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Datenschutzerklärung

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Der Websitebetreiber nimmt Ihren Datenschutz sehr ernst und behandelt Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen Vorschriften. Da durch neue Technologien und die ständige Weiterentwicklung dieser Webseite Änderungen an dieser Datenschutzerklärung vorgenommen werden können, empfehlen wir Ihnen, sich die Datenschutzerklärung in regelmäßigen Abständen wieder durchzulesen.

Definitionen der verwendeten Begriffe (z.B. “personenbezogene Daten” oder “Verarbeitung”) finden Sie in Art. 4 DSGVO.

Zugriffsdaten

Wir, der Websitebetreiber bzw. Seitenprovider, erheben aufgrund unseres berechtigten Interesses (s. Art. 6 Abs. 1 lit. f. DSGVO) Daten über Zugriffe auf die Website und speichern diese als „Server-Logfiles“ auf dem Server der Website ab. Folgende Daten werden so protokolliert:

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  2. Uhrzeit zum Zeitpunkt des Zugriffes
  3. Menge der gesendeten Daten in Byte
  4. Quelle/Verweis, von welchem Sie auf die Seite gelangten
  5. Verwendeter Browser
  6. Verwendetes Betriebssystem
  7. Verwendete IP-Adresse

Die Server-Logfiles werden für einige Zeit gespeichert und anschließend gelöscht. Dies liegt in der Zuständigkeit des Providers Strato AG, der Websitebetreiber nutzt diese Daten nicht. Strato dazu:
DSGVO und Log-Daten: Welche Daten wir von Deinen Website-Besuchern erheben und warum
Datenschutzinformation

Der Websitebetreiber zeichnet die o. g. Daten selbst auf und speichert sie für einige Zeit - aus Sicherheitsgründen um Angriffe zu erkennen, um z. B. Missbrauchsfälle aufklären zu können und zur Qualitätssicherung um festzustellen, welche Seiten von wo wie oft aufgerufen werden. Müssen Daten aus Beweisgründen aufgehoben werden, sind sie solange von der Löschung ausgenommen bis der Vorfall endgültig geklärt ist.

Reichweitenmessung & Cookies

Eine Reichweitenmessung in diesem Sinne erfolgt durch den Websitebetreiber nicht, es werden nur die Aufrufzahlen der Website und der Webseiten auf der Basis der Logfiles ohne direkte Verbindung zu Besuchern ausgewertet.

Bei Cookies handelt es sich um kleine Dateien, welche auf Ihrem Endgerät gespeichert werden. Ihr Browser greift auf diese Dateien zu.

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Die Erklärung basiert auf den Mustern von datenschutz.org.


Blitzfotografie - Wie nimmt man Blitze auf?

Fotos mit Blitzen sind erfahrungsgemäß gerne gesehen, aber leider nicht immer so einfach aufzunehmen. Es wird zwar bei Gewitter oft fotografiert, aber wenn man sich freut, dass man einen Blitz getroffen hat, ist die Ernüchterung groß, wenn man auf dem Foto dann doch gar keinen Blitz sieht. Deshalb gibt es hier eine kleine Anleitung, bei der ich nicht auf fachliche Richtigkeit achte, sondern die ich nur aufgrund meiner Erfahrungen erstellt habe (Beispiele: Blitze über Berlin).

Sicherheit

Hat man vor, sich einem Gewitter auszusetzen, um Blitze einzufangen, muss natürlich an erster Stelle die Sicherheit stehen. Dies gilt umso mehr, je dichter das Gewitter ist. Es gibt zwar ein paar Faustregeln (schlägt an höchster Stelle ein, Sekunden zählen), aber diese Regeln kennt ein Blitz nicht.
So schlägt er schon mal an einer niedrigeren Stelle ein, weil er so den geringsten Widerstand zum Potenzialausgleich hat und so gibt es tatsächlich den sprichwörtlichen Blitz aus heiterem Himmel (bolt from the blue), der weit entfernt von der eigentlichen Zelle einschlägt.
Wir haben hier zum Beispiel Hochhäuser mit 19 Etagen + Wartungsetage und drei Blitze habe ich erlebt, die davor, auf einem Parkplatz, eingeschlagen haben. Und einer schlug mal vor einem Haus in die Leitung der Straßenbahn ein.

