 8 Elemente. Ubound ist kleiner als die Anzahl der Elemente. Bei nur einer Zeile hat der Array vier Elemente (die Zellen eben). Da der Array hier nicht nach Zeilen untergliedert ist, sondern die Zellen in der ersten Ebene liegen, ist hier Ubound auch = 4.

Diese Arrayelemente werden dann nur noch auf das hinzugefügte Blatt eingelesen.

Der Code:

Sub Aufteilen_Filter() Dim lngZ As LongPtr, lngLZ As LongPtr, intZ As Integer Dim strAktBlatt As String, strFormel As String Dim wksNeu As Worksheet Dim varFilt, varNamen, varName strAktBlatt = "Mitarbeiter" lngLZ = Cells(Rows.Count, 3).End(xlUp).Row varNamen = Application.WorksheetFunction.Unique(Range("C2:C" & lngLZ)) If IsArray(varNamen) Then For Each varName In varNamen strFormel = "=FILTER(" & strAktBlatt & "!C2:G" & lngLZ & "," & strAktBlatt & "!C2:C" & lngLZ & "=""" & varName & """)" varFilt = Application.Evaluate(strFormel) If IsArray(varFilt) Then Set wksNeu = Worksheets.Add(after:=Sheets(Sheets.Count)) wksNeu.Name = varName Sheets(strAktBlatt).Range("C1:G1").Copy wksNeu.Range("C1") lngZ = 1 If UBound(varFilt) = Application.WorksheetFunction.CountA(varFilt) Then lngZ = lngZ + 1 For intS = 1 To UBound(varFilt) wksNeu.Cells(lngZ, intS + 2) = varFilt(intS) '+2 weil Spalte C Next Else For intZ = 1 To UBound(varFilt) lngZ = lngZ + 1 For intS = 1 To 5 wksNeu.Cells(lngZ, intS + 2) = varFilt(intZ, intS) Next Next End If End If Next End If End Sub


Schleife

Vor Excel 365 funktioniert die Variante mit den dynamischen Arrayfunktionen noch nicht. Deshalb hier noch eine ältere Möglichkeit:

Die Routine duchläuft die Spalte der Mitarbeiternamen von oben nach unten. Mit Hilfe der ZÄHLENWENN-Funktion wird geprüft, ob sich unterhalb der gerade durchlaufenen Zelle der Name des Mitarbeiters nochmals befindet. Wenn nicht, wird ein neues Blatt mit dem Namen des Mitarbeiters angelegt und es werden die Spaltenüberschriften eingefügt.

Zum Schluss werden die Daten zu den Mitarbeitern auf deren Blättern eingetragen.

Sub Aufteilen_Schleife() Dim lngZ As Long, lngLZ As Long, intAnzahl As Integer Dim lngAktZeile As Long Dim strAktBlatt As String, strName As String Dim ints, intAnzahlTB, intAnzahlSpalten As Integer Dim objNeuBlatt As Worksheet Dim lngErsteZeile As Long Dim strSpalte As String 'Hier anpassen: lngErsteZeile = 2 strSpalte = "C" strAktBlatt = ActiveSheet.Name lngLZ = Range(strSpalte & 65536).End(xlUp).Row 'Blätter mit den Spaltenüberschriften erstellen: For lngZ = lngErsteZeile To lngLZ If Sheets(strAktBlatt).Range(strSpalte & lngZ) <> "" Then intAnzahl = Application.WorksheetFunction.CountIf(Sheets(strAktBlatt).Range(strSpalte & lngZ + 1 & ":" & strSpalte & "65536"), Sheets(strAktBlatt).Range(strSpalte & lngZ)) If intAnzahl = 0 Then Set objNeuBlatt = Worksheets.Add(after:=Sheets(Sheets.Count)) objNeuBlatt.Name = Sheets(strAktBlatt).Range(strSpalte & lngZ) For ints = 1 To Sheets(strAktBlatt).Cells(1, Columns.Count).End(xlToLeft).Column objNeuBlatt.Cells(1, ints) = Sheets(strAktBlatt).Cells(1, ints) Next ints End If End If Next lngZ 'Übernahme der Daten auf die einzelnen Blätter: intAnzahlSpalten = Sheets(strAktBlatt).Cells(1, Columns.Count).End(xlToLeft).Column For lngZ = lngErsteZeile To lngLZ strName = Sheets(strAktBlatt).Range(strSpalte & lngZ) If strName <> "" Then lngAktZeile = Sheets(strName).Range(strSpalte & 65536).End(xlUp).Row + 1 Sheets(strName).Range(Sheets(strName).Cells(lngAktZeile, 1), Sheets(strName).Cells(lngAktZeile, intAnzahlSpalten)).Value = _ Sheets(strAktBlatt).Range(Sheets(strAktBlatt).Cells(lngZ, 1), Sheets(strAktBlatt).Cells(lngZ, intAnzahlSpalten)).Value End If Next lngZ End Sub

Textdatei erstellen und Text wieder in Excel einlesenMakro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorie: Dateien und Ordner ▸ Dateioperation

(Tipp 33) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich aus einem Tabellenbereich eine Textdatei erstellen und diese Textdatei wieder in Excel einlesen?

In Spalte A wird solange gesucht, bis eine leere Zelle gefunden wird. Natürlich wäre auch eine For-Schleife mit Application.Cells(Rows.Count, 1).End(xlUp).Row möglich.

Die Daten aus A, B und C werden mit einem Semikolon als Trennzeichen in eine Textdatei eingelesen.

Einlesen in eine Textdatei mit immer gleichem Pfad:

Sub AlsTextSpeichern() Dim intI As Integer, lngDNr As LongPtr lngDNr = FreeFile 'Pfad anpassen Open "C:\Eigene Dateien\aus Tabelle.txt" For Output As #lngDNr intI = 2 'erste Zeile mit Angaben Do While Cells(intI, 1).Value <> "" 'Schleife, solange die Zelle nicht leer ist 'Übernehmen der Daten in die Textdatei Print #lngDNr, Cells(intI, 1) & ";" & Cells(intI, 2) & ";" & Cells(intI, 3) intI = intI + 1 Loop Close #lngDNr End Sub

Einlesen in eine Textdatei mit wählbarem Pfad:

Sub AlsTextSpeichern1() Dim intI As Integer, lngDNr As LongPtr Dim varPfad varPfad = Application.GetSaveAsFilename(InitialFileName:="Test", fileFilter:="Textdateien (*.txt), *.txt") If varPfad = False Then Exit Sub lngDNr = FreeFile Open varPfad For Output As #lngDNr intI = 2 Do While Cells(intI, 1).Value <> "" Print #lngDNr, Cells(intI, 1) & ";" & Cells(intI, 2) & ";" & Cells(intI, 3) intI = intI + 1 Loop Close #lngDNr End Sub

Textdatei in Exceldatei einlesen, immer gleicher Pfad:

Da das Semikolon als Trennzeichen verwendet wurde, brauchen wir die Textdatei als solche nicht aus- und in Excel einzulesen, sondern wir können die Datei direkt öffnen:

Sub AusTextAufrufen() On Error Resume Next 'falls Datei nicht existiert 'hier nur den Pfad ändern Workbooks.OpenText Filename:="C:\Eigene Dateien\aus Tabelle.txt", DataType:=xlDelimited, semicolon:=True End Sub

Textdatei in Exceldatei einlesen, wählbarer Pfad:

Sub AusTextAufrufen1() Dim varPfad varPfad = Application.GetOpenFilename(fileFilter:="Textdateien (*.txt), *.txt") If varPfad = False Then Exit Sub Workbooks.OpenText Filename:=varPfad, DataType:=xlDelimited, semicolon:=True End Sub

Gibt es andere Trennzeichen, erfolgt das Aufteilen auf die Zellen natürlich nicht unbedingt. Dann kann entweder mit Split() gearbeitet werden oder es kann mit der integrierten Methode Text in Spalten aufgeteilt werden.


Dynamische Arrayformel mit Matrixfunktion

Möglich ist natürlich auch ab Excel 365, die Textdatei mittels benutzerdefinierter Matrixfunktion auszulesen und die Ergebnisse als Array zu übergeben:

Function DateiEinlesen(strDatei, strTrenner, intSpalten) Dim intS As Integer, lngZ As LongPtr Dim lngDNr As Long, strZeile As String, arrTemp Dim arrS() lngDNr = FreeFile lngZ = 0 Open strDatei For Input As #lngDNr Do While Not EOF(lngDNr) Line Input #lngDNr, strZeile If strZeile <> "" Then arrTemp = Split(strZeile, strTrenner) lngZ = lngZ + 1 ReDim Preserve arrS(1 To intSpalten, 1 To lngZ) For intS = 1 To intSpalten If UBound(arrTemp) >= intS Then arrS(intS, lngZ) = arrTemp(intS) Else arrS(intS, lngZ) = "" End If Next End If Loop Close #lngDNr DateiEinlesen = Application.WorksheetFunction.Transpose(arrS) End Function

In die Zelle kommt dann nur noch die Formel:

=DateiEinlesen(Pfad zur Datei;Trennzeichen;Anzahl der Spalten)

=DateiEinlesen(A1;";";4)

Allerdings sollten die Dateien natürlich nicht zu groß sein, weil die Berechnung dieser Formel sonst alles verzögern würde.