Auch wenn man mit einem Auto unterwegs ist, um Gewitter zu „chasen“, sollte man nicht leichtsinnig sein. Das Auto ist zwar ein Faradayscher Käfig, aber die Gefahr bei einem Blitz geht nicht nur von der Elektrizität aus, sondern ein Blitz erzeugt auch eine starke Druckwelle und große Hitze. Wenn man also im Auto sitzt und durch den offenen Kofferraum fotografiert, kann auch das gefährlich werden.

Wichtig zu beachten ist auch, dass man die Füße zusammen hat, wenn man - ansonsten geschützt - auf ebener Erde steht. Selbst wenn der Blitz in einiger Entfernung einschlägt, kann es dennoch zur sogenannten Schrittspannung führen. Sind die Füße dicht beieinander, wird dieses Risiko minimiert.

Ist die Sicherheit gewährleistet, kann man zum Fotografischen kommen.

Was braucht man?

Wichtigste Regel

Der Auslöser muss betätigt werden, bevor der Blitz kommt. Sieht man den Blitz, ist es zu spät um abzudrücken.

Belichtungszeit

Man sollte immer versuchen, Blitze in der Nacht oder wenigstens bei einbrechender Dunkelheit aufzunehmen. Der Grund ist, dass es wesentlich einfacher ist, einen Blitz mit einer langen Belichtungszeit zu erwischen. Möchte man bei Tageslicht und einer Belichtungszeit von ca. 1/50 s fotografieren, strapaziert man die Cam, weil man permanent am Drücken des Auslösers ist. Vor allem bei einer DSLR muss man auch beachten, dass diese eine Mechanik hat, die einem Verschleiß unterliegt und irgendwann den Geist aufgibt. So ist es meiner Nikon D60 passiert.

Deshalb sollte man versuchen, die Belichtungszeit so lang wie möglich zu wählen und deshalb gehe ich bei den Erklärungen auch davon aus.

Automatikeinstellungen

Zum Aufnehmen von Blitzen reicht es in den meisten Fällen nicht aus, die Cam einfach auf den Himmel zu richten und abzudrücken. Die Automatik der Cam richtet sich nach allem, aber nicht nach dem ausgewogenen Verhältnis von Blitz zu Umgebung. So kann es zum Beispiel bei Gewittern große Unterschiede bei folgenden Einstellungen geben, die man manuell vornehmen muss:

Vorbereitung

Nachdem ein sicherer Standort gefunden ist, ist die Verwendung eines Stativs ein unbedingtes Muss, da man ja lange Belichtungszeiten verwenden soll. Also: Stativ aufstellen und ausrichten (am besten mit Wasserwaage).

Die Cam wird in die Richtung gedreht, in der das Gewitter zu erwarten ist. Hinsichtlich der Brennweite muss man beachten, dass die Blitze nicht immer an derselben Stelle einschlagen - also lieber etwas weniger Brennweite und das Bild nachträglich beschneiden. Wenn ein wunderschöner Blitz außerhalb des Bildauschnitts einschlägt, ist das sehr ärgerlich. Ich spreche da aus zweimaliger leidvoller Erfahrung. Der folgende Blitz war ein Naheinschlag - nur sieht man das wegen der zu hohen Brennweite nicht:

Der eigentliche Blitz ist übrigens nicht dieser dünne Zweig, sondern ein ganz kleines Stück ist an der oberen linken Ecke zu sehen.

Die Schärfe wird manuell eingestellt, damit die Kamera schneller auslöst und der Akku geschont wird. Sollen sich andere Objekte mit im Bild befinden, kann auf ein Objekt in ausreichender Entfernung scharfgestellt werden. Es darf allerdings bei einer kleinen Blendenzahl kein Objekt verwendet werden, das sich in der Nähe der Cam befindet, weil sonst durch die Tiefenunschärfe der Blitz unscharf wird. In der Regel kann man allerdings auch auf „Unendlich“ stellen.