UDF - Benutzerdefinierte Funktionen (auch Matrixfunktionen)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionTipp

Kategorien: Basics ▸ UDF und UDF ▸ Basics

(Tipp 164) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Grundsätzliches

Benutzerdefinierte Funktionen, also UDF, sind Funktionen, die man sich selbst im VBA-Editor erstellt. Dazu benennt man sie nicht mit Sub, sondern mit Function. Der Name der Funktion liefert dabei den Rückgabewert. Heißt also eine Funktion "MeineFunktion(...)", schreibt man in die Zelle "=MeineFunktion(...)". Ebenfalls kann man Funktionen einsetzen, um durch Subs bestimmte Berechnungen durchführen zu lassen.

Beispiel: Eine Funktion, die immer das Datum zurückgibt, das in 14 Tagen liegt, Die Funktion braucht keine Parameter, sie wäre schlicht und einfach:

Function Datum_14Tage() Datum_14Tage = Date + 14 End Function

Darauf können wir einfach per Sub zugreifen:

Sub Datumstest() MsgBox Datum_14Tage End Sub

Oder in die Zelle eingetragen:

=Datum_14Tage()


Ergebnisse/Rückgaben

Prinzipiell können benutzerdefinierte Funktionen alle möglichen Datentypen als Rückgabewerte haben: Strings, Zahlen, Datumsangaben usw. Selbst Arrays können Ergebnisse sein, die dann von anderen Subs verarbeitet werden.


Dynamische Arrayformeln/Matrixfunktionen

Seit Excel 365 ist es sogar möglich, Arrays als Ergebnisse solcher (dann Matrix-) Funktionen in Zellen eintragen zu lassen. Nehmen wir folgende Funktion als Beispiel, die für einen Monat eine kleine Liste mit Wochentagen und Kalenderwochen erstellt:

Function Monatstabelle(ByVal intMonatszahl As Integer, ByVal intJahr As Integer) Dim datDatum As Date, arrS(), lngArr As LongPtr datDatum = CDate("1." & intMonatszahl & "." & intJahr) lngArr = 0 Do lngArr = lngArr + 1 ReDim Preserve arrS(1 To 3, 1 To lngArr) arrS(1, lngArr) = datDatum arrS(2, lngArr) = Format(datDatum, "DDD") arrS(3, lngArr) = Application.WorksheetFunction.IsoWeekNum(datDatum) datDatum = datDatum + 1 Loop While Month(datDatum) = intMonatszahl Monatstabelle = Application.WorksheetFunction.Transpose(arrS) End Function

Sie erwartet als Parameter die Zahl des Monats und das Jahr. Wenn diese Angaben in D1 und in E1 stehen, können wir in der Tabelle diese Arrayformel eintragen:

=Monatstabelle(D1;E1)

Tipp nebenbei: Mit Transpose oder in deutscher Syntax MTRANS kann eingestellt werden, in welcher Richtung ein Array ausgegeben wird. Diese (eigentlich Tabellenblatt-) Funktion transponiert den Array, so dass dieser wahlweise über Spalten oder über Zeilen ausgegeben wird.


Formel übergelaufen

Beim ersten Verwenden einer Matrixfunktion (also nicht nur einer eigenen) erscheint die Meldung:

Formel übergelaufen - Ihre Formel hat mehrere Werte zurückgegeben, weshalb wir sie in die benachbarten leeren Zellen haben überlaufen lassen.

Diese Meldung besagt nichts anderes, als dass sich die Zelle mit der Formel nun verhält, wie man es in CSS mit float: left; beschreiben würde. Die Ergebnisse der Formel fließen rechts und unterhalb von der Eingabezelle.

Mit dem Schnittmengenoperator @ nach dem Gleichheitszeichen können Sie übrigens einstellen, dass nur der erste Wert des Arrays in der Zelle erscheint.


Um zu gewährleisten, dass eine in einem Tabellenblatt eingesetzte UDF immer rechnet, sollte man an den Anfang der Funktion schreiben:

Application.Volatile

Verzeichnis auslesen (Makro und Funktion)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte Funktion

Kategorien: Dateien und Ordner ▸ Ordner und Dateien und Ordner ▸ Dateien

(Tipp 32) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann man mit VBA ein Verzeichnis mit allen darin befindlichen Dateien auslesen?

An der Stelle des Sternchens in Dir(strOrdner & "*.*") können auch bestimmte Dateiendungen eingetragen wreden, so dass nur nach Dateien eines Typs gesucht wird.

Subs

Sollen Dateien nur direkt im Ordner, nicht aber in Unterordnern, gesucht werden, reicht dieser Code:

Sub Suchen_nur_Dateien() Dim strOrdner As String, strDatei As String Dim lngZ As LongPtr strOrdner = "C:\Eigene Dateien\" lngZ = 2 Range("a1:e50000").ClearContents strDatei = Dir(strOrdner & "*.*") Do While strDatei <> "" If strDatei <> "" Then lngZ = lngZ + 1 Cells(lngZ, 1) = strOrdner & strDatei 'Pfad Cells(lngZ, 2) = FileLen(strOrdner & strDatei) 'Größe Cells(lngZ, 3) = FileDateTime(strOrdner & strDatei) 'Datum/Zeit Cells(lngZ, 4) = strDatei 'nur Dateiname End If strDatei = Dir Loop End Sub

Soll auch in Unterordnern gesucht werden, ist dies eine Möglichkeit:

Private lngZ As LongPtr Sub Suchen_mit_Unterordnern() 'Aufruf lngZ = 2 Range("a1:e50000").ClearContents Dateisuche "C:\Eigene Dateien", "*.*" End Sub Sub Dateisuche(strOrdner As String, strDateien As String) Dim strTemp As String, strWdhlg As String strOrdner = strOrdner & IIf(Right(strOrdner, 1) <> "\", "\", "") strTemp = Dir(strOrdner & strDateien) Do While Len(strTemp) Cells(lngZ, 1) = strOrdner & strTemp 'Pfad Cells(lngZ, 2) = FileLen(strOrdner & strTemp) 'Größe Cells(lngZ, 3) = FileDateTime(strOrdner & strTemp) 'Datum/Zeit Cells(lngZ, 4) = strTemp 'nur Dateiname lngZ = lngZ + 1 strTemp = Dir() Loop strTemp = Dir(strOrdner, vbDirectory) Do While Len(strTemp) If (strTemp <> ".") And (strTemp <> "..") Then If (GetAttr(strOrdner & strTemp) And vbDirectory) = vbDirectory Then Dateisuche strOrdner & strTemp, strDateien lngZ = lngZ - 1 strWdhlg = Dir(strOrdner, vbDirectory) lngZ = lngZ + 1 Do While strWdhlg <> strTemp: strWdhlg = Dir(): Loop End If End If strTemp = Dir() Loop On Error GoTo 0 End Sub


Matrixfunktion für dynamische Arrayformel

Wenn es nicht zu viele Dateien sind, können die auch mit einer Formel, die in einer Zelle steht, ausgegeben werden (ab Excel 365). Dazu dient folgende benutzerdefinierte Funktion (UDF):

Function Suchen_nur_Dateien(strOrdner) Dim strDatei As String, arrTemp() Dim lngArr As LongPtr lngArr = 0 strDatei = Dir(strOrdner & "*.*") Do While strDatei <> "" If strDatei <> "" Then lngArr = lngArr + 1 ReDim Preserve arrTemp(1 To 4, 1 To lngArr) arrTemp(1, lngArr) = strOrdner & strDatei 'Pfad arrTemp(2, lngArr) = FileLen(strOrdner & strDatei) 'Größe arrTemp(3, lngArr) = FileDateTime(strOrdner & strDatei) 'Datum/Zeit arrTemp(4, lngArr) = strDatei 'nur Dateiname End If strDatei = Dir Loop Suchen_nur_Dateien = arrTemp End Function

Wenn in A1 der Ordner (z. B. C:\Eigene Dateien\) steht, kann in eine andere Zelle folgende Formel eingetragen werden:

=MTRANS(Suchen_nur_Dateien(A1))

Damit werden die gefundenen Dateien ab der Zelle mit der Formel gefloatet eingetragen (verschüttet). Auch die Suche mit den Unterordnern lässt sich in dieser Form gestalten - aber Vorsicht, damit die Formel nicht ewig zum Berechnen braucht.