Tipp bei DSLRs: Objektiv auf „Automatisch“ stellen, Objekt in weiter Ferne anvisieren und den Auslöser halb drücken, gleich danach Objektiv auf „M“ stellen. Anschließend nicht mehr an den Schärfering kommen!

Bei manchen Cams wird nach der Aufnahme das Bild im Display angezeigt. Diese Funktion sollte unbedingt ausgeschaltet werden - erstens schont das den Akku und zweitens geht so keine Zeit bis zum nächsten Auslösen verloren. Man muss davon ausgehen, dass sowieso mindestens die Hälfte der Aufnahmen später gelöscht wird, weil sie nichts enthalten.

Da ein Stativ verwendet wird, sollte auch der Bildstabilisator (IS, OS, oder wie immer der heißt) ausgeschaltet werden. Man vermeidet dadurch unerwünschte Effekte (Aufschaukeln).

Wenn es möglich ist, sollte die Cam auf Fernbedienung gestellt werden (Kabel o. a.). Man sitzt dann später bequem auf dem Stuhl und drückt nur noch den Knopf auf der Fernbedienung, kann nebenbei sein Bier trinken und sich eine anstecken. ;-)
Aber das ist natürlich nicht der Hauptgrund. Durch die Fernbedienung vermeidet man das Betätigen des Auslösers an der Cam - diese wird dadurch nicht bewegt, die Cam kann nicht schwingen und es erfolgt trotz Langzeitbelichtung keine Verwackelung. Ob bei einer DSLR eine Spiegelvorauslösung notwendig ist, muss jeder selbst testen. Ich habe sie nie genutzt.

Zum Schluss der Vorbereitung wird noch die ISO eingestellt - diese sollte so gering wie möglich sein. Erstens vermindert sich so das Rauschen, zweitens kann man so die Belichtungszeit länger einstellen.

Blende

Die Belichtungszeit sollte so lang wie möglich sein, wobei dies aber auch Grenzen hat. So kann man in der Stadt zum Beispiel feststellen, dass bei Lichtern (Straßenbeleuchtung, Schaufenster, usw.) die Farbe schnell abgerissen ist und es so zu unscharfen Effekten kommt. Deshalb muss sich die Belichtung insgesamt danach richten.

Ausschlaggebend ist die Blende. Sie hat hier weniger Bedeutung für die Schärfentiefe und sie sollte auch nicht missbraucht werden, um die Belichtungszeit verlängern zu können. Warum? Wir müssen bedenken, dass wir es bei Blitzen nicht mit herkömmlichen statischen Motiven zu tun haben, die immer gleich beleuchtet sind. Das Licht statischer Motive wird über den gesamten Belichtungszeitraum auf dem Sensor abgebildet. Beim Blitz ist es jedoch anders - dessen Licht kommt nur in dem Moment auf den Sensor, in dem er sichtbar ist. Dieses Licht kann mal mehr und mal weniger sein, es ist jedoch nur den kleinen Moment sichtbar und in diesem Moment muss es auf den Sensor treffen.

Ist die Blende nun offen (kleine Blendenzahl, zum Beispiel 5), lässt sie viel Licht durch. Dadurch werden auch kleine Blitze mit geringer Lichtstärke besser abgebildet, aber die Lichter bei anderen Lichtquellen reißen auch schneller ab, weil sie eben dauerhaft aufgenommen werden. Wird die Blende hingegen geschlossen (große Blendenzahl, zum Beispiel 8), kann man länger belichten, weil die externen Lichtquellen nicht so schnell abreißen; allerdings werden kleine Blitze kaum oder überhaupt nicht abgebildet. Deshalb gilt grob folgende Regel:

Diese Richtwerte für die Blende sind auf die Blitze abgestimmt. Nun fehlen aber die Umgebungslichter. Nach denen richtet sich dann die Belichtungszeit, die so lang wie möglich sein sollte, aber eben nicht so lang, dass Farben abreißen.