Von Spalten zu ZeilenFormellösungArrayfunktion/MatrixfunktionTipp

Kategorie: Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 238) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie können Daten in Spalten zu Daten in Zeilen umgewandelt werden?

  1. Die ganze Tabelle markieren,
  2. Kopieren,
  3. neue Tabelle aktivieren,
  4. A1 aktivieren,
  5. Inhalte einfügen,
  6. Transponieren ankreuzen.

Dynamische Arrayformel

Ab Excel 365 kann die Tabelle auch einfach per Formel gedreht werden. Dazu die Funktion MTRANS() verwenden und den Bereich der Tabelle angeben:

=MTRANS(E1:I3)

Vornamen und Nachnamen trennenMakro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionTipp

Kategorie: Stringoperationen ▸ Teile

(Tipp 124) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

In einem markierten Bereich befinden sich in jeweils einer Zelle Vornamen und Nachnamen, die durch Leerstellen getrennt sind. Wie kann ich Vornamen und Nachnamen in die Nachbarzellen einlesen lassen?

Hier wird an den Leerzeichen getrennt, ggf. müssen noch weitere Schreibweisen beachtet werden.

Schleife über die Zellen

Variante 1:

Sub Namen_trennen() Dim rngZelle As Range Dim intS As Integer Dim strV As String Dim arrTemp 'Bereich muß markiert sein, für jede Zelle in der Markierung: For Each Zelle In Selection With Zelle If .Value <> "" Then arrTemp = Split(.Value, " ") Select Case UBound(arrTemp) Case 0: Cells(.Row, .Column + 1) = .Value Case Else strV = "" For intS = 0 To UBound(arrTemp) - 1 strV = strV & IIf(strV <> "", " ", "") & arrTemp(intS) Next Cells(.Row, .Column + 1) = strV Cells(.Row, .Column + 2) = arrTemp(UBound(arrTemp)) End Select End If End With Next End Sub

Variante 2:

Sub Namen_trennen1() Dim intA As Integer, intB As Integer, intI As Integer Dim Zelle As Object 'Bereich muß markiert sein, 'für jede Zelle in der Markierung: For Each Zelle In Selection With Zelle If .Value <> "" Then 'Suche nach der ersten Leerstelle intA = InStr(.Value, " ") 'Schleife, falls mehrere durch leer getrennte Vornamen 'vorhanden sind, z. B. Ute Elke Meier For intI = 0 To Len(.Value) intB = InStr(Right(.Value, Len(.Value) - intA), " ") intA = InStr(Right(.Value, Len(.Value) - intA), " ") + intA Next 'Aufteilen auf die 1. Zelle rechts und die 2. Zelle rechts 'Vorname Cells(.Row, .Column + 1).Value = Left(.Value, intA - 1) 'Name Cells(.Row, .Column + 2).Value = Right(.Value, Len(.Value) - intA) End If End With Next End Sub

Text in Spalten

Variante 3:

Sub Namen_trennen2() Dim lngZeile As Long, lngSpalte As Long, strZiel As String lngZeile = ActiveCell.Row: lngSpalte = ActiveCell.Column strZiel = Cells(lngZeile, lngSpalte + 2).Address Selection.TextToColumns Destination:=Range(strZiel), DataType:=xlDelimited, _ TextQualifier:=xlDoubleQuote, ConsecutiveDelimiter:=True, Tab:=False, _ Semicolon:=False, Comma:=False, Space:=True, Other:=False, _ FieldInfo:=Array(Array(1, 1), Array(2, 1)) End Sub

Es ist mit dieser Methode auch möglich, mehr als 2 Wörter, die mit Leerzeichen getrennt sind, in die Nachbarzellen zu übertragen. Sollten in nebenstehenden Zellen Daten stehen, muss man vor der Ausführung des Befehls darauf achten, entsprechend viele Spalten einzufügen.


Dynamische Arrayformel mit Matrixfunktion

Je nach Situation kann auch eine Arrayformel in Betracht gezogen werden:

Function NamenTrennen(ByVal strName As String, Optional intAnzahl As Integer = 5) Dim arrTemp, intS As Integer ReDim arrNamen(1 To intAnzahl) NamenTrennen = "" For intS = 1 To intAnzahl arrNamen(intS) = "" Next If strName <> "" Then arrTemp = Split(strName, " ") For intS = 0 To UBound(arrTemp) If intS < intAnzahl Then arrNamen(intS + 1) = arrTemp(intS) Next End If NamenTrennen = arrNamen End Function

In die Zelle kommt dazu diese überlaufende Formel:

=NamenTrennen(A1)

Da die Anzahl der Namensteile variieren kann, ein Array aber (in diesem Fall) immer gleich breit ist, ist eine Breite von fünf Zellen voreingetragen. Der Array wird dabei von links gefüllt, so dass die einzelnen Teile in der linken Zelle beginnen. Mit einem zweiten Parameter in der Funktion kann diese Breite geändert werden, zum Beispiel auf vier Zellen Breite:

=NamenTrennen(A1;4)

Besteht der Name dann aus mehr Teilen, werden die restlichen rechten Teile nicht angezeigt.

Werte in einem Bereich zählen (VBA + Formel)UDF - benutzerdefinierte FunktionFormellösungArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorie: Tabelle ▸ Matrix

(Tipp 168) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich in einem Bereich die Zahlen zählen, die größer/gleich einer Zahl und kleiner gleich einer anderen Zahl sind?

UDF - benutzerdefinierte Funktion

Wenn der Bereich nicht zu groß ist, kann folgende benutzerdefinierte Funktion verwendet werden:

Function Zaehlen(Bereich As Range, Minimum, Maximum) Dim objZelle As Object, intI As Integer intI = 0 For Each objZelle In Bereich If objZelle.Value >= Minimum And objZelle.Value <= Maximum Then intI = intI + 1 End If Next Zaehlen = intI End Function

In die Zelle muß dann eingegeben werden:

=Zählen(Bereich;kleinste Zahl;größte Zahl)

=Zählen(A1:A100;10;20)


Formel

Am einfachsten ist jedoch, wenn die integrierte Funktion ZÄHLENWENNS() verwendet wird:

=ZÄHLENWENNS(A1:A10;">2";A1:A10;"<7")


Dynamische Arrayfunktion (ab Excel 365)

Sollen die Zahlen, die zu den Kriterien passen, auch gleich ausgegeben werden, kann das mit der Funktion FILTER() erfolgen:

=FILTER(A1:A10;(A1:A10>2)*(A1:A10<7);"")

Die Zahlen stehen dann untereinander an der Zelle mit der Formel und können auch mit ANZAHL() gezählt werden. Dabei gibt es jedoch eine Besonderheit.

Gibt man =ANZAHL( ein und zieht dann über den Bereich mit den gefundenen Zahlen, wird in die Funktion nicht der Bereich eingetragen, sondern eine ID wie zum Beispiel C3#:

=ANZAHL(C3#)

Die vergibt Excel selbst. Dabei handelt es sich um eine Referenz auf das Ergebnis der Funktion FILTER(), denn die Größe der Ergebnismenge dieser Funktion kann sich ja ändern. Durch diese Referenz wird immer richtig gezählt - egal, ob FILTER() 0, 5 oder sonst wie viele Ergebnisse liefert.

Natürlich ist auch sowas möglich:

=ANZAHL(FILTER(A1:A10;(A1:A10>2)*(A1:A10<7);""))

Zahlen zerlegen in Euro + Cent (in zwei Zellen)UDF - benutzerdefinierte Funktion

Kategorie: Stringoperationen ▸ Teile

(Tipp 166) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann man einen Betrag in Eurobetrag und Centbetrag trennen? Aus 3,25 Euro müsste in der einen Zelle die 3, in der anderen Zelle die 25 stehen.

Die benutzerdefinierten Funktionen in ein Standardmodul:


Getrennte Funktionen für Euro und Cent

Function WEuro(Zelle) If Not IsNumeric(Zelle) Then WEuro = "" Else WEuro = Fix(Zelle) End Function Function WCent(Zelle) If Not IsNumeric(Zelle) Then WCent = "" Else WCent = (Zelle - Fix(Zelle)) * 100 End Function

In die Zellen braucht man dann nur die Formeln einzugeben:

= WEuro(A1) = WCent(A1)


Eine Funktionen mit Wahlparameter für Euro oder Cent

Function EuroCent(Zelle, was) EuroCent = "" If IsNumeric(Zelle) Then EuroCent = IIf(was = 1, Fix(Zelle), (Zelle - Fix(Zelle)) * 100) End If End Function

In die Zellen käme dann
=eurocent(A1;1) für den Eurobetrag,
=eurocent(A1;2) für die Cent.