In der freien Natur, in der es keine sonstigen Lichtquellen gibt, die abreißen könnten, kann man so natürlich sehr lange Belichtungszeiten verwenden. Ich habe Bilder gesehen, die mit 30 Sekunden und länger aufgenommen worden sind. In der Stadt (andere Lichtquellen!) haben sich 6 Sekunden bewährt, wobei auch 8 Sekunden gerade so möglich sind - aber hart an der Grenze. Bei einer hohen Blendenzahl (also einer geschlosseneren Blende) kann man allerdings auch etwas länger belichten. Das muss man einfach ausprobieren - aber am besten, bevor das Gewitter kommt, denn dann soll es ja schon stimmen. ;-)

Tagblitze

Bei Tagblitzen gilt im Prinzip das Gleiche - nur mit dem Unterschied, dass man nicht so lange belichten kann. Wenn es möglich ist, sollte man wenigstens versuchen, auf ca. 1/40 s zu kommen, damit die Wahrscheinlichkeit, einen Blitz zu erwischen, etwas größer ist. Je kürzer die Belichtungszeit, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit.

Bei Gewittern am Tag stelle ich bei der Kamera die unendliche Belichtungsreihe ein. Das heißt, dass die Kamera so lange schnell hintereinander Fotos macht, wie der Auslöser gedrückt bleibt. Allerdings muss man dabei sehr konzentriert sein, denn die Kamera speichert nach dem Loslassen des Auslösers nur die letzten drei Bilder - man muss also beim Blitz sofort den Auslöser loslassen. Reagiert man nicht sofort, kann es passieren, dass die Kamera noch drei Aufnahmen macht und dann ist das Foto mit dem Blitz weg.

Beispiele

Beim folgenden Bild war das Gewitter sehr weit weg. Störende Lichtquellen sind hier nur die Fenster, die allerdings im Vergleich zu z. B. Leuchtwerbung recht dunkel sind. Das heißt, diese spielen bei der Wahl der Belichtungszeit nicht die große Rolle. Somit ergab sich:

Beim nächsten Bild waren die gleichen Einstellungen gewählt, weil das Gewitter weit weg war. Doch dieser Blitz war sehr lichtstark - man sieht deutlich, dass er überstrahlt ist:

Übrigens befindet sich im mittleren Knick des Blitzes am rechten Rand ein ganz kleiner Strich, der etwas dunkler ist. Dabei handelt es sich um ein Flugzeug, das beim Anflug auf den Flughafen Berlin-Tegel (TXL/EDDT) von diesem Blitz getroffen wurde. Dabei gab es viele Funken, die man aber auf dem Foto leider nicht sieht. Sie waren selbst bei der offenen Blende zu lichtschwach.

Hier war das Gewitter recht dicht, so dass Blende 8 gewählt wurde und der Blitz dadurch schön in seiner Form zu sehen ist:

Und hier konnte man nichts machen - der Blitz war fast genau über mir und außerdem extrem lichtstark, so dass das gesamte Bild (aufgenommen nachts 02:30) überstrahlt ist: ÿ 暄̱/p>

Links zu nützlichen Websites

Natrlich möchte man so früh wie möglich wissen, ob und wann man mit einem Gewitter rechnen kann. Das Problem ist nur, dass eine hundertprozentige Vorhersage nie möglich ist. Selbst wenn eine wunderschöne Zelle genau auf den Standort zukommt, kann sie im letzten Moment noch verdrängt werden oder schlagartig "verrecken". Aber man kann die Wahrscheinlichkeit etwas eingrenzen und dazu sind folgende Links sehr hilfreich:

Habe ich was vergessen? Wenn ja, werde ich es hier noch einbauen. Ansonsten: Viel Erfolg!

Das Chemtrailhandbuch von Jörg Lorenz mit einem Vorwort von Jörg Kachelmann