Dynamische Arrayformel mit Matrixfunktion (ab Excel 365)

Die folgende Funktion gibt beide Werte, also Euro und Cent, als Datenfeld zurück:

Function EuroCent_Beide(Zelle) Dim arrTemp(1 To 2) Application.Volatile arrTemp(1) = "" arrTemp(2) = "" If Zelle <> "" And IsNumeric(Zelle) Then arrTemp(1) = Fix(Zelle) arrTemp(2) = (Zelle - Fix(Zelle)) * 100 End If EuroCent_Beide = arrTemp End Function

In die Zelle wird dazu eingetragen:

=EuroCent_Beide(D1)

Zufallszahlen sortiert in einem bestimmten Bereich generieren (mit Arrayfunktion)Makro/Sub/ProzedurUDF - benutzerdefinierte FunktionArrayfunktion/Matrixfunktion

Kategorien: Tabelle ▸ Zellen und Filter/Sortieren

(Tipp 139) Nachricht zum Beitrag an Autor Nach oben

Wie kann ich zwischen 6 und 15 Zufallszahlen zwischen 1 und 49 generieren? Die Zahlen sollen auf dem Blatt Tab1 in der Zeile 1 ab A1 stehen. Keine Zahl darf sich wiederholen.

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Direkt in Zellen eintragen

In der ersten Variante erfolgt die Arbeit direkt an den Zellen, weil hier die Funktionen Finden und Sortieren von Excel genutzt werden. Funktionen, die Excel zur Verfügung stellt, sind i. d. R. recht schnell, so dass das in diesem Fall sicher die kürzere und schnellere Variante ist:

Sub Zufall() Dim intWert As Integer, varWieviele, intI As Integer Dim bolVorhanden As Boolean, rngGef As Range varWieviele = InputBox("Wieviele Zahlen sollen erzeugt werden?", "Anzahl", 6) If Not IsNumeric(varWieviele) Then Exit Sub If varWieviele > 15 Then Exit Sub Sheets("Tab1").Range("A1:O1").ClearContents For intI = 1 To varWieviele intWert = Int((49 * Rnd) + 1) If intI = 1 Then Sheets("Tab1").Cells(1, intI) = intWert Else Do bolVorhanden = False Set rngGef = Range(Cells(1, 1), Cells(1, intI - 1)).Find(intWert) If Not rngGef Is Nothing Then bolVorhanden = True intWert = Int((49 * Rnd) + 1) End If Loop While bolVorhanden = True Sheets("Tab1").Cells(1, intI) = intWert End If Next Sheets("Tab1").Range("A1:O1").Sort Key1:=Sheets("Tab1").Range("A1"), Order1:=xlAscending, Orientation:=xlLeftToRight End Sub

Kern des Codes ist eine Schleife, die so lange läuft, wie eine Zufallszahl nicht mehr in den bisherigen Zufallszahlen gefunden wird. Erst dann wird sie als neue Zufallszahl verwendet.

Weiteres Beispiel - Schleife statt Find:

Sub Zufall() Dim intAnzahl As Integer, intMax As Integer, intMin As Integer Dim intWert As Integer, intI As Integer, intN As Integer Dim bolVorhanden As Boolean intAnzahl = 10 intMax = 49 intMin = 1 'alte Zahlen löschen Range(Cells(1, 2), Cells(intAnzahl, 2)).ClearContents Cells(1, 2) = Int((intMax * Rnd) + intMin) '1. Zahl erzeugen For intI = 2 To intAnzahl 'nächste Zahlen erzeugen Do bolVorhanden = False intWert = Int((intMax * Rnd) + intMin) For intN = 1 To intI 'Kontrolle ob schon vorhanden If Cells(intN, 2) = intWert Then bolVorhanden = True Exit For End If Next Loop While bolVorhanden = True Cells(intI, 2) = intWert 'Zahl eintragen Next End Sub


Erst Array, zum Schluss in Zellen

Manchmal kann die Arbeit mit Zellen aber auch von Nachteil sein. Deshalb ist hier der Vollständigkeit halber noch ein Beispiel, in dem Herangehensweisen mit einem Array aufgezeigt werden:

Sub Zufall1() Dim intWert As Integer, intI As Integer, intN As Integer, varWieviele Dim bolVorhanden As Boolean, bolSortiert As Boolean Dim arrZahlen() varWieviele = InputBox("Wieviele Zahlen sollen erzeugt werden?", "Anzahl", 6) If Not IsNumeric(varWieviele) Then Exit Sub If varWieviele > 15 Then Exit Sub ReDim Preserve arrZahlen(varWieviele) For intN = 0 To varWieviele - 1 intWert = Int((49 * Rnd) + 1) If intN = 0 Then arrZahlen(intN) = intWert Else Do bolVorhanden = False For intI = 0 To intN If arrZahlen(intI) = intWert Then bolVorhanden = True intWert = Int((49 * Rnd) + 1) Exit For End If Next Loop While bolVorhanden = True arrZahlen(intN) = intWert End If Next Do bolSortiert = True For intN = 0 To varWieviele - 2 If arrZahlen(intN + 1) < arrZahlen(intN) Then bolSortiert = False intWert = arrZahlen(intN + 1) arrZahlen(intN + 1) = arrZahlen(intN) arrZahlen(intN) = intWert End If Next Loop While bolSortiert = False Sheets("Tab1").Range("A1:O1").ClearContents For intN = 0 To varWieviele - 1 Sheets("Tab1").Cells(1, intN + 1) = arrZahlen(intN) Next End Sub

Das gesamte Erstellen der Zufallszahlen - bis hin zum Sortieren - erfolgt zunächst in einem Array. Auch hier erfolgt die Prüfung auf Doppelungen. Aber es ist zu sehen, dass dafür eine weitere Schleife eingebaut ist. Eine Funktion wie in PHP in_array() wäre da natürlich günstiger.

Auch zum Sortieren wird die innere Schleife so lange durchlaufen, bis im Array das nächste Element nicht kleiner als das gerade durchlaufene Element ist.

Erst ganz zum Schluss wird der fertige Array in die Zellen übernommen.

Die zweite Variante hat den Vorteil, dass sie beliebig - und unabhängig von Zellen - eingesetzt werden kann. Sie kann auch als eigenständige Funktion erstellt werden, die dann den Array mit den Zufallszahlen zurückgibt. So könnte die Funktion von überall aufgerufen werden; in die Zellen würde dann das Ergebnis eingetragen.

Oft stößt man bei Schleifen, die Zellen lesen und schreiben, auf das Problem, dass die Laufzeit enorm steigt. Deshalb sollte zumindest in Betracht gezogen werden, das Ganze mit Arrays zu erledigen und die Zellzugriffe auf ein Minimum zu beschränken.


Dynamische Arrayformel mit Matrixfunktion (ab Excel 365)

Natürlich kann das auch als Matrixfunktion für eine dynamische Arrayformel erstellt werden. Die Funktion erstellt einen Array mit eindeutigen Zahlen. Zum Schluss wird mit der Arrayfunktion SORTIEREN() sortiert und der Array ausgegeben.

Function Zufallszahlen_Eindeutig(ByVal intAnzahl As Integer, ByVal intMin As Integer, ByVal intMax As Integer) Dim intWert As Integer, intI As Integer, intN As Integer Dim bolVorhanden As Boolean, arrZahlen() Application.Volatile ReDim Preserve arrZahlen(1 To intAnzahl) For intN = 1 To intAnzahl intWert = Int((intMax * Rnd) + intMin) If intN = 1 Then arrZahlen(intN) = intWert Else Do bolVorhanden = False For intI = 1 To intN If arrZahlen(intI) = intWert Then bolVorhanden = True intWert = Int((intMax * Rnd) + intMin) Exit For End If Next Loop While bolVorhanden = True arrZahlen(intN) = intWert End If Next Zufallszahlen_Eindeutig = Application.WorksheetFunction.Sort(arrZahlen, 1, 1, 1) End Function

In die Zelle kommt einfach:

=Zufallszahlen_Eindeutig(Anzahl;Minimum;Maximum)

=Zufallszahlen_Eindeutig(5;1;49)

Sollen die Zahlen untereinander erscheinen, kann die Funktion in MTRANS() gesetzt werden:

=MTRANS(Zufallszahlen_Eindeutig(5;1;49))

Die Funktion ZUFALLSMATRIX() klingt danach, als ob sie die Aufgabe auch erfüllen könnte. Jedoch hat sie bei dieser Aufgabenstellung den großen Nachteil, dass sie sehr häufig mehrfach vorhandene Zahlen erzeugt. Das heißt, dass man so oft berechnen lassen müsste, bis jede Zahl eindeutig ist - und das kann etwas dauern.

Apropos eindeutig: Mit der Funktion EINDEUTIG() könnte natürlich geprüft werden, ob eindeutige Zufallszahlen vorliegen. Allerdings ist die Funktion manchmal schneller als die Sortieren-Funktion, so dass letztere Funktion noch rechnet, wenn EINDEUTIG() schon fertig ist. Das führt dann zum bekannten Fehler ÜBERLAUF